21.08.2017, 11:17 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Polizei findet Kokain im Wert von 20.000 Euro im Fernbus

Bei einer Kontrolle an der Autobahn 30 bei Bad Bentheim hat die Bundespolizei am Freitag 300 Gramm Kokain entdeckt. Unklar ist, wer die Drogen geschmuggelt hat.

Die Bundespolizei hat zwar Kokain entdeckt, weiß aber nicht, wem der Koffer mit den Drogen gehört hat. Foto: Bundespolizei

© Bundespolizei

Die Bundespolizei hat zwar Kokain entdeckt, weiß aber nicht, wem der Koffer mit den Drogen gehört hat. Foto: Bundespolizei

gn Bad Bentheim. Bundespolizisten haben Freitagmittag etwa 300 Gramm Kokain aus dem Verkehr gezogen. Das Rauschgift sollte in einem Fernreisebus aus den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt werden, teilte die Polizei am Montag mit.

Der Bus war im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30 angehalten worden. Bei der Überprüfung des Gepäckraums entdeckten die Bundespolizisten die Drogen in einem schwarzen Koffer. Nach dem Öffnen des Gepäckstücks konnte schlussendlich im Ärmel einer Jacke ein eingeschweißtes Päckchen mit etwa 300 Gramm Kokain aufgefunden werden.

Damit endete der Schmuggel der teuren Fracht an der deutsch-niederländischen Grenze. Die Drogen haben einen Straßenhandelspreis von rund 20.400 Euro. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und dem Zoll für weitere Ermittlungen übergeben.

Der Koffer mit dem Rauschgift konnte bis dato keinem der Reisenden im Bus zugeordnet werden. Die abschließenden Ermittlungen nach den Drogenschmugglern werden durch das Zollfahndungsamt Essen am Dienstort Nordhorn geführt.

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Elisabeth Kemper,
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