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Interview mit Musiker Leif Borgmann aus Emlichheim

 mit Musiker Leif Borgmann aus Emlichheim
Im eigenen Musikkeller kann Leif Borgman neue Lieder proben. Auch eigene Songs kommen bald. Foto: Markus Spykman

„Ich versuche, jeden Tag eine Stunde Musik zu machen“, sagt Leif Borgman aus Emlichheim. Er spielt zahlreiche Instrumente und ist Sänger. Markus Spykman hat mit dem 17-Jährigen für unser Jugendportal „Szene“ gesprochen.

Emlichheim. Leif ist live – ein Spruch der (fast) buchstäblich zutrifft, denn der 17-jährige Abiturient am Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus, Leif Borgman, ist nicht nur ein begabter Musiker, sondern auch ein großartiger Sänger. Schon seitdem er acht Jahre alt ist, macht der Emlichheimer Musik, seit einigen Jahren auch live.

Welche Instrumente spielst du eigentlich?

Leif Borgman: Angefangen habe ich mit einem Keyboard, was sich dann zum Klavierspielen weiterentwickelt hat. Dazu kam noch Schlagzeug und Gitarre und wenn man das alles beherrscht, dann kann man auch ein bisschen Bass, Ukulele, Orgel und Mundharmonika spielen.

Wie bist du zur Musik gekommen?

Als ich angefangen habe, war ich acht oder neun Jahre alt. Mein Onkel und meine Tante hatten ein Klavier zuhause stehen, auf dem ich herumgespielt habe, bis sie mir dann meine ersten Keyboardstunden finanzierten.

Welches der Instrumente fällt dir am leichtesten?

Überall muss man auf den Rhythmus achten, bei dem Klavier und der Gitarre kommen dann noch Harmonik und Tonartenwechsel hinzu, deshalb fällt mir Schlagzeug am leichtesten, weil es viel von der Koordination zwischen Füßen und Händen abhängt. Das ist eine Kopfsache.

Bei den Instrumenten ist es nicht geblieben, du singst ja auch noch.

Ich habe damals im Schulchor in der Grundschule damit angefangen. Seit 2012 bin ich auch im Gospelchor „Just Music“ aus Emlichheim. Das erste Mal live gesungen habe ich dann zum Abschluss meiner 10. Klasse, bedingt durch den Stimmbruch, habe ich mir das vorher nicht ganz zugetraut. Einer im Publikum musste sogar weinen, das war die wohl größte Bestätigung, die ich je bekommen habe. Wenn es den Leuten gefällt, hat man auch keine Unsicherheit mehr und man traut sich einfach mehr zu. Das ist relativ entspannend.

Gab es danach schon erste Auftritte?

Direkt nach dem Abschluss habe ich die erste Anfrage erhalten, auf einer Party zu spielen, leider musste ich absagen. Seit der 11 Klasse mache ich aber auch Musik mit einer Freundin von mir, mit der ich auch auf Hochzeiten und Geburtstagen spiele. Auch von der Schule aus, auf einer Weihnachtsandacht oder auf dem Amnesty-Konzert haben wir schon gespielt. Unsere Facebook-Seite heißt „Lea und Leif music“, dort gibt es Videos unserer Auftritte.

Was war denn die coolste Location, auf der du je gespielt hast?

Das war eine Rundfahrt auf der Ems bei einem Junggesellenabschied. Mit meinen zwei Gitarren und einem Verstärker saß ich im freien auf einem Boot. Ich hatte zwar nicht so viel Platz, aber die Stimmung war super und mal nicht an Land zu spielen war mal was anderes und wirklich cool.

Wie erfolgt deine Songauswahl und wie lange probst du?

Ich spiele, auch mit Lea, im Bereich Pop beziehungsweise auch Charts, die Gäste können aber natürlich Wünsche angeben. Wir treffen uns dann einen Tag und studieren die Sachen ein. Das dauert meistens nicht so lange. Die meiste Zeit nimmt es in Anspruch, den Text auswendig zu lernen. Wenn ich den aber schnell lernen kann, dauert es ungefähr zehn Minuten, bei Liedern, die ich noch nicht so gut kenne, etwas länger.

Dein Abitur steht bald an. Wie geht es danach weiter?

Ich habe vor, Musik zu studieren im Bereich Popmusik, vielleicht auch Musikproduktion. Nur die Anforderungen sind sehr hoch. Man muss die Musiktheorie ziemlich gut beherrschen, um mithalten zu können. Außerdem müssen auch eigene Produktionen eingereicht werden, zum Beispiel Cover von Liedern oder eigene Songs.

Schreibst du denn auch schon eigene Songs?

Ja, aber auf Englisch. Thematisch sind diese breit gefächert. Meistens kommen die Texte aus irgendwelchen Gefühlen, Konflikten oder Konversationen. Mit meiner Band „ Panski“ zum Beispiel, mache ich nur eigene Musik. Da habe ich einen Text über den Stress, den ich im Vor-Abi hatte, geschrieben. „Too much pressure“ heißt der Song. Das Instrumentale kommt von den anderen Bandmitgliedern. Ein weiterer Song ist auch bald fertig.

Welche Musik oder Bands findest du am besten?

Meine größten Vorbilder sind die Beatles. Außerdem auch eine große Inspiration. Lieder von denen spiele ich gerne. Auch Oasis ist eine tolle Band, deren Lieder ich live spiele. „Wonderwall“ zum Beispiel kommt immer gut an.

Danke für das Interview, ich wünsche dir alles Gute für deine weitere Musikkarriere!

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