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21.05.2018, 15:23 Uhr

Bad Bentheimer SPD befürwortet Oberschule

Die Sozialdemokraten setzen sich für eine schulzweigbezogene Form ein – Sie wollen „bestmögliche Bildungsvoraussetzungen schaffen“.

Bad Bentheimer SPD befürwortet Oberschule

Noch stehen Bäume auf der Fläche am „Alten Postweg, hier von der L 39 aus aufgenommen. Im Jahr 2020 könnte dort ein neues Schulgebäude entstehen. Foto: Schönrock

gn Bad Bentheim. Die Bad Bentheimer SPD befürwortet die Gründung einer Oberschule in Bad Bentheim. Das geht aus einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten hervor.

Nach einer Exkursion zur Oberschule in Spelle, an der zahlreiche Ratsmitglieder, Lehrkräfte und Mitglieder des Bildungsausschusses teilnahmen, zeigten sich die SPD-Politiker nach eigenem Bekunden vom inhaltlichen Konzept der Oberschule Spelle beeindruckt. Vor Ort wollte man sich gemeinsam mit Mitarbeitern der Verwaltung über die Ausgestaltung und das Konzept einer Oberschule informieren. „Die Oberschule in Spelle besteht seit mehr als fünf Jahren und arbeitet, auch nach dem Willen der Eltern, nicht jahrgangs- sondern schulzweigbezogen. Das bedeutet, Haupt- und Realschule existieren nebeneinander“, schreibt die SPD.

„Der Speller Oberschuldirektor Karsten Bittigau stellte dabei überzeugend dar, dass durch diese Organisation sowohl die schultypischen Förderkonzepte der Haupt- als auch die der Realschule erhalten bleiben, da in jedem Zweig nach dem dafür vorgesehenen Lehrplan der Haupt- oder Realschule unterrichtet wird“, heißt es in der Mitteilung weiter. „Die Ergebnisse der Schuluntersuchung durch das Fachbüro, die im letzten Bildungsabschluss vorgestellt worden sind, waren eindeutig. Es fehlt an Räumen an allen Schulen in Bad Bentheim und Gildehaus. Durch einfaches Hinzufügen von Räumlichkeiten kann das Problem aber nicht gelöst werden.“ Die SPD begrüße daher den Vorschlag, eine neue Schule zu gründen. „Dadurch können die Hauptschule und die Realschule adäquate optimale Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler bieten und aus Sicht der Sozialdemokraten gute Voraussetzungen an einem gemeinsamen Standort finden.“

Für die SPD hätten die Informationen in Spelle bestätigt, dass es nicht um die „Abschaffung“ der Haupt- und Realschule gehe, sondern um die bestmögliche Nutzung der Potenziale zweier Schulen.

Weiter schreibt die SPD: „Jetzige Haupt- und Realschüler können eine neue Identität als Oberschüler entwickeln. Sollten Kinder die Schulform wechseln, so müssten sie das Schulsystem nicht verlassen. Sie bleiben am selben Schulstandort und können weiter Kontakt zu ihren Freunden behalten.“ An der Oberschule Spelle befänden sich zum Beispiel alle Klassen eines Jahrgangs auf einem Flur, sodass sich die Schüler aller Schulformen täglich sehen und eine Gemeinschaft bilden.

„Die Ausstattung einer neuen Oberschule mit Personal und Sachmitteln kann konzentriert und effektiv gestaltet werden. Durch die größere Schülerzahl sind die Möglichkeiten im Ganztagsbereich wesentlich vielfältiger“, findet die SPD. Die sozialdemokratischen Ratsmitglieder seien insbesondere von den verschiedenen „Schülerfirmen“ an der Speller Oberschule beeindruckt, die erste praktische und theoretische Erfahrungen im Bereich Unternehmensführung vermitteln.

„Wir wollen die bestmöglichen Bildungsvoraussetzungen für unsere Kinder schaffen. Die Schulräume sind eine Sache, aber ebenso wichtig ist es, dass Kinder mit unterschiedlichen Begabungen zusammen lernen, das Schulleben gemeinsam gestalten und vor allem Freude am Lernen haben“, äußern sich die Sozialdemokraten abschließend in ihrer Pressemitteilung.

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