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25.05.2020, 11:35 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Jugendfeuerwehr Bad Bentheim ist Pate einer Leopardin

Bereits seit 2017 arbeiten die jugendlichen Freiwilligen mit Helfern des BUND auf ihren Dienstabenden an Nistkästen für Höhlenbrüter. Jetzt wurden die Nisthilfen verkauft und der Erlös in eine Patenschaft für eine Nordpersische Leopardin investiert.

Freuen sich über die gelungene Aktion (von links): Viann Jennrich und Marvin Fischer von der Jugendfeuerwehr Bad Bentheim mit Patenbetreuerin Andrea Snippe vom Nordhorner Tierpark.Foto: Loh

Freuen sich über die gelungene Aktion (von links): Viann Jennrich und Marvin Fischer von der Jugendfeuerwehr Bad Bentheim mit Patenbetreuerin Andrea Snippe vom Nordhorner Tierpark.Foto: Loh

Bad Bentheim Vor Kurzem überreichten Sebastian Fischer, Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Bad Bentheim, sowie die Jugendfeuerwehrmitglieder Viann Jennrich und Marvin Fischer 300 Euro an die Patenbetreuerin Andrea Snippe vom Tierpark Nordhorn für die Patenschaft einer Nordpersischen Leopardin.

Vorausgegangen war ein Projekt: Neben den üblichen feuerwehrtechnischen Stunden werden auch allgemeine Gruppenarbeitsstunden bei den Jugendfeuerwehren auf ihren Dienstabenden geleistet. Mit großem Eifer haben Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Bad Bentheim gemeinsam mit ehrenamtlich tätigen Helfern des BUND Nisthilfen für Höhlenbrüter wie Meise und Kleiber, Gartenrotschwanz, Baumläufer, Star und Sperling gebaut. Die jungen Leute fügten aus stabilen vorgefertigten Holzteilen mit Nägeln und Schrauben die Nisthilfen zusammen und deckten die Kästen zum Schluss mit einer wasserfesten Folie ab, die später die brütenden Vögel vor Feuchtigkeit schützen soll.

Nachdem die Nisthilfen fertiggestellt waren, erfuhren die Jungen und Mädchen von den Mitgliedern des BUND viel Interessantes über die heimische Vogelwelt sowie einige Tipps zum Aufhängen und zur Pflege ihrer „Wohnungen“. „Immer seltener finden höhlenbrütende Vogelarten in den Städten und Gärten natürliche Nistgelegenheiten. Wirtschaftlichem Denken und übertriebenem Ordnungssinn des Menschen ist es zuzuschreiben, dass viele alte Bäume aus Gärten und Parks entfernt, hohle Kopfweiden und Streuobstwiesen fast völlig verschwunden sind. ALs Folge sind die Nistplätze für viele Vogelarten rar geworden. In gründlich durchforsteten Wäldern, aber auch in Gärten und auf Balkonen ist es sinnvoll, Nistkästen aufzuhängen“, erklärt Walter Oppel vom BUND. Gerade Kinder und Jugendliche können Oppel zufolge mit der Tierwelt und ihren Gefährdungen vertraut gemacht werden, indem sie mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand Nistkästen selbst bauen. „Einen Vogel beim Nestbau oder bei der Fütterung seiner Jungen zu beobachten ist ein wahres Naturerlebnis. Wer dies vor seiner Haustür erlebt, ist in den meisten Fällen begeistert und erhält so einen direkten Zugang zur Natur“, so der BUND. Der Reinerlös des Nistkästen-Verkaufes kam nun der Nordpersischen Leopardin zugute. Nach einer Umfrage unter den 25 Jugendlichen ist die Wahl auf sie gefallen.

Fleißig werkeln die Helfer an den Vogelbehausungen. Foto: Surendorf

Fleißig werkeln die Helfer an den Vogelbehausungen. Foto: Surendorf

Mit einer Urkunde bedankt sich der Tierpark für die Unterstützung. Foto: Loh

Mit einer Urkunde bedankt sich der Tierpark für die Unterstützung. Foto: Loh

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