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31.08.2018, 15:24 Uhr

Bad Bentheimer Politiker wollen Zeichen gegen Rechts setzen

Bad Bentheimer Politiker wollen gemeinsam mit den Bürgern ein Zeichen für Toleranz und Demokratie setzen und sich gegen Hass, Rassismus, Antisemitismus und Rechtsradikalismus wenden. Sie rufen für Sonntag, 2. September, ab 11.30 Uhr zur Demonstration auf.

Bad Bentheimer Politiker wollen Zeichen gegen Rechts setzen

Ein Zeichen setzen für Toleranz und Demokratie wollen die Bentheimer Politiker am Sonntag. Symbolfoto: Konjer

Bad Bentheim Gemeinsam rufen alle Ratsfraktionen des Bad Bentheimer Stadtrats die Bürger auf, am Sonntag gemeinsam ein Zeichen zu setzen. „Wir wenden uns gegen die zunehmende Verrohung von Sprache und Handlungen in Gesellschaft und Politik“, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie wollen sich für Toleranz und Demokratie einsetzen und wenden sich gegen Hass, Rassismus, Antisemitismus und Rechtsradikalismus. In Bad Bentheim leben Menschen aus mehr als 60 Nationen friedlich zusammen. „Das soll so bleiben. In Bentheim ist kein Platz für Gewalt und rechtes Gedankengut“, heißt es in der Mitteilung. Am Sonntag soll ab 11.30 Uhr vor dem Rathaus eine kurze Kundgebung stattfinden. Nach Reden der Fraktionsvertreter schließt sich eine „Stille Demonstration“ an, die gegen 12 Uhr endet.

„Wir wollen nicht weiter schweigen, sondern zeigen, das Rassismus nicht der richtige Weg ist“, berichtet Carin Stader-Deters (SPD). „Chemnitz hatte da eine Signalwirkung. Da wurde eine rote Linie überschritten und wir hoffen, den Schneeballeffekt noch aufhalten zu können“, sagt Stader-Deters.

Es ist eine gemeinsame Aktion der Fraktionsvorsitzenden. Neben Carin Stader-Deters (SPD) laden auch Heiner Beernink (CDU), Christian Blum (Bündnis90/Die Grünen), Peter Wiering (FDP) zu der Aktion ein: „Stehen wir Seite an Seite und zeigen, dass das Grundgesetz und die Menschenrechte die Basis unseres Zusammenlebens sind.“

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