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Bosse hüpft zwei Stunden in der Emslandarena

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Bosse suchte in Lingen die Nähe zum Publikum und nahm zum Ende der Show auch mal ein Bad in der Menge. Foto: Janet Grosse

Rund 2000 Bosse-Fans tanzten, sprangen und sangen am Donnerstag mit Axel „Aki“ Bosse in der Emslandarena. Bosses Wunsch fürs nächste Mal in Lingen: Die Arena „bumsvoll“ machen.

Lingen. Frisch geduscht, das Haar noch nass, kam Bosse gegen 20 Uhr auf die Bühne in der Emslandarena in Lingen, um seine Vorband anzukündigen. Er war mit seiner Band kurz vor dem Auftritt im Rahmen der „Engtanz Tour“ noch in der Emsstadt joggen gewesen. Am Ende seiner Show hatte sich der deutsche Sänger und Musiker wahrlich eine weitere Dusche verdient: Der 37-Jährige hüpfte während des Auftritts wie ein Flummi unentwegt von einer Ecke der Bühne zur anderen, tanzte, scherzte, dirigierte seine Band und sein Publikum und war einfach gut drauf („Lingen, wir haben voll Bock auf euch!“). Seine gute Laune übertrug sich sofort auf die Besucher – die Stimmung war in der gemütlich vollen, halbabgetrennten Emslandarena blendend. Altermäßig war bei den Zuschauern alles vertreten: vom Kind bis zum Rentner.

Für einen guten Start in den Konzertabend sorgte zuvor Gastmusiker Fayzen aus Hamburg. Der Musiker sprach viele mit seinen deutschsprachigen Texten an – die meisten im Publikum wollten dann aber doch endlich Axel „Aki“ Bosse sehen. Und der lieferte mit Titeln wie „Frankfurt/Oder“, „Dein Hurra“, „Krumme Symphonie“, „So oder so“ oder „3 Millionen“ eine rund zweistündige voller Energie geladene Show ab. Das Konzept der Show funktionierte: Die Masse ging ab, feierte Bosse, die Band und sich selbst.

Bildergalerie

Bosse Galerie I - März 2017 in der Emslandarena

Wer Bosse kennt, weiß, dass sich der Wahlhamburger nicht nur für Fußball, sondern auch für soziale Themen interessiert. Nicht nur das, er engagiert sich auch. So bat er die Besucher, ihre Becher an „Viva con Agua“ zu spenden, die Mitarbeiter waren mit ihren Fahnen in der Halle deutlich zu erkennen. Der Verein baut unter anderem Brunnen in Äthiopien. Bevor er sein Lied „Istanbul“ einstimmte, gab er außerdem noch einen Wunsch preis: „Ich wünsche der Türkei Ruhe, Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Bei so einem schönen Land wird das vielleicht irgendwann automatisch passieren.“ Der 37-Jährige lebte mit seiner Frau, einer halbtürkischen Schauspielerin, und seiner kleinen Tochter für einige Zeit in der Millionenmetropole am Bosporus. Von dieser Zeit berichtete der Sänger ein wenig seinem Publikum und gab darüber hinaus immer mal wieder Einblicke in sein Privatleben. Das schaffte Nähe, Bosse wollte auf Augenhöhe mit seinen Fans sein.

„Geil!“, „Wunderschön!“ und „Was für eine Kondition!“ platzte es immer wieder aus einzelnen Besuchern heraus. Bosse freute sich über jeden einzelnen der rund 2000 Besucher in Lingen, hatte am Ende dann aber doch einen Wunsch: „Bringt das nächste Mal eure Oma, euren Cousin, Tanten und Onkel mit. Und dann machen wir das Ding hier bumsvoll!“

Mehr dazu lesen Sie in den Grafschafter Nachrichten – auch hier im E-Paper.

Bildergalerie

Bosse Galerie II - März 2017 in der Emslandarena

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