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29.04.2019, 14:23 Uhr

Bundespolizei Bad Bentheim vollstreckt vier Haftbefehle

Die Bundespolizei aus Bad Bentheim hat am letzten Wochenende vier Haftbefehle an der deutsch-niederländischen Grenze vollstreckt.

Bundespolizei Bad Bentheim vollstreckt vier Haftbefehle

Zwei 20 und 23 Jahre alte Männer verbüßen ihre Haftstrafe und ein mit zwei Haftbefehlen gesuchter 32-Jähriger ersparte sich durch die Bezahlung der Geldstrafen einen Gefängnisaufenthalt. Foto: Bundespolizei

Bad Bentheim Die Bundespolizei aus Bad Bentheim hat am letzten Wochenende vier Haftbefehle an der deutsch-niederländischen Grenze vollstreckt. Zwei 20 und 23 Jahre alte Männer verbüßen jetzt ihre Haftstrafe. Ein mit zwei Haftbefehlen gesuchter 32-Jähriger ersparte sich durch die Bezahlung der Geldstrafen einen Gefängnisaufenthalt. Am Freitagvormittag hatte die Bundespolizei im Bahnhof Bad Bentheim einen mit Haftbefehl gesuchten 23-jährigen Algerier festgenommen. Eine Identitätsprüfung ergab, dass der Mann unter anderen Personalien mit Haftbefehl gesucht wird. Der 23-Jährige war wegen mehrerer Delikte wie versuchten Raubes, Körperverletzung sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Weil der Mann die Auflagen ignorierte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Am Freitagnachmittag wurde im Bahnhof Bad Bentheim ein 20-jähriger Gambier festgenommen. Der Mann war nach der Einreise per Zug aus den Niederlanden gegen 13 Uhr im Bahnhof Bad Bentheim kontrolliert worden. Der 20-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Stuttgart mit Haftbefehl gesucht. Er war wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 78 Tagen verurteilt worden, konnte den Betrag nicht aufbringen und wurde in die JVA eingeliefert. Am Samstag kontrollierte die Bundespolizei auf der A 30 einen 32-jähriger Fahrer, der mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Der gebürtige Pole wurde seit März 2018 wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Freiheitsstrafe von 30 Tagen oder der Zahlung von 600 Euro verurteilt. Zum anderen musste er aus einem Urteil von 2017 wegen Steuerhinterziehung eine Geldstrafe von 200 Euro bezahlen oder eine Freiheitsstrafe von 10 Tagen verbüßen. Weil der Mann beide Geldstrafen begleichen konnte, durfte er schließlich weiterreisen.

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