05.02.2020, 12:12 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

300.000 Euro versteckt: Zoll deckt Bargeldschmuggel auf

Insgesamt 300.000 Euro in 20- und 50-Euroscheinen haben zwei Menschen in ihrem Auto versteckt. Doch offenbar war das Versteck nicht gut genug: Zollbeamte durchsuchten das Auto bei einer Kontrolle bei Gildehaus und stellten das Geld sicher.

300.000 Euro in 20- und 50-Euro-Scheinen hat der Zoll aus dem Verkehr gezogen. Foto: Hauptzollamt Osnabrück

300.000 Euro in 20- und 50-Euro-Scheinen hat der Zoll aus dem Verkehr gezogen. Foto: Hauptzollamt Osnabrück

Gildehaus 300.000 Euro in einem Autoversteck haben Zollbeamte am Dienstagabend bei Gildehaus entdeckt. Wie der Zoll berichtet, fanden die Beamten bei der Durchsuchung des Wagens „im rechten hinteren Kotflügel einen oberhalb der Bodenverkleidung eingebauten Metallkasten. Beim Öffnen dieses Kastens kamen 300.000 Euro in 20- und 50 Euro-Scheinen zum Vorschein.“

Die beiden Insassen des Wagens hatten zuvor bei der Befragung angegeben, sie würden 2080 Euro mit sich führen. „Wegen der fehlenden Anzeige des Bargelds leiteten die Zollbeamten ein Bußgeldverfahren ein. Die Gesamtsumme des Bargelds wurde sichergestellt“, heißt es in der Pressemitteilung. „Anzeigepflichtig sind Bargeld und diesem gleichgestellte Zahlungsmittel im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro je Person. Durch die Anzeigepflichtigen sind auch die Herkunft, der wirtschaftlich Berechtigte sowie der Verwendungszweck darzulegen.“

Die weiteren Ermittlungen hat die gemeinsame Ermittlungsgruppe vom Zollfahndungsamt Essen und dem Landeskriminalamt aus Nordrhein-Westfalen übernommen.

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