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14.02.2020, 11:17 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Fast jeder zweite Lastwagen bei Kontrolle beanstandet

Das Ergebnis der Großkontrolle an der A30: Beinahe jeder zweite Lastwagen oder Kleintransporter wurde beanstandet, ein 58-Jähriger war seit knapp neun Monaten ohne Führerschein unterwegs und viele hielten sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung.

Großkontrolle: Polizei, Bundesamt für Güterverkehr und der Landkreis Grafschaft Bentheim haben am Mittwoch Lastwagen und Kleintransporter kontrolliert. Symbolfoto: Hille

Großkontrolle: Polizei, Bundesamt für Güterverkehr und der Landkreis Grafschaft Bentheim haben am Mittwoch Lastwagen und Kleintransporter kontrolliert. Symbolfoto: Hille

Bad Bentheim Fast jeden zweiten Lastwagen und Kleintransporter haben die Polizei, das Bundesamt für Güterverkehr (BAG), das Hauptzollamt Osnabrück, und der Landkreis Grafschaft Bentheim am Mittwoch bei Kontrolle auf dem Rastplatz Waldseite-Süd an der A 30 beanstandet. 62 Fahrzeuge wurden insgesamt kontrolliert und 29 davon beanstandet. Elf Fahrern wurde teils wegen unzureichender Ladungssicherung, technischer Mängel und fehlender Genehmigungen die Weiterfahrt vorläufig untersagt. „Nach erfolgter Reparatur beziehungsweise Nachsicherung und Vorweisen der erforderlichen Papiere konnte es in den meisten Fällen zeitnah weitergehen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Während Polizei, BAG und Landkreis ihr Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, Maße und Gewichte, Ladungssicherung und Technische Mängel richteten, kontrollierte der Zoll mit der Zielrichtung Illegale Beschäftigung“, teilt die Polizei am Freitag mit.

Ein niederländischer Berufskraftfahrer fiel bei der Kontrolle besonders negativ auf. Der 58-jährige Fahrer war seit fast neun Monaten nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, allerdings trotzdem nahezu täglich mit seinem Lastwagen unterwegs. Zudem hatte er auch die erforderliche Fahrerkarte zur Aufzeichnung der Lenk- und Ruhezeiten im digitalen Fahrtenschreiber nicht benutzt. Nicht nur gegen den Fahrer, auch gegen seinen Arbeitgeber wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Geschwindigkeitskontrollen

„Bereits rund zwei Kilometer vor der eigentlichen Kontrollstelle wurde diese mehrfach angekündigt und die Geschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer reduziert, um für die kontrollierenden Beamten die Gefahr von vorbeifahrenden Fahrzeugen erfasst zu werden, auf ein Mindestmaß herabzusetzen“, berichtet die Polizei. Doch das ignorierten viele Fahrer. Viele Fahrzeuge waren deutlich schneller als erlaubt. „Trauriger Tagesrekord waren 190 Stundenkilometer, die ein Autofahrer anstelle der erlaubten 60 Stundenkilometer unterwegs war“, heißt es in dem Polizeibericht.

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