GN-Serie über Denkmäler in der Obergrafschaft


„Stumme Zeugen" der Vergangenheit sind in der Obergrafschaft meist aus Sandstein, manchmal auch aus Granit oder Bronze. Gemeinsam mit Stadt- und Wanderführer Herbert Lange wollen die GN einige von ihnen in den kommenden Monaten in einer Artikelserie zum Sprechen bringen

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29.10.2009


Klein – aber „nicht ohne“

Dorf mit der ältesten Kirche der Grafschaft

Seit anderthalb Jahren stellen die GN in loser Folge Denkmäler und Kulturstätten in der Obergrafschaft vor. Heute endet die Serie „Stumme Zeugen“ mit einem Blick in den äußersten Südosten der Grafschaft. Am kommenden Dienstag erscheint die komplette Serie als GN-Buch.

hl/sb Ohne. Wer abschalten will vom Stress des Alltags, der findet in Ohne im äußersten Süden der Grafschaft Frieden und sprichwörtlich himmlische Ruhe. „Gods Ohne“ wird dieses Dorf bis heute genannt, und der Grund für diese Bezeichnung ist nicht zu übersehen: Die evangelisch-reformierte Kirche mit ...mehr

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17.10.2009


Besinnliche Ruhe und stille Einkehr im Wacholderhain

Zwei Grotten bei Kloster Bardel

hl/sb Bardel. Hierher verirrt sich kaum jemand. Nur Ortskundige finden den Weg zu den zwei kleinen, von Menschenhand errichteten Grotten nahe Kloster Bardel. Vermutlich haben die Patres diese Plätze genau deshalb ausgewählt: Um in dem – mittlerweile unter Naturschutz stehenden – Wacholderhain Orte d...mehr

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08.10.2009


Quelle sprudelt gut verschlossen im Untergrund

Die Ursprünge des Kurbads

hl/sb Bad Bentheim. Waidwund geschossene Hirsche sollen Menschen auf die Heilkraft eines sumpfigen und stinkenden Wasserlochs im Bentheimer Wald aufmerksam gemacht haben. So erzählt es zumindest eine alte Sage. Nach dem Vorbild der Tiere nutzte ein arg leidender Knecht des Grafen den übel riechenden...mehr

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02.10.2009


Schümers Mühle im Aufwind – zum Ärger des Fürsten

Wie ein Schüttorfer seinem Herrn ein Schnippchen schlug

hl/sb Schüttorf. Weit vor dem Winde-Stadttor, östlich vom „Schüttorfer Feld“, dem heutigen Industriegebiet, stand früher eine Mühle. Vielen Menschen in der Region ist sie als „Schümers Mühle“ ein Begriff. Ein Straßenname im emsländischen Salzbergen erinnert bis heute an die Holländer-Windmühle, obwo...mehr

25.09.2009


Sitz der Stände und Geburtshaus des Landkreises

Wo Adel, Geistliche und Bürger mitbestimmten

hl/sb Bad Bentheim. In einer Grafschaft regierte ein Graf – ganz so einfach ist das nicht. Der Landesherr war keineswegs der unumschränkte Herrscher in seinen Territorien. Er stand vielmehr an der Spitze einer Gesellschaftsordnung, die auch den Ebenen unter ihm gewisse, wenn auch eng begrenzte Mitsp...mehr

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05.09.2009


Wo Bentheims Henker zum letzten Schlag ausholte

Öffentliche Hinrichtung auf „Richters Bült“

hl/sb Schüttorf. Es ist eine schaurige Geschichte, die man sich über „Richters Bült“ nahe den Bahngleisen zwischen Bad Bentheim und Quendorf erzählt. An diesem unscheinbaren Platz (ein „Bült“ ist eine hügelförmige Erhöhung) soll ein Mann in der letzten öffentlichen Hinrichtung auf dem Gebiet der Gra...mehr

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15.08.2009


Erst verehrt, dann vergessen

Das Schlageter-Denkmal in Bad Bentheim

hl/sb Bad Bentheim. Hin und wieder hören Stadtführer in Bad Bentheim noch von älteren Bürgern die Frage: „Was ist eigentlich aus dem Schlageter-Denkmal geworden?“ Dieses Denkmal stand früher halb verborgen am Rande eines kleines Wäldchens – dort, wo heute die Bundesstraße 403 unter der Bahnlinie hin...mehr

04.08.2009


„Juwelen“ im Schatten der Burg

Auch außerhalb der Mauern gibt es viel zu entdecken

hl/sb Bad Bentheim. Geht es um Baudenkmäler in Bad Bentheim, dann thront die mächtige Burg über allem. Andere „stumme Zeugen“ der Vergangenheit geraten da leicht ins Abseits, stehen im wahrsten Sinne des Wortes im Schatten der Burganlage. Dabei gibt es au

Geht es um Baudenkmäler in Bad Bentheim, dann thront die mächtige Burg über allem. Andere „stumme Zeugen“ der Vergangenheit geraten da leicht ins Abseits, stehen im wahrsten Sinne des Wortes im Schatten der Burganlage. Dabei gibt es auch im unmittelbaren Umfeld wahre „Juwelen“ der Heimatgeschichte z...mehr

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24.07.2009


Auch im „ewigen Haus“ kein Frieden nach dem Tod

Jüdische Friedhöfe in der Obergrafschaft – Grabstellen bestehen rituell bis zur Wiederkehr des Erlösers

hl/sb Bad Bentheim. „Hier ruhen sie endlich aus, die Ahasvere, von Ost bis West, von Süd nach Nord gejagt! Das Staub zu Staub in Frieden wiederkehre, das doch ward hier dem Juden nicht versagt!“ Diese Zeilen schrieb 1902 ein Dichter beim Besuch des alten Judenfriedhofs in Bentheim. Was der Autor dam...mehr

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16.07.2009


Scherben auf der Mauer sollten das Gefängnis sichern

Das alte Amtsgericht in Bad Bentheim war früher das neue – Zwei Wachtmeister für bis zu 30 Gefangene

hl/sb Bad Bentheim. „Altes Amtsgericht“ – unter diesem Namen ist das Gebäude an der Schüttorfer Straße 10 in Bad Bentheim allgemein bekannt. Was kaum jemand weiß: Genau genommen handelte es sich hier nicht um das alte, sondern um das neue Amtsgericht in der Stadt. Infolge der verfassungsgebenden Ver...mehr

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08.07.2009


Wo die Weichen auf Fortschritt gestellt wurden

Stellwerk in Waldseite erinnert an Eisenbahn-Geschichte

hl/sb Gildehaus. Um das Jahr 1980 sollte das Eisenbahn-Stellwerk in Waldseite abgerissen werden. Aber dann blieb es doch erhalten – im Gegensatz zum damals nahe gelegenen DB-Bahnhof Gildehaus. Gerade noch rechtzeitig vor dem Anrollen der Bagger übernahmen engagierte Bürger das historische Kleinod an...mehr

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16.05.2009


Aus dem Stumpf sprießt zaghaft Leben

Ein schlichter Stein erinnert an die Vernichtung der jüdischen Gemeinde

hl/sb Bad Bentheim. Der Stein ist nicht prunkvoll oder publikumswirksam, wirkt eher zurückhaltend und fordert zum stillen Gedenken auf. Fast versteckt befindet sich diese Erinnerungsstätte im Zentrum Alt-Bentheims, nur wenige Schritte abseits der Einkaufsstraße. In der früheren Poststiege, einer ein...mehr

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08.05.2009


Tempel der Germanen und Rückzugsgebiet für Räuber

Der sagenhafte Rabenbaum und das Samerott

hl/sb Samern. „Hier stand einst eine 2000 bis 3000 Jahre alte, mächtige Eiche. Der Baum hatte den Umfang von etwa elf Metern und einen Durchmesser von etwa drei Metern.“ So steht es auf einer Hinweistafel am früheren Standort des Rabenbaums im Samerott. Der Sage nach war diese stolze Eiche ein Natur...mehr

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30.04.2009


Ein Bogen zurück in die Postkutschenzeit

In Suddendorf quert ein geschichtsträchtiger Übergang die Eileringsbecke

Fährt man auf dem Ohner Diek von Bad Bentheim in Richtung Ohne, dann passiert man in Suddendorf knapp einen Kilometer östlich der Autobahn 31 eine Sandsteinbrücke. Manchmal wird diese Passage als Napoleonbrücke bezeichnet – eine Verwechslung mit einer ebenfalls aus Bentheimer Sandstein gebauten Brücke mit Tonnengewölbe im Samerott.

hl/sb Suddendorf. Am Ohner Diek dagegen handelt es sich um eine Rundbogenbrücke über die Eileringsbecke am ehemaligen Forsthaus, das heute privat genutzt wird. Dass sich sowohl diese Hofstelle als auch die Brücke einst im Besitz der Grafen befand, ist nahe liegend. Das Anwesen wurde oft als „Versorg...mehr

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14.04.2009


Hilfe für Arme und Kranke im Namen des Heiligen Geistes

Portalsäulen erinnern an Jahrhunderte alte Stiftung

hl/sb Schüttorf. Pflegeheim, Pflegeversicherung – das sind keine Erfindungen unserer Zeit. Schon vor mehr als 630 Jahren gab es in Schüttorf nachweislich eine Einrichtung mit dem Zweck, die Versorgung Notleidender und Hilfsbedürftiger zu gewährleisten: die Heilige-Geist-Stiftung.
Der älteste Nachwei...mehr