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14.01.2019, 14:08 Uhr

Bundespolizei nimmt gesuchten Mann in Waldseite fest

Bundespolizisten haben einen Kleintransporter kontrolliert. Das Ergebnis: Ein Mitreisender wurde mit zwei Haftbefehlen gesucht, ein 24-Jähriger hatte eine Luftdruckpistole dabei und gegen den Fahrer wird wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise ermittelt.

Bundespolizei nimmt gesuchten Mann in Waldseite fest

Die beschlagnahmte Luftdruckpistole. Foto: Bundespolizei

Waldseite Volltreffer bei der Bundespolizei: Die Beamten haben am Sonnabend gegen 11 Uhr einen mit drei Menschen besetzten Kleintransporter auf dem Autobahnparkplatz Waldseite Süd kontrolliert. Das Ergebnis: Gegen alle drei Insassen wird nun ermittelt.

Ein Mitreisender wurde mit gleich zwei Haftbefehlen gesucht. Zuvor mussten die Bundespolizisten noch die Identität des 38-Jährigen ermitteln. Er konnte den Beamten keine Ausweisdokumente vorlegen. „Es stellte sich heraus, dass es sich um einen 38-jährigen Tunesier handelte, der in Deutschland mit zwei Haftbefehlen von der Justiz gesucht wurde“, heißt es von der Bundespolizei. Und weiter: „Zum einen bestand angesichts einer rechtskräftigen Verurteilung wegen räuberischen Diebstahls seit 2015 ein Sicherungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen. Der Mann war zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden, deren Vollstreckung für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Weil er gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde diese widerrufen und er muss nun seine Gefängnisstrafe absitzen“, teilt die Bundespolizei am Montag mit. Zusätzlich lag ein zweiter Haftbefehl wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Außerdem waren im polizeilichen Informationssystem zwei Aufenthaltsermittlungen gegen den 38-Jährigen eingestellt. „Wegen der unerlaubten Einreise erwartet ihn zusätzlich ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz“, teilt die Bundespolizei mit.

Ermittlungen gegen Beifahrer

Auch gegen die beiden weiteren Insassen wird nun ermittelt. Gegen den 59-jährigen belgischen Fahrer des Autos wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise eingeleitet. „Bei dem dritten Fahrzeuginsassen, einem 24-jährigen Armenier, beschlagnahmten die Bundespolizisten eine Luftdruckpistole“, heißt es in dem Bericht. Weil er nicht die erforderliche Erlaubnis dafür besitzt, erwartet den 24-Jährigen jetzt ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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