26.01.2020, 15:29 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Neujahrsempfang der CDU: Schulstandort und Einbruchserie

Leiterin der Polizeiinspektion Nicola Simon ging beim Neujahrsempfang der CDU in Bad Bentheim auf die jüngste Einbruchserie ein und der CDU-Vorsitzende Marcel Speker setzt auf sachorientierte Politik im Hinblick auf den Schulstandort.

Auf dem Neujahrsempfang der CDU Bad Bentheim sprach die Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Nicola Simon (3. von links). Der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende Marcel Speker (2. von rechts) begrüßte sie gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin Helena Hoon (rechts), der stellvertretenden Bürgermeisterin Adele Januschewski (3. von rechts), dem Vorsitzenden der Ratsfraktion, Heiner Beernink (2. von links) und dem Ratsvorsitzenden Focko Wintels (links).Foto: privat

Auf dem Neujahrsempfang der CDU Bad Bentheim sprach die Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Nicola Simon (3. von links). Der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende Marcel Speker (2. von rechts) begrüßte sie gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin Helena Hoon (rechts), der stellvertretenden Bürgermeisterin Adele Januschewski (3. von rechts), dem Vorsitzenden der Ratsfraktion, Heiner Beernink (2. von links) und dem Ratsvorsitzenden Focko Wintels (links).Foto: privat

Bad Bentheim „Aufmerksame Nachbarn sind die beste Alarmanlage“, sagte die Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Nicola Simon, kürzlich beim Neujahrsempfang der CDU Bad Bentheim. In ihrem Vortrag ging sie auch auf die jüngste Einbruchserie in Bentheims Osten ein und gab den rund 60 Besuchern praktische Tipps für die Sicherheit der eigenen Wohnung. Zuvor hatte der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende das Jahresmotto aus dem vergangenen Jahr wieder aktualisiert: „Der gesellschaftliche Zusammenhalt bleibt auch in 2020 die Herausforderung für alle politisch Tätigen – sowohl in der Absage an radikale politische Ansätze als auch im tatsächlichen kommunalpolitischen Handeln“, so Speker.

Mit Blick auf die aktuelle Schuldebatte in Bad Bentheim machte er deutlich, dass auch das Zusammenwachsen der Stadtteile Bentheim und Gildehaus eine Frage des gesellschaftlichen Zusammenhaltes darstelle: „Wir brauchen insgesamt mehr ,Wir‘ und weniger ,Ich‘“, mahnte er. Es gehe bei der Debatte um den Schulstandort nicht um persönliche Befindlichkeiten oder die Frage „Wer hat’s erfunden?“, sondern um eine sachorientierte Politik mit und für die Bürger: „Was zählt, ist das Ergebnis.“

Im Anschluss daran zog Nicola Simon, die dieser Tage genau ein Jahr als neue Inspektionsleiterin im Amt ist, eine Bilanz der zurückliegenden zwölf Monate. Insbesondere mit Blick auf die Einbruchserie in den vergangenen Wochen klärte sie die Anwesenden auf. Es sei insbesondere die verkehrsgünstige Lage an zwei Autobahnen und in Grenznähe, die durchreisenden Einbrechern ihr Werk erleichterte. Diese würden eine Weile die Gegend auskundschaften und dann konzentriert zuschlagen und anschließend weiterziehen. Deswegen sei es so wichtig, dass die Bürger aufmerksam sind, und verdächtige Personen und Fahrzeug unverzüglich melden: „Beraten Sie sich nicht zunächst mit den Nachbarn, wenn Sie etwas Verdächtiges sehen, sondern rufen Sie uns sofort an“, machte Simon deutlich.

Zudem ermutigte sie die Bad Bentheimer, die bestehenden Beratungsangebote der Polizei anzunehmen und anzugehen. Moderne Sicherungsmaßnahmen seien weder aufwendig noch teuer, aber sehr effektiv. Insgesamt gelte: Das Schlimmste, was den Tätern bei ihrem Einbruch begegnen könne, sei Licht. Neben Einbruchsdelikten berichtete die Leiterin der Polizeiinspektion auch über die anderen Deliktsformen, insbesondere über Verkehrsdelikte. Es komme immer noch sehr häufig zu Verkehrsunfällen. Hier steht neben Alkohol und Drogen auch immer wieder das Handy als vermeidbare Ursache im Fokus.

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