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Erhält Bad Bentheim eine schnellere Bahnanbindung?

d Bentheim eine schnellere Bahnanbindung?
Der Bahnhof Bad Bentheim könnte von den schnelleren Geschwindigkeiten profitieren. Archivfoto: Lüken

Die Bahnstrecke Bad Bentheim–Osnabrück–Löhne wird wahrscheinlich ausgebaut. Im Bundesverkehrswegeplan soll das Vorhaben demnächst die höchste Priorität erhalten.

Greven. Bahnreisende zwischen Amsterdam und Berlin dürfen langfristig auf eine schnellere Verbindung hoffen: Der angedachte Ausbau der Bahnstrecke Bad Bentheim–Osnabrück–Löhne wird auf der Prioritätenliste der Bundesregierung vermutlich noch hochgestuft.

Im jüngst beschlossenen Bundesverkehrswegeplan 2030 wird der Streckenausbau unter „Vorhaben des potenziellen Bedarfs“ geführt. Derzeit werde das Projekt bewertet, sagte der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, am Montag. Er erwarte, dass der Ausbau bald unter „Vorhaben des vordringlichen Bedarfs“ geführt werde, sagte Ferlemann bei einem Treffen mit Vertretern von EU und regionaler Wirtschaft am Flughafen Osnabrück/Münster in Greven. Den vordringlichen Bedarf will der Bund bis 2030 abgearbeitet haben.

Ausbau soll Geschwindigkeiten bis zu 200 Stundenkilometer ermöglichen

Das Teilstück Bad Bentheim–Löhne der wichtigen Ost-West-Verbindung soll nach derzeitiger Planung zur Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut werden, auf der die Züge mit Tempo 200 fahren können.

Ferlemann lenkte den Blick noch auf einen anderen Aspekt: den Lokwechsel in Bad Bentheim. „Wir wollen, dass wir da durchgängig fahren und uns diese Zeit sparen können.“ Die Strecke sei „stark verspätungsanfällig“. Deutsche und Niederländer müssten sich einigen: „Gleiches Stromsystem, gleiche Sicherungs- und Leittechnik. Wenn wir das hinbekommen, können wir auch mit den Lokomotiven durchfahren.“

Lokwechsel bald Vergangenheit

In dieser Sache hatte EU-Parlamentarier Markus Pieper (CDU) gute Nachrichten: „Der Lokwechsel in Bad Bentheim gehört in einigen Jahren der Vergangenheit an.“ Er verwies in dem Zusammenhang auf das vierte Eisenbahnpaket der EU, das die nationalen Schienennetze besser verzahnen soll.

Staatssekretär Ferlemann sprach in Greven auf Einladung der beiden Industrie- und Handelskammern (IHK) Nord-Westfalen und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Ferlemann betonte, dass die Region im Bundesverkehrswegeplan großzügig berücksichtigt worden sei: „Da ist alles drin, was die Region je beantragt hat.“ Die IHK-Vertreter stimmten zu.

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