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07.12.2017, 15:36 Uhr

Fahrradfahrer schmuggelt Marihuana im Wert von 17.000 Euro

Zollfahnder haben am Nikolaustag bei Gildehaus einen 21-Jährigen mit 1,7 Kilogramm Drogen im Gepäck erwischt. Der junge Mann war mit einem Fahrrad in der Grenzregion unterwegs.

Fahrradfahrer schmuggelt Marihuana im Wert von 17.000 Euro

Den Rucksack mit den Drogen versuchte der Fahrradfahrer vor dem Zoll zu verstecken. Foto: Hauptzollamt Osnabrück

gn Gildehaus. 1700 Gramm Marihuana im Wert von mehr als 17.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Mittwochnachmittag bei einer Kontrolle eines Fahrradfahrers in der Nähe von Gildehaus. Wie der Zoll mitteilte, entschlossen sich die Ermittler zu einer Überprüfung des Fahrradfahrers, da er einen großen Trekkingrucksack mit sich führte.

Als der 21-Jährige die anstehende Kontrolle bemerkte, versuchte er, über einen Weg zu nahegelegenen Stallungen zu flüchten. Nach einem sofortigen Wendemanöver stellten die Zöllner den Flüchtigen auf einem unbefestigten Feldweg. Auffällig war, dass der junge Mann keinen Rucksack mehr dabei hatte.

Spürhund Spike findet versteckten Rucksack

Der Radfahrer gab an, aus Hannover zu kommen und eine Rundfahrt gemacht zu haben. Er konnte sich nicht ausweisen und verneinte die Frage nach mitgeführten Waffen, Drogen oder Bargeld. Auch an einen mitgeführten Rucksack konnte sich der Hannoveraner nicht erinnern. Bei der anschließenden Suche nach diesem kam auch Spürhund Spike zum Einsatz. Er fand den Rucksack in einer Scheune unterhalb des Feldweges aufgehängt an einem Treckerreifen. Bei der Durchsuchung des Trekkingrucksacks kamen 1700 Gramm Marihuana und eine starre Stahlrute zum Vorschein.

Der 21-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen - Dienstsitz Nordhorn - übernommen.

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