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Laura Strempel,
Redakteurin
25.01.2023, 17:14 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Schüttorf

Denkmalschutz in Schüttorf: Heimatverein lädt zur Diskussion

Der Heimatverein lädt zur Diskussionsrunde zum Thema „Denkmalschutz in Schüttorf“ ein. Symbolbild: Westdörp

© Westdörp, Werner

Der Heimatverein lädt zur Diskussionsrunde zum Thema „Denkmalschutz in Schüttorf“ ein. Symbolbild: Westdörp

Zu einer interessanten Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Denkmalschutz in Schüttorf“ lädt der Heimatverein der Samtgemeinde Schüttorf alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein. Sie findet am 8. Februar um 19 Uhr in der Alten Kirchschule (Steintorzimmer) statt.

„Wir freuen uns, dass wir zu dieser Veranstaltung Matthias Bollmer von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises als Referent und Diskussionspartner gewinnen konnten“, so der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Gerd-Ludwig Hienz. „Das Thema Denkmalschutz ist bei uns immer wieder aktuell. So zum Beispiel jüngst bei der geplanten Restaurierung und Umbau des alten Jammers im Rahmen der Neuerrichtung des Soziokulturellen Zentrums an der Fabrikstraße. Viele empfinden den Aufwand und die finanziellen Mittel, die dafür investiert werden müssen, einfach zu hoch für das marode Gebäude. Die Notwendigkeit, dieses etwas mehr als 100 Jahre alte und eher unscheinbare Haus für die Nachwelt zu erhalten ist für Viele nicht ersichtlich.“

Deshalb erwarten die Veranstalter auch eine lebhafte Diskussion um das Thema Denkmalschutz. Wie sieht es mit dem Denkmalschutz in Schüttorf aus? Haben wir zu wenige denkmalgeschützte Bauwerke? Ist es für Bauherren nicht schlicht und einfach zu teuer, ein altes Haus zu erhalten und zeitgemäß zu sanieren? Welche Anforderungen werden bei der Sanierung gestellt? Mit welchen Unterstützungen und Förderungen können Bauherren rechnen? Gerade für Schüttorf als älteste Stadt der Grafschaft sei das Thema „Denkmalschutz“ ein wichtiges, aber auch heißes Thema. „Wir hoffen, dass wir mit dieser Veranstaltung dem vielfachen Wunsch nach aktueller, fachlicher Information gerecht werden können und hoffen auf eine rege Beteiligung“, so Gerd-Ludwig Hienz.

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