06.04.2020, 12:20 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Illegales Osterfeuer: Ermittlungen gegen neun junge Männer

Mit „empfindlichen Strafen“ müssen laut Polizei neun junge Niederländer rechnen, die am Samstag ein illegales Osterfeuer in Gildehaus angezündet hatten. Sie verstießen gegen die Kontaktbeschränkungen und weigerten sich, das Feuer zu löschen.

Zehn Meter breit und vier Meter hoch war das illegale Feuer in Gildehaus. Foto: Feuerwehr Gildehaus

Zehn Meter breit und vier Meter hoch war das illegale Feuer in Gildehaus. Foto: Feuerwehr Gildehaus

Von Carolin Ernst

Gildehaus Etwa zehn Meter breit und vier Meter hoch war das Feuer, das eine Gruppe von neun Niederländern am Samstag in Gildehaus illegal entfachte. Sie hatten sich in unmittelbarer Nähe zu einem Waldstück am Bardeler Weg getroffen und den Haufen aus Holz und Abfällen angezündet. Gegen 21.15 Uhr wurde die Polizei auf das Feuer aufmerksam, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. „Vor Ort befanden sich neun, teils stark angetrunkene, junge Personen im Alter zwischen 19 und 26 Jahren“, berichtete der Sprecher. „Sie verstießen dabei gleich gegen mehrere Vorgaben der geltenden Kontaktbeschränkungen. Dabei waren sie weder einsichtig, noch kamen sie der Aufforderung zum Löschen des Feuers nach.“

Hierfür musste die Feuerwehr aus Gildehaus schließlich anrücken, die bis 23.15 Uhr mit den Löscharbeiten beschäftigt war. „Gegen alle neun Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie müssen mit einer empfindlichen Strafe rechnen“, heißt es abschließend von der Polizei.

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