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Lisa Smoes ist auf dem Feldtag zu Hause

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Lisa Smoes auf dem Feldtag in Nordhorn. Sie ist jedes Jahr in die Vorbereitungen eng eingebunden.

Lisa Smoes aus Grasdorf engagiert sich ehrenamtlich im Treckerclub Nordhorn. GN-Szene-Mitarbeiterin Larissa Rehbock hat sie auf dem Feldtag getroffen und mit ihr über ihr Hobby gesprochen.

Grasdorf. Mit rund 250 000 Besuchern feierte der Feldtag in Nordhorn am ersten Augustwochenende einen Besucherrekord. Für einen reibungslosen Ablauf des Wochenendes sorgen die Mitglieder des Treckerclubs Nordhorn. Seit Januar ist die 18-jährige Lisa Smoes das 100. Mitglied im Treckerclub. Aber schon seit 2012 hilft sie im Vorfeld und auf dem Feldtag bei der Organisation mit. In GN-Szene erzählt die Grasdorferin von ihren Aufgaben und ihrem ehrenamtlichen Engagement.

„Mir wurde das alles in die Wiege gelegt“, sagt Lisa und lacht. Viele Familienmitglieder der 18-Jährigen – ihr Vater, ihre Mutter, ihr Bruder und ihr Onkel – sind im Treckerclub aktiv. Zu Hause in Grasdorf hat ihre Familie rund 15 Trecker auf dem Hof stehen: „Mein Vater und mein Bruder sammeln besonders die Marke ,Deutz‘“, erzählt Lisa. Ein Grund, warum sie sich dieses Jahr besonders auf den Feldtag gefreut haben, denn den Schwerpunkt bildeten Deutz-Trecker. Doch bei der Mitarbeit auf dem Feldtag geht es Lisa nicht unbedingt um die Trecker – sondern um das Organisatorische. Die Grasdorferin fährt eher selten die großen Zugmaschinen: „Es macht Spaß, früher habe ich das auch wohl mal gemacht, aber heute bieten sich kaum Gelegenheiten.“

Nach dem Feldtag ist vor dem Feldtag

Jeden Montagabend sitzt Lisa im Büro und bereitet den kommenden Feldtag vor. „Für dieses Jahr habe ich zum Beispiel den Teilemarkt geplant, Rechnungen an die Clubs und Treckerbesitzer geschrieben und mich um die Anmeldungen gekümmert.“ Da komme es auch schon einmal vor, dass sie bis Mitternacht Dateien in Excel bearbeitet. „Aber mir macht es unglaublich viel Spaß. Ich arbeite mit Menschen zusammen und lerne auch viel über gängige Büroarbeiten“, sagt Lisa.

Kurz vor dem Feldtag wird es dann immer stressig für die freiwilligen Helfer. Lisa durfte bei der Erstellung eines Handbuches für alle Mitwirkenden helfen. „Dort stehen Infos für die verschiedenen Abteilungen drin und Telefonnummern, falls sie Hilfe brauchen“, erklärt die 18-Jährige. Auch bei der Ankunft der ersten Trecker am Donnerstag und Freitag war sie dabei. Von morgens bis abends musste Lisa dort die Ausstellerkarten der ankommenden Clubs scannen. Schon im vergangenen Jahr hat sie diese Aufgabe übernommen. „Uns werden immer die Aufgaben gegeben, die wir auch wirklich machen möchten“, sagt Lisa. Anstrengend sei es in diesem Jahr vor allem wegen des warmen Wetters gewesen, das am Samstag zahlreiche Besucher auf den Feldtag lockte. Lisa war für den Infocontainer eingeteilt, in dem es noch einmal zehn Grad wärmer war. Mit Schweißperlen auf der Stirn beantwortete die 18-Jährige geduldig die Fragen der orientierungslosen Besucher oder verkaufte Mützen und Kataloge mit Informationen rund um das Treckerwochenende in Nordhorn.

Auch auf Niederländisch weiterhelfen

Auch wenn Besucher aus den benachbarten Niederlanden kommen, weiß sich die Gymnasiastin gut zu helfen: „Ich hatte Holländisch in der Schule und versuche dann, irgendwie mit ihnen zu kommunizieren“, sagt sie grinsend. Wenn Lisa nicht im Container steht, nutzt sie ihre Freizeit und kann sich auf dem großen Gelände umschauen. Doch für Fragen muss sie immer telefonisch erreichbar sein, sagt sie: „Wir schaffen das nur, weil wir alle gut zusammenarbeiten.“

Dass bei einem so großen Event nicht immer alles glatt läuft, weiß auch Lisa, doch in den vergangenen Jahren waren es immer nur Kleinigkeiten, die vorgefallen sind. Und auch in diesem Jahr ziehen Lisa und die anderen Mitglieder eine positive Bilanz. Lisa: „Wir hatten superschönes Wetter und es gab keine Unfälle. Wir sind glücklich, dass in den vergangenen Jahren nichts Gravierendes passiert ist.“ Nach dem Wochenende kümmert sie sich um die Nachbereitung und die Auswertung. „Wir bekommen oft neue Anregungen oder Besucher haben Ideen. Wir überlegen dann schon, ob man die für das kommende Jahr umsetzen kann.“ Und dann geht es auch schon wieder los mit den Vorbereitungen für das kommende Event.

Doch neben der Arbeit darf auch der Spaß beim Treckerclub Nordhorn nicht fehlen. Gemeinsam veranstalten die Mitglieder Fahrten, monatliche Treffen oder jedes Jahr ein Jahresabschlussfest. „Wir haben eine wirklich gute Gemeinschaft. Man lernt auch oft neue Leute kennen. Der Club bekommt immer wieder Zuwachs, demnach ist von jung bis alt alles dabei“, erzählt Lisa.

Im Dezember vergangenen Jahres hat die 18-Jährige den Ehrenamtspass für ihr Engagement im Treckerclub und auf dem Feldtag bekommen. „Ich finde es super und habe mich sehr gefreut, dass meine Arbeit anerkannt und geschätzt wird.“ Beruflich möchte die Grasdorferin aber nichts mit Treckern machen. Doch die Büroarbeit habe ihr geholfen, im kommenden Jahr einen Ausbildungsplatz bei einer örtlichen Bank zu bekommen: „Der Treckerclub und die Mitarbeit auf dem Feldtag bleiben mein Hobby.“

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Die Meinung unserer Leser

2 Leserkommentare

1. | Klarsteller | Sonntag, 23.08.2015 | 12:14 Uhr

250.000 mögen ja das Ziel sein, aber 25.000 Besucher sind auch schon beeindruckend.

2. | achso achso | Sonntag, 23.08.2015 | 19:49 Uhr

*omg* hast du nichts wichtigers zu tun, als einen Flüchtigkeitsfehler zu korrigieren? Bewirb dich einfach als Lektor bei den GN.


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