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28.11.2014, 13:30 Uhr

Tablets sollen Schüler im Unterricht motivieren

Seit dieser Woche sind in den siebten Klassen am Gymnasium Nordhorn Tablets im Einsatz. Sie sollen den Unterricht ergänzen und eine Erleichterung sein. Zunächst wird die neue Technik für ein Jahr getestet.

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Lesermeinung
Stanley Switek 29.11.201413:27 Uhr

Ich bin froh, dass ich keine schulpflichtigen Kinder habe. Da werden die Kinder unter dem Deckmantel "Förderung im IT Bereich" von der Industrie angefixt, mit Google (oder Apple) zwangsverheiratet und sind auf bestimmte Apps angewiesen obwohl es im Windows oder Linux Bereich seit Jahren bewährte edukative Software gibt. Oder komplette auf Schulen ausgerichtete offene Betriebssysteme wie Skolelinux oder Edubuntu. Und was ist jetzt genau der Vorteil von Tablets ggü. Laptops? Die Chancen im Beruf erhöht ein Tablet mit Sicherheit nicht; im Gegenteil wird in der Industrie doch eher Erfehrung mit Standard Software verlangt. Eine Sekretärin oder Arzthelferin die keine Erfahrung im Umgang mit dem Tastaturschreiben hat? Undenkbar. Echtes IT Wissen müssen sich geneigte Schüler wohl weiterhin in Ihrer freien Zeit aneignen.

Bracke 29.11.201414:48 Uhr

Jawoll Herr Switek. Ist doch alles Murks, der Computerquatsch. Früher hat es das alles auch nicht gegeben. Man hatte eine Schiefertafel, die sah aus wie ein Tablet, brauchte keinen Strom und den Apple aß man in der Pause. Klar, man wurde von der Schiefer- und Kreideindustrie angefixt, und wenn einem langweilig war, dann schaute man aus dem Windows. Internet gab es auch nicht, aber viele andere Nette, besonders die Brünette mit den beiden Zöpfen. Ach hätten wir damals einen Stanley in der Klasse gehabt, keiner wäre auf die dumme Idee mit den Computern gekommen.

bentheimer bär 29.11.201414:53 Uhr

Ich denke es ist eine gute Entscheidung, wenn die IT - Technik auch in der Schule genutzt wird. Es gibt - zwar nicht flächendeckend für alle Fächer - vieles, was gerade durch die IT Medien deutlich verständlicher vermittelt werden kann , als in Büchern. Tablets sollten nicht alles errsetzen, aber ergänzen. So wie Frontalunterricht weiterhin seine Berechtigung hat, neben Gruppenarbeit usw. Ich bin sehr auf die Erfahrungen gespannt und hoffe, dass darüber nach einem Jahr auch berichtet wird. Es ist schön zu lesen / zu hören dass Lehrkräfte auch diesem Thema öffnen und ihren Unterricht weiterentwickeln. Also Glückwunsch an Frau Woltmann.

Stanley Switek 29.11.201416:53 Uhr

Bracke, Sie haben meinen Beitrag völlig missverstanden. Ich bin genau dafür Informationstechnologie zu lehren und zwar möglichst mit freier (im Sinne von Freiheit) und hardwareunabhängiger Software (wie man meinem zweiten Satz entnehmen könnte). Mit den Android (oder auch Apple) Tablets zwingt man die Schüler in ein bestimmtes Ökosystem. Ohne Registrierung bei Google ist die Nutzung des Andrid Tablets quasi nicht sinnvoll möglich. Es geht mir um den Einfluss der Industrie die hier unterschwellig auf die Kinder genommen wird.

Bracke 29.11.201421:22 Uhr

OK Herr Switek, wenn ich Sie jetzt richtig verstanden habe, dann habe ich Ihren ersten Kommentar wirklich nicht verstanden. Wie konnte mir das nur passieren. Sei es drum. Ich bin auch ein Fan von sog. Open Source-Software, aber die spielt leider im Alltags- und Arbeitsleben leider nur eine untergeordnete Rolle. Und es ist auch eigentlich egal, mit welcher Soft- und Hardware den Schülern IT nahegebracht wird. Es kommt darauf an, dass die Lehrenden ihnen auch einen kritischen Umgang mit allen den schönen Dingen, die uns Apple, Google, Microsoft &. Co. bescheren, vermitteln. Es wäre in diesem Zusammenhang wünschenswert, dass die Lehrkräfte am Gymnasium Nordhorn dazu befähigt sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Schüler, was den Umgang mit IT angeht, ihren Lehrer oft um mehr als eine Nasenlänge voraus sind. Vielleicht wäre eine Weiterbildung der Lehrkräfte mehr als angebracht. Aber vielleicht sitzen diese ja schon nach Schulschluss an den gestifteten Tablets und büffeln fleißig.

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