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15.05.2019, 16:01 Uhr

1,8 Millionen Fördermittel für das Gildehauser Venn

Das Naturschutzgebiet Gildehauser Venn erhält 1,8 Mio Euro Förderung: Der CDU-Landtagsabgeordnet Reinhold Hilbers erhält eine Zusage von Umweltminister Lies für die Fördermittel.

1,8 Millionen Fördermittel für das Gildehauser Venn

Das Gildehauser Venn. Foto: Stephan Konjer

Bad bentheim/Hannover Damit bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen des Naturschutzgebiets „Gildehauser Venn“ durch die Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim angekauft werden können, wird das Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro gewähren. Das teilt der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers am Mittwoch in Hannover mit. Hilbers hatte beim Niedersächsischen Umweltminister Lies für eine Förderung durch das Land Niedersachsen geworben. Die Förderung ist aus Sicht von Hilbers nötig, damit die Naturschutzstiftung in die Lage versetzt wird, den Flächen-Eigentümern angemessene Ankaufangebote zu geben. „Damit ist es bereits möglich, in diesem Jahr Flächen anzukaufen und damit die Akzeptanz für die Schutzmaßnahmen zu erhöhen“, freut sich Hilbers.

„Die Überführung der Flächen in das Eigentum der Naturschutzstiftung ist notwendig, um ein Maximum an Naturschutz zu sichern“, meint Hilbers und freut über die Zuwendung, die in den nächsten Tagen offiziell wird. Ohne diese und weitere Förderung fürchtet Hilbers, könne die Naturschutzstiftung die Flächen nicht erwerben und die Ziele des Naturschutzes könnten nicht gesichert werden. Den entsprechenden Förderantrag des Landkreises hatte Hilbers schon früh unterstützt.

Das Gildehauser Venn steht, in den heutigen Abgrenzungen, bereits seit 1985 unter Schutz. Die Kernzone vom Gildehauser Venn steht seit den 1930er-Jahren unter Naturschutz. Das zu sichernde FFH-Gebiet Gildehauser Venn entspricht genau den Grenzen des bisherigen Naturschutzgebietes Gildehauser Venn (1985). Zur Umsetzung der europäischen Richtlinien zur Flora-Fauna-Habitatgebieten soll die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen in dem Gebiet nun reduziert werden.

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