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Oberschule Schüttorf bekommt neue Räume

e Schüttorf bekommt neue Räume
Baubegehung im Physikraum: Zwei neue Fachräume werden entstehen. Fotos: Konjer
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  • Baubegehung im Physikraum: Zwei neue Fachräume werden entstehen. Fotos: Konjer
  • Säge- statt Klassenarbeiten gibt es zurzeit im „Blauen Trakt“ der Schüttorfer Oberschule.
  • Blick auf den Bauplan: Architekt Martin Middelberg (links) und Schulleiter Godehard Otterbeck besprechen sich.

Noch bis zum Ende der Sommerferien sollen die Bauarbeiten an dem ehemaligen „Blauen Trakt“ der Oberschule Schüttorf andauern. Dort entstehen – neben dem laufendem Schulbetrieb – neue Unterrichtsräume.

Schüttorf. Für fast ein Schuljahr gehen die Bauarbeiter und Handwerker jeden Morgen zur Schüttorfer Oberschule. Dort drücken sie aber nicht noch mal die Schulbank, sondern sie sanieren den „Blauen Trakt“. Das frühere Hauptschulgebäude aus den 1980er Jahren war baufällig geworden. Bis zum Ende der Sommerferien soll die Sanierung für 1.480.000 Euro fertiggestellt sein. Förderungen gibt es in Höhe von 194.000 Euro.

Der „Blaue Trakt“ wird energetisch saniert und erhält neue Fachräume. Den Schülern sollen nach den Arbeiten ein neuer Biologie-, und Physikraum, inklusive Vorbereitungszimmer, sowie ein EDV-Raum, zwei Lernbüros und insgesamt fünf Klassenzimmer zur Verfügung stehen. Im gesamten Komplex werden zusätzlich die Sanitäranlagen ersetzt – und das Ganze neben dem laufenden Schulbetrieb.

„Wir sind für die Bauarbeiten eng zusammengerückt“, berichtet Schulleiter Godehard Otterbeck bei der Baubegehung. Die 620 Schüler werden in den übrigen Schulgebäuden unterrichtet, das frühere Lehrer-Raum-Prinzip wurde abgeschafft, der Stille-Raum wurde kurzerhand zum Unterrichtsraum für Französisch.

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26.04.2017 Ausbau der Oberschule Schüttorf
Ein Gebäude mit zehn Klassenräumen wird an der Oberschule Schüttorf derzeit modernisiert. Es soll energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Digitale Tafeln lösen nach den Sommerferien die alten Kreidetafeln ab.

Statt geschrieben oder gerechnet, werden im Klassenzimmer in der ersten Etage gerade Platten für die rot-graue Außenfassade zugesägt. „Wir haben uns an den Schulfarben orientiert. Das Gebäude wurde neu gedämmt und auch an den Fenstern und am Flachdach gab es Veränderungen“, berichtet Martin Middelberg, Architekt vom Büro Middelberg und Venhaus. Auch das Lüftungssystem wurde bearbeitet und die Beleuchtung auf LED umgestellt.

Neben den Neuerungen kann auch einiges zurückgebaut werden: „Es gab Fenster, die keinen Sinn gemacht haben“, berichtet Middelberg. Ein Gasanschluss im Physikraum, wie es ihn früher gab, ist nicht mehr notwendig: „Wenn die Schüler jetzt Versuche machen, dann benutzen sie Elektroplatten“, erklärt Otterbeck. Außerdem kommt die Medienzufuhr nun aus der Decke, nicht mehr aus dem Boden: „So sind wir viel flexibler, was die Tischordnung angeht“, meint der Schulleiter.

Aufgrund der Inklusion wird es für die Schüttorfer Oberschule zunehmend wichtiger, dass auch Schüler in Rollstühlen die Fachräume erreichen können. Daher wird bei der Sanierung stark auf Barrierefreiheit geachtet. „Vorher wurde ein Schüler hochgetragen, aber das ist keine Lösung“, meint Otterbeck.

Um die Schüler während der Bauphase zu schützen, wurden die Asbestplatten von der alten Fassade in den Herbstferien ausgetauscht. Für die derzeitigen Abschlussarbeiten werden die Schüler möglichst weit weg vom Baulärm untergebracht. Zusätzlich wurde der „Blaue Trakt“ abgesperrt. „Das ist etwas umständlich, aber machbar“, meint Otterbeck.

Ab dem Spätsommer werden die Fünftklässler in dem sanierten Gebäude unterrichtet. Dabei werden sie wohl auch an neuen Tischen und Stühlen sitzen: „Wir wollen das Mobiliar noch in dem Etat unterbringen“, berichtet Kämmerer Gerd Verwold im GN-Gespräch.

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