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06.11.2018, 14:32 Uhr

Drogenschmuggler mit mehr als drei Kilo Heroin geschnappt

Mehr als drei Kilogramm Heroin haben jetzt Polizisten an der deutsch-niederländischen Grenze bei Bad Bentheim beschlagnahmt. Gegen den Drogenkurier wurde Haftbefehl erlassen.

Drogenschmuggler mit mehr als drei Kilo Heroin geschnappt

Die beschlagnahmten Drogen. Foto: Polizei

Bad Bentheim Einen gemeinsamen Fahndungserfolg gegen die internationale Rauschgiftkriminalität konnten am frühen Montagnachmittag eine Streife der Bundespolizei sowie ein Team des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) Bad Bentheim verbuchen. Sie nahmen an der deutsch-niederländischen Grenze einen 27-jährigen Drogenkurier fest. Der Mann wollte rund 3,4 Kilogramm Heroin schmuggeln. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Der 27-Jährige war gegen 14 Uhr in einem Auto mit niederländischer Zulassung über die Autobahn 30 aus den Niederlanden in das Bundesgebiet eingereist. Auf dem Autobahnparkplatz Waldseite Süd wurde das Auto zunächst durch Beamte der Bundespolizei angehalten und kontrolliert. Weil der Mann unter anderem zweifelhafte Angaben zu seiner Reise machte, sahen sich die Bundespolizeistreife und zudem ein Team des GPT das Fahrzeug näher an. Ein am Lenkrad des Fahrzeuges durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain.

Daraufhin wurde das Fahrzeug eingehender durchsucht und in einem nachträglich eingebauten Versteck in der linken hinteren Seitenverkleidung des Autos schließlich die Drogen gefunden. Damit endete der Schmuggelversuch des 27-Jährigen an der deutsch-niederländischen Grenze. Er wurde festgenommen und zusammen mit dem beschlagnahmten Rauschgift für weitere Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. Die beschlagnahmten Drogen haben im Straßenhandel einen Verkaufspreis von etwa 140.000 Euro. Der Drogenschmuggler wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt.

Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den bulgarischen Staatsangehörigen. Er wurde der nächsten Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn, geführt.

Bekämpfung grenzüberschreitender Delikte

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Das GPT ist ein Zusammenschluss zwischen der Koninklijken Marechaussee (NL), der Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidirektion Hannover, der Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen). Das Team führt im deutsch-niederländischen Grenzraum gemeinsame Streifen zur Bekämpfung grenzüberschreitender Delikte wie Schleusungskriminalität, Menschenhandel, Dokumentenkriminalität, Drogenhandel, Geldwäsche und der Kfz-Kriminalität durch.

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