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300 Helfer räumen in Wietmarschen auf

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In Füchtenfeld waren Denise Schroven und ihr Sohn Jenke (rechts) mit zahlreichen anderen Freiwilligen mit „Greifern“ unterwegs, um den Müll im Ort einzusammeln. Foto: Lindwehr

20 Kubikmeter Unrat haben 300 Helfer am „Tag der sauberen Landschaft“ am Sonnabend in Wietmarschen eingesammelt. Dass der Müll nicht nur unschön anzusehen, sondern auch für Tiere gefährlich sei, betonte die Jägerschaft.

hlw Wietmarschen. Am „Tag der sauberen Landschaft“ haben am Sonnabend in Füchtenfeld, Lohne, Nordlohne, Schwartenpohl und Wietmarschen über 300 Helfer Müll eingesammelt. Während der Aktion der Jägerschaften und der Gemeindeverwaltung wurden rund 20 Kubikmeter Unrat zusammengetragen.

Stefanie Fischer vom Gemeindebauamt und der Obmann der Jägerschaft Wilhelm Jessing freuten sich, dass zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Aktion teilnahmen.

Alle Kindergärten in der Gemeinde und die Landwehr „Kids and Bytes“ sowie die beiden Grundschulen haben im Vorfeld Müll gesammelt. Am Sonnabend waren Jäger aus Lohne, Wietmarschen und Füchtenfeld, die Feuerwehr Schwartenpohl, der Heimatverein Wietmarschen, die Dorfgemeinschaft Füchtenfeld, der Asylkreis, MFC Phönix sowie viele Familien von acht bis zwölf Uhr unterwegs.

Mit den von der Gemeinde gestellten Müllsäcken gewappnet, zogen die Sammler durch die Landschaft. An den Sammelpunkten an der Jahnstraße in Lohne, auf dem Marktplatz in Wietmarschen und an der Mehrzweckhalle Füchtenfeld türmten sich nach und nach die blauen Säcke mit Haushaltsmüll, Bauschutt, Kanistern mit Altöl, Auto- und Zweiradteile, Reifen, Pampers, Fastfood-Reste, Schuhen, Spielzeug und Planen.

Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Füchtenfeld Pascale Mahler, der auch Jäger ist, erklärte: „Wir nehmen seit zehn Jahren an der Aktion teil, damit unser Dorf sauber bleibt. Wir Jäger waren auch schon vor 14 Tagen unterwegs und haben rund zwei Kubikmeter Unrat aus der Natur gesammelt. Damit wollen wir unseren Beitrag zum Umweltschutz leisten.“

Gefahr für Tiere

Denise Schroven vom Vorstand der Dorfgemeinschaft war mit ihrem zweieinhalbjährigen Sohne Jenke dabei. Sie bedauerte: „Es ist schon traurig, dass immer wieder so viel Müll zusammenkommt.“ Johann Kuipers war es ebenso ein „Dorn im Auge“, das immer noch die Kloatscheeter-Strecken mit Überbleibseln verschmutzt sind. „Viele haben es noch immer nicht gelernt, ihren Müll mitzunehmen.“

Wilhelm Jessing meinte, dass die Waidmänner auch außerhalb der Aktion in ihren Revieren laufend Müll einsammeln. „Viele Wildtiere leiden unter dem nicht verrottenden Unrat, denn sie kommen unwissend mit gefährlichen Stoffen in Berührung. Sie verletzten sich beim Verfangen in Drähten oder an scharfkantigen Gegenständen. Der Müll kann doch bequem auf normalem Weg entsorgt werden.“

Zum Schluss der Aktion gab es einen Imbiss und Getränke von der Gemeinde. Der Unrat wird auf der Zentraldeponie in Wilsum entsorgt.

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