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Susanne Menzel,
Redakteurin
04.09.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Sandsteinmuseum lädt zum Erkunden von „Bentheimer Gold“ ein

Blick in die alte Lingerstiege. Am „Tag des offenen Denkmals“ führt ein Spaziergang in die Bad Bentheimer Stiegen. Foto: privat

Blick in die alte Lingerstiege. Am „Tag des offenen Denkmals“ führt ein Spaziergang in die Bad Bentheimer Stiegen. Foto: privat

Bad Bentheim Nach dem Shutdown ist das Sandsteinmuseum Bad Bentheim, Funkenstiege 5, mittlerweile wieder dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. „Besonders ansprechen möchten wir auch die Hobbyradler, die bei uns gerne eine Rast einlegen können. Ein Besuch in unserem Museum lohnt sich auf alle Fälle, denn hier gibt es viele Informationen rund um das ,Bentheimer Gold‘. Auch aktuelles Kartenmaterial ist erhältlich, und zwar nicht nur für Radwanderer“, heißt es aus dem Museumsteam.

„Tag des offenen Denkmals“

Am Sonntag, 13. September, lädt das Team des Sandsteinmuseums bei freiem Eintritt zum „Tag des offenen Denkmals“ ein. Als besondere Attraktion bietet das Museum an diesem Tag von 11 bis 12 Uhr eine kostenlose Führung durch die Stiegen in Bad Bentheim an. Die Teilnehmer erfahren bei Stadtführer Christof Rosenski einiges über die Geschichte der Bentheimer Stiegen, Startpunkt ist das Sandsteinmuseum. Die Organisatoren empfehlen festes Schuhwerk und bitten um das Tragen einer Mund-Nase-Maske. Im Anschluss an die Stiegen-Wanderung besteht die Möglichkeit zum Museumsbesuch. Willkommen ist auch, wer nur das Museum besuchen möchte, ohne an der Stiegen-Führung teilzunehmen.

„Tag des Geotops“

Am „Tag des Geotops“, Sonntag, 20. September, lädt das Sandsteinmuseum zu einer Wanderung in die alten Steinbrüche ein. Die Teilnehmer wandeln auf den Spuren des „Bentheimer Goldes“ in den „stillen“ Steinbrüchen im Bentheimer Berg. Während der Wanderung erhalten die Teilnehmer viele Informationen über den Sandsteinabbau, der hier vor etwa 150 Jahren zum Erliegen kam. Zudem wird von Pächtern der Steinkuhlen und von der harten und ungesunden Arbeit der „Kuhlkerle“ berichtet. Inzwischen sind die alten Steinbrüche wieder von Wald überwuchert und bilden eine reizvolle Landschaft mit besonderer Atmosphäre. Die etwa zweistündige Führung beginnt um 10 Uhr bei „Schlüters Kuhle“, Am Wasserturm 40, nahe der Jugendherberge. Auch hier empfiehlt das Museumsteam festes Schuhwerk und einen Mund-Nasen-Schutz. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro pro Person und kommt dem Sandsteinmuseum zugute.

Der „Tag des Geotops“ ist eine bundesweite Veranstaltung, die in Niedersachsen vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie organisiert wird.

Themenabende

Auch für das Jahresende laufen die Planungen im Team auf Hochtouren: „Für den November bereiten wir sogenannte Themenabende vor. Und im Dezember versuchen wir, einen Corona-verträglichen Weg zu finden, um unseren Weihnachtsmarkt im Museum anbieten zu können“, teilen die Organisatoren mit.

Weitere Informationen gibt es auf www.sandsteinmuseumbadbentheim.de.

Zu einer Wanderung in die alten Steinbrüche geht es am „Tag des Geotops“ am 20. September. Foto: privat

Zu einer Wanderung in die alten Steinbrüche geht es am „Tag des Geotops“ am 20. September. Foto: privat

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