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Landkreis mehrt sein Vermögen

 mehrt sein Vermögen
Die Vechtetalschule (hier eine Luftaufnahme aus dem Jahr 2014) soll um einen Anbau erweitert werden. Foto: Albert Hackmann

Oberste Priorität haben für den Landkreis „Investitionen in die Zukunft“. Das hat Landrat Kethorn bei der Einbringung des Etats unterstrichen. 18 Millionen Euro stehen dafür bereit. Das Thema Eissporthalle wurde vertagt.

Nordhorn. In wirtschaftlich guten Zeiten nicht nur Schulden zu senken, sondern auch zu investieren, das ist die Marschrichtung, die der Landkreis zurzeit einhält. Er vermehrt damit sein Vermögen. Das machte Landrat Friedrich Kethorn bei der Einbringung des Haushalts 2017 am Donnerstag vor dem Kreistag deutlich. Von Rekordeinnahmen und Rekordausgaben sprach in diesem Zusammenhang auch Erster Kreisrat Uwe Fietzek.

Im Blickpunkt steht nach der Beendigung des Schulinvestitionsprogramms II eine Drittauflage. Mit dem Schulinvestitionsprogramm II, das sich über mehrere Jahre erstreckt hat, wird die Sanierung der Gewerblichen Berufsbildenden Schulen (GBS) abgeschlossen. Allein diese Kosten betrugen rund 6,5 Millionen Euro. Hinzu kamen unter anderem der Bau einer Zweifeld-Sporthalle am Gymnasium Nordhorn und einer Sporthalle am Burg-Gymnasium Bad Bentheim. Zusätzlich sind auch das Missionsgymnasium Bardel und das Evangelische Gymnasium Nordhorn bei Investitionen durch Zuschüsse unterstützt worden. Das Volumen dieses Programmes betrug insgesamt rund 45 Millionen Euro.

Für das Schulinvestitionsprogramm III gibt es ebenfalls schon Pläne. Dazu gehört der Bau von Sporthallen am Evangelischen Gymnasium (EGN) in Nordhorn sowie am Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus, die baldige Erweiterung der Vechtetalschule in Nordhorn sowie die neue Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln an den Gewerblichen Berufsbildenden Schulen.

Neben den Schulen will der Landkreis auch in den Ausbau der Fahrbahn der Kreisstraße 14 und einen Radweg investieren, das Wehr War in Lage umbauen, sich an Kosten für Baumaßnahmen im Zuge der Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs beteiligen und in Erweiterung und Umbau der Feuerwehrtechnischen Zentrale investieren. Die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) steht für 2017 mit 250.000 Euro im Programm. „Die Frage der Eissporthalle – hier liegen Konzepte mit einem Kostenbedarf von vier Millionen Euro vor – ist damit noch nicht beantwortet“, ergänzte Uwe Fietzek.

Eigentlich hatte die Kreisverwaltung nach der Haushaltsdebatte am Donnerstag auch über den Stand der Planung und der Vorschläge zur Eissporthalle berichten wollen. Verschiedene Politiker hatten auch bereits Stellungnahmen in Aussicht gestellt. Nachdem die Kreistagssitzung jedoch bereits fast fünf Stunden gedauert hatte, wurde aus der Politik der Antrag gestellt, den Tagesordnungspunkt zu verschieben. Dem stimmte das Parlament zu.

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