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18.05.2019, 14:12 Uhr

Mutmaßliche Drogen im Wert von einer Million Euro gefunden

Deutsche und niederländische Polizisten haben bei einer Fahrzeugkontrolle rund zehn Kilogramm mutmaßliches Crystal Meth gefunden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, liegt der Verkaufswert bei mindestens einer Million Euro, teilt die Polizei mit.

Mutmaßliche Drogen im Wert von einer Million Euro gefunden

Etwa zehn Kilogramm mutmaßliches Crystal Meth hat das GPT in Bad Bentheim sichergestellt. Foto: GPT

Bad Bentheim Beamte des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) haben Freitagnachmittag rund zehn Kilogramm einer kristallinen Substanz, vermutlich Crystal Meth, in einem PKW gefunden, heißt es in einer Polizeimitteilung. Zwei deutsch/niederländische Streifen des GPT kontrollierten einen Renault mit deutschem Kennzeichen auf dem Parkplatz Waldseite Süd an der A 30. Der 24-jährige französische Fahrer des Autos war zuvor aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Bei der Kontrolle wirkte der Mann laut Polizei nervös. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest ergab, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer seines Wagens saß.

Zehn Kilogramm in Plastiktüten

Bei einer näheren Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten zehn Plastiktüten, die augenscheinlich Crystal Meth enthielten. Eine genaue Analyse der Substanz steht noch aus. Sollte es sich um Crystal Meth handeln, läge der Straßenverkaufswert laut Polizeiangaben bei mindestens einer Million Euro. Darüber hinaus hatte der 24-Jährige noch eine geringe Menge Haschisch bei sich.

Der Franzose wurde festgenommen, die Drogen wurden sichergestellt. Der Mann wurde Samstagmittag dem Haftrichter vorgeführt und sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch das Zollfahndungsamt Essen.

Grenzübergreifende Zusammenarbeit

Das GPT ist ein Zusammenschluss zwischen der Koninklijken Marechaussee (NL), der Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidrektion Hannover, der Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen). Das Team führt im deutsch-niederländischen Grenzraum gemeinsame Streifen zur Bekämpfung grenzüberschreitender Delikte wie Schleusungskriminalität, Menschenhandel, Dokumentenkriminalität, Drogenhandel, Geldwäsche und der KFZ-Kriminalität durch.

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