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30.10.2018, 14:43 Uhr

Mit 20.000 Euro im Gepäck über die Autobahn bei Bad Bentheim

Bei einer gemeinsamen Kontrolle auf der Autobahn bei Bad Bentheim haben Zöllner und Polizisten einige Vergehen aufgenommen. Ein Fahrer war mit 20.000 Euro unterwegs, ein anderer hatte Drogen im Wert von etwa 13.000 Euro dabei.

Mit 20.000 Euro im Gepäck über die Autobahn bei Bad Bentheim

Zöllner und Polizisten haben gemeinsam Autofahrer kontrolliert. Foto: Zoll

Bad Bentheim Bei einer großen gemeinsamen Kontrolle sind Polizisten und Zöllner auf der Autobahn 30 bei Bad Bentheim fündig geworden. Mehr als 30 Einsatzkräfte sowie Bargeld- und Drogenspürhunde waren an der Kontrollaktion beteiligt. „Dabei selektierten Zoll- und Polizeistreifen Fahrzeuge ab dem Grenzübergang „de Poppe / Achterberg“ aus dem fließenden Verkehr und führten diese zur Kontrollstelle. Der Schwerpunkt dieser Aktion lag in der eingehenden Überprüfung und Durchsuchung von Fahrzeugen und Gepäckstücken sowie die Kontrolle von Personen auf mitgeführte Barmittel beziehungsweise Bargeld“, teilen die Behörden mit.

Wer mehr als 10.000 Euro über Grenzen führt, muss dieses anzeigen und dabei Angaben zur Herkunft des Geldes machen. Davor wollten sich offenbar einige drücken. Acht Kontrollierte führten mehr als 10.000 Euro mit sich. Insgesamt wurden 59.700 Euro nicht angezeigt. „Ein Fahrer führte dabei 20.000 Euro mit sich, die er dem Zoll ordnungsgemäß anzeigte. Dieser Fall wurde dem zuständigen Finanzamt zur weiteren Überprüfung mitgeteilt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Eines der auffälligsten Fahrzeuge war ein Wagen mit vier Insassen. „Der Fahrer gab gegenüber den Zöllnern an, im Rahmen einer Taxifahrt die weiteren Mitfahrer nach Polen zu befördern. Die Frage nach mitgeführten Drogen, Waffen oder Bargeld verneinten die Beteiligten“, berichten die Behörden. Da bei der Befragung ein 32-Jähriger einen sehr nervösen Eindruck auf die Ermittler machte, entschlossen sie sich zu einer Intensivkontrolle des Autos. Hierbei kam auch Zollhund Raptor zum Einsatz. Er zeigte starkes Interesse an einem blauen Reisekoffer im Kofferraum des Fahrzeuges. Daraufhin durchsuchten die Beamten den Koffer und entdeckten eine bunte Plastiktüte, in der sich 1330 Gramm Marihuana im Wert von mehr als 13.000 Euro befanden.

Der Besitzer des Koffers wurde vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde ins Gefängnis gebracht. In diesem Fall hat das Zollfahndungsamt Essen - Dienstsitz Nordhorn - die weiteren Ermittlungen übernommen.

„Im Laufe der gemeinsamen Kontrollen stellten die Einsatzkräfte noch sechs weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest, hatten einen Verdacht auf Fahren unter Drogeneinfluss, stoppten zwei Fahrer, die ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs waren und fertigten wegen eines gefälschten Führerscheins eine Anzeige“, lautet das Resümee der Kontrolle.

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