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03.04.2019, 15:40 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

„Dagefoer“ bringt schwebenden Groove in Pankok-Museum

Die Hamburger Band „Dagefoer“ spielte beim zehnten „Konzert im Museum“ vor einem vollen Haus und begeisterte das Publikum.

Die Musikgruppe „Dagefoer“ begeisterte das Publikum im Pankok-Museum in Gildehaus. Foto: privat

Die Musikgruppe „Dagefoer“ begeisterte das Publikum im Pankok-Museum in Gildehaus. Foto: privat

Gildehaus Zum zehnten Mal öffnete das Otto-Pankok-Museum in Gildehaus für ein „Konzert im Museum“ seine Türen. Jubiläumsgast war die Gruppe „Dagefoer“ des Hamburger Musikers Hinrich Dagefoer – „eine wunderbar harmonierende Formation, die das Publikum mit ihrem Charme und Können in ihren Bann zog“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kein Wunder, denn die Mitglieder des Quartetts kennen sich schon seit einer halben Ewigkeit. Mit dem Komponisten Stefan Wulff (Bass) komponiert Hinrich Dagefoer schon seit langer Zeit Filmmusik, unter anderem für diverse Sendungen der Kult-Krimiserie „Tatort“ und der Fernsehserie „Nachtschicht“. Zusammen mit Dumisani Mabaso (Perkussion) spielt er in der Formation „Dube“ südafrikanische Musik. Am Keyboard und mit ihrem Gesang vervollständigte Jamina Achour die Gruppe. Als Gast hatte die Band mit Detlef Raschke (Saxofon, Klarinette, Querflöte) einen weiteren Spitzenmusiker eingeladen.

„Anfangs dachte ich, das Pankok-Museum wäre zu klein für solch eine Gruppe mit den vielen Instrumenten. Aber der Abend hat gezeigt, was möglich ist, wenn Vollblutmusiker zu Gast sind“, so der Veranstalter Rainer Tibbe.

Stilistisch bewegte sich die Musik in einem Mix aus jazzigen Klängen, französischen Chansons und klassischem Songwriting, wobei sich in allen Rhythmen afrikanische Einflüsse wiederfanden.

Bei jedem Stück ging Hinrich Dagefoer auf die Entstehungsgeschichten ein. So entstand beispielsweise der Titel „Mumbling Stars“ während einer Afrikareise. „Wenn man in der Wüste sitzt und ganz leise ist, kann man die Sterne hören“, beschrieb Dagefoer poetisch.

Exakt ausgesteuerte Grooves, harmonische Melodien – so nahmen die Musiker das Publikum mit auf eine vielschichtige Klangreise, getragen von der großartigen Stimme Achours. Das dankbare Publikum forderte am Ende mehrere Zugaben.

Das nächste Konzert im Pankok-Museum in Gildehaus am Neuen Weg ist für Freitag, 22. November, geplant. Dann wird der Folkmusiker Claude Bourbon zu Gast sein. Weitere Informationen dazu gibt es online auf www.konzertimmuseum.de.

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