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26.02.2018, 04:00 Uhr

Konzept für den Übergang in die Grundschule entwickelt

Um Kindern den Übergang in die Grundschule zu erleichtern, arbeiten die Einrichtungen in Gildehaus eng zusammen. Unterstützung gab es bei der Erarbeitung eines Konzeptes vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung.

Konzept für den Übergang in die Grundschule entwickelt

Die Arbeitsgruppe der drei Kindergärten und der Grundschule mit Bürgermeister Volker Pannen (vorne, 2. von links), Gerlinde Schmidt-Hood (rechts), Karola Langenhoff von der Volkshochschule (vorne, links) und Konrektor Kai Schmidt (hinten, links). Foto: privat

gn Gildehaus. Nach den Sommerferien geht es für die Kindergartenkinder in die Grundschule. Um den Übergang zu erleichtern, arbeiten viele Grundschullehrkräfte mit pädagogischen Fachkräften aus den Kindertagesstätten zusammen. Insbesondere die Sprachförderung steht im Mittelpunkt vieler Kooperationen.

In Gildehaus wurde kürzlich von den Mitarbeitern der Kindertagesstätten „Regenbogen“ und „Sonnenschein“, sowie der Grund- und Hauptschule Gildehaus das gemeinsame Sprachförderkonzept Kollegen, Elternvertretern, Fachberatung, Trägervertretern und politisch Verantwortlichen vorgestellt. Die Erarbeitung des Konzeptes wurde vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) gefördert und von der Volkshochschule Grafschaft Bentheim umgesetzt. Die Prozessmoderatorinnen Uta Thörner und Anita Hüsemann betonten die hohe Motivation der Beteiligten, die nach 100 gemeinsamen Beratungs- und Fortbildungsstunden den Kindern und Eltern in Gildehaus zugutekommen werde.

„Wir haben jetzt einen Fahrplan für den Übergang, der mit Verfahren und Unterlagen in einem Abstimmungsprozess vereinbart wurde und hoffentlich Modellcharakter in der Grafschaft Bentheim haben wird“, sagte Ilona Werner stellvertretend für die Arbeitsgruppe. Gleiche Elternbriefe informieren im letzten Kindergartenjahr über das Prozedere. Eine miteinander abgestimmte fachliche Unterstützung in der Sprachförderung kommt allen Mädchen und Jungen zugute und ermöglicht einen guten Übergang für das Kind. Regelmäßige Kooperationsgespräche und die Anwesenheit der Erzieherin und der Grundschullehrkraft bei der amtlichen „Sprachstandsfeststellung“ geben dem Kind und den Eltern Sicherheit. Das Niedersächsische Schulgesetz sieht vor, dass diese Überprüfung des Sprachstandes vonseiten der Schule erfolgt. „An vielen Orten sind Mitarbeiterinnen aus den Kitas von dem Prozess ausgeschlossen und können die Kinder wenig auf die Situation und die Vorgehensweise vorbereiten“, sagte Uta Thörner. „In einem Sozialraum wie Gildehaus ist es deshalb umso hilfreicher, wenn alle Fachkräfte an einem Strang ziehen. Das ist vorbildhaft trägerübergreifend gelungen“, sagte Gerlinde Schmidt-Hood, Transfermanagerin des nifbe.

Bürgermeister Dr. Volker Pannen betonte , dass er sich sehr über das Engagement aus den Kitas und der Grundschule freue, denn er sei sich sicher, „dass nicht nur einzelne profitieren, sondern die gesamte Dorfgemeinschaft in Gildehaus“. Der Konrektor der Grundschule, Kai Schmidt, bekannte, dass es zunächst keine einfache Entscheidung im Kollegium gewesen sei, sich aber die „Investition in die Kooperation“ mit den drei Einrichtungen gelohnt habe. „Wir müssen ein Stück der Definitionsmacht aus der Hand geben, aber es ist viel einfacher geworden, und das spüren die Kinder und die Eltern.“

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