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17.05.2019, 17:55 Uhr

Männergesangverein Gildehaus wirbt singend für sich

Unter dem Motto „Komm lieber Mai ... wir singen“ hatte der Männergesangverein Gildehaus zu einem kürzlich in den Saal „Niermann“ in Westenberg eingeladen.

Männergesangverein Gildehaus wirbt singend für sich

Der Männergesangverein Gildehaus – eingerahmt von der Gruppe „resetM2M“ – hatte viel Spaß bei seinem Liedernachmittag.Foto: Tibbe

Von Bernhard Tibbe

Gildehaus Es sollte ein musikalischer Nachmittag bei Kaffee und Kuchen unter dem Motto „Komm lieber Mai ... wir singen“ im Saal „Niermann“ in Westenberg werden. Dazu hatte der Männergesangverein Gildehaus eingeladen. Wie bei allem Neuen sahen die Verantwortlichen des MGV dem Ganzen gespannt entgegen. Schließlich wollten sie mit dieser Veranstaltung für Musik im Allgemeinen und ihren Chor im Besonderen werben: „Das, so kann man sagen, ist in vollem Umfange gelungen“, meinten die Verantwortlichen im Anschluss.

Bei freiem Eintritt war der Saal im Landgasthaus Niermann fast voll besetzt, als der Männergesangverein gemeinsam mit der Vokalgruppe „resetM2M“ auftrat. Dass selbst das Einsingen vor einem Konzert publikumswirksam gestaltet werden kann, demonstrierten die beiden Gesangsgruppen unter der Leitung von Frauke Langbein. Den Beginn des Konzertes gestalteten die Männer des MGV Gildehaus mit dem „Morgenrot“, einem traditionellen Chorsatz. Mit der „launische Forelle“ trafen die Sänger den Geschmack des Publikums. Einmal im Originalsatz von Franz Schubert, dann im Stile Beethovens und in russischer Version hatte Frauke Langbein die Verschiedenartigkeit der alten Meister demonstriert. Ein weiterer Höhepunkt war dann „Mala Moja“, ein kroatisches Liebeslied.

Stimmgewalt, Humor und Dynamik bewiesen die zehn Frauen von „resetM2M“. Ihre Musikalität begeisterte die Zuhörer und sorgte für lang anhaltenden Applaus. Begleitet von Frauke Langbein am Klavier sowie Antoon Aukes und Toon Faulhaber (Gitarre und Schlagzeug) stellten dann die Sänger des MGV und „reset“ gemeinsam alte Lieder in neuem Gewand vor. Neben „Bachus“, „Ich bin kein Bajazzo“ und „Über sieben Brücken“ hatte die Chorleiterin „Nimm die Stunden“ und „Freunde fürs Leben“ durch ihre Arrangements Schwung verpasst.

Immer wieder war es Frauke Langbein, die das Publikum zum Mitsingen aufforderte. „Schön war die Zeit“ hieß es dann nach zweieinhalb Stunden Musik und Unterhaltung sowie Kaffee und Kuchen. Bevor sich alle mit „Muss i denn zum Städtele hinaus“ voneinander verabschiedeten, ließen die Besucher mit „Standing Ovations“ den Nachmittag nicht ohne eine Zugabe zu Ende gehen.

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