09.02.2021, 08:31 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Bergungsarbeiten: A 30 bei Gildehaus gesperrt

Mit einem Kran wird der verunglückte Lkw auf der Autobahn 30 geborgen. Foto: Hille

Mit einem Kran wird der verunglückte Lkw auf der Autobahn 30 geborgen. Foto: Hille

Von Jonas Schönrock, Von Henrik Hille

Hinweis: Dieser Artikel stammt aus dem Februar 2021. Wegen eines technischen Fehlers ist er versehentlich erneut als Push-Meldung in der GN-App veröffentlicht worden. Wir bitten, dieses Versehen zu entschuldigen.

Gildehaus Langsam schleichen am Dienstagmorgen die Autos und Lastwagen über die Straßen. Größtenteils sind sie geräumt. Dennoch kommt es auch am Dienstag zu zahlreichen Unfällen im Landkreis. Wie auf der Autobahn 30: Sie musste am frühen Dienstagmorgen in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen dem Grenzübergang und der Abfahrt Gildehaus voll gesperrt werden. Grund waren Bergungsarbeiten. Am Montagabend war ein Lkw gegen 22 Uhr aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse ins Schleudern geraten, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und durch die Leitplanke gebrochen.

Der Fahrer, ein 29-jähriger Ukrainer, blieb unverletzt. Er berichtete den GN von einer spiegelglatten Fahrbahn. Sein Lkw musste mit einem Kran geborgen werden. Zu diesem Zweck wurde die Autobahn am Dienstagmorgen in dem Bereich voll gesperrt. Das Bergungsteam war schon ab drei Uhr in der Nacht vor Ort. Weil die Autobahn auf niederländischer Seite aber erst am Morgen gesperrt wurde, verzögerte sich die Bergung. Deutsche und Niederländer hatten Probleme mit der Absprache. Die Arbeiten an dem Unglücks-Lastwagen dauerten längere Zeit, da der Sattelzug vor der Bergung noch entladen werden musste. Auto- und Lastwagenfahrer mussten Umleitungsstrecken fahren.

Dieser Lkw ist in den frühen Morgenstunden am Dienstag auf der A 30 verunglückt. Foto: Hille

Dieser Lkw ist in den frühen Morgenstunden am Dienstag auf der A 30 verunglückt. Foto: Hille

Im Vergleich zu Montag ist es in der Nacht zu keinen weiteren Schneeverwehungen gekommen, dadurch konnte der Verkehr auf den Straßen einigermaßen fließen. Jedoch sind die Straßen durch den festgefahrenen Schnee sehr rutschig. Gerade der Schwerlastverkehr hat unter den Bedingen zu kämpfen. Immer wieder meldeten sich Brummi-Fahrer bei der Polizei, die sich in Ein- oder Ausfahrten festgefahren hatten. Vor allem auf Nebenstraßen bleibt die Gefahr für Auto- und Lkw-Fahrer hoch, stecken zu bleiben. Mehr als 90 Schnee- und Glätteeinsätze zählte die Polizeiinspektion im Emsland und in der Grafschaft in den vergangenen 24 Stunden, teilten die Beamten am Dienstagmorgen mit. „Glücklicherweise wurde niemand verletzt“, berichtet die Polizei.

Räum- und Streudienste sind weiterhin unterwegs. Da es in der Nacht mit Werten von örtlich 15 Grad Celsius unter dem Gefrierpunkt sehr kalt ist, wirkt auch das Streusalz nicht mehr. Die Folge sind dann Autobahnen und Straßen, die sich in Eisbahnen verwandeln. Ähnliche Situationen werden auch in den kommenden Tagen erwartet.

Dieser Lkw ist in den frühen Morgenstunden am Dienstag auf der A 30 verunglückt. Foto: Hille

Dieser Lkw ist in den frühen Morgenstunden am Dienstag auf der A 30 verunglückt. Foto: Hille

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