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23.09.2019, 12:25 Uhr

Neun Kilogramm psychoaktive Rauschmittel beschlagnahmt

Beamte der Bundespolizei haben am Sonnabendvormittag auf der Autobahn 30 an der deutsch-niederländischen Grenze neun Kilogramm eines psychoaktiven Rauschmittels aus dem Verkehr gezogen. Zwei Polen im Alter von 23 und 38 Jahre sitzen in Untersuchungshaft.

Neun Kilogramm psychoaktive Rauschmittel beschlagnahmt

In neun Plastikbeuteln war das Rauschmittel verpackt. Foto: Bundespolizei

Bad Bentheim Gegen 11.30 Uhr hatte eine Streife der Bundespolizei am Sonnabend einen aus den Niederlanden nach Deutschland eingereisten Wagen mit polnischen Kennzeichen an der Anschlussstelle Bad Bentheim an der A30 angehalten. „Während der Überprüfung fanden die Beamten in dem Auto neben einem Butterflymesser und einem Baseballschläger auch eine Tasche mit neun Plastikbeuteln eines psychoaktiven Rauschmittels. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um den verbotenen Stoff 3-CMC. Eine Substanz aus der Gruppe der Amphetamine, das zwar nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, aber nach dem seit 2016 bestehenden Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) verboten ist, um vor den erheblichen Gesundheitsgefahren dieses chemischen Rauschgifts zu schützen“, berichtete die Bundespolizei am Montag.

Sowohl der 38-jährige Fahrer als auch der 23-jährige Beifahrer wurden festgenommen und zusammen mit den beschlagnahmten chemischen Drogen für weitere Ermittlungen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. Die beiden Männer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen die beiden Männer. Sie wurden ins Gefängnis gebracht und sitzen jetzt in Untersuchungshaft. Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

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