Brücke in USA eingestürzt: Autos landen im Wasser

San Francisco (dpa) - Eine Fernstraßen-Brücke im US-Bundesstaat Washington ist gestern mitten im Berufsverkehr eingestürzt - doch wie durch ein Wunder kam niemand ernsthaft zu Schaden. Lediglich zwei Autos landeten im Wasser des Skagit-Flusses, drei Insassen konnten kurz danach gerettet werden, berichteten lokale Medien. Ursache sei ein Lastwagen gewesen, der mit seiner sperrigen Ladung einen Stahlträger rammte. Das Unglück ereignete sich auf der Interstate 5. Die Fernstraße verbindet Seattle mit Vancouver in Kanada.

Passagiere streiten mit Besatzung: Flugzeug von Kampfjets eskortiert

London (dpa) - Ein Streit zwischen zwei Passagieren und Besatzungsmitgliedern hat nach Augenzeugenberichten zur Umleitung eines Flugzeuges durch britische Kampfjets geführt. Die Typhoon-Jets eskortierten das Flugzeug der pakistanisches Fluglinie PIA mit rund 300 Menschen an Bord von Manchester bis zum Flughafen London Stansted. Dort wurden die beiden Männer von der Polizei festgenommen. Ihnen wird Gefährdung des Luftverkehrs vorgeworfen. Ob sie bewaffnet waren, stand zunächst nicht fest.

Bund und Länder streiten um Macht bei künftigem Verfassungsschutz

Hannover (dpa) - Bund und Länder sind bei der angestrebten Reform des Verfassungsschutzes auf Kollisionskurs gegangen. Sie stimmen zwar grundsätzlich in der Notwendigkeit einer solchen Reform als Konsequenz aus der Mordserie des rechtsextremen NSU überein. Bei der Innenministerkonferenz lehnten die Länder aber gemeinsam eine vom Bund geforderte Stärkung des Bundesamtes für Verfassungsschutz ab. „Es kann nicht sein, dass wir eine Megabehörde in Berlin haben, die anordnet, wie die Landessicherheitsbehörden zu arbeiten haben“, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger in Hannover.

De Maizière rechtfertigt Zögern bei Drohnen-Stopp

Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat das Zögern vor dem Stopp des Drohnen-Projekts „Euro Hawk“ gerechtfertigt. „Wenn wir bei komplizierten Beschaffungsvorhaben bei jedem Problem komplett die Reißleine ziehen würden, dann hätten wir gar keine Rüstungsprojekte“, sagte er im Deutschlandfunk. Der CDU-Politiker bekannte sich jedoch klar zu einer Mitverantwortung für das Scheitern. Als erste Konsequenz aus dem Debakel will de Maizière das Parlament künftig früher über Probleme informieren.

Moskau drängt Syriens Regime an den Verhandlungstisch

Istanbul (dpa) - Im diplomatischen Ringen um eine Lösung für den Syrienkonflikt drängt Russland das Regime von Baschar al-Assad an den Verhandlungstisch. Die Führung in Damaskus habe ihre prinzipielle Bereitschaft übermittelt, Vertreter zu der Anfang Juni geplanten Friedenskonferenz zu schicken, sagte ein Außenamtssprecher. Es ist unklar, ob Assad selbst nach Genf reist. Die Opposition wollte bei einer morgen anberaumten Versammlung in Istanbul bestimmen, wer für sie die Verhandlungen führen soll. Gespräche mit Assad schlossen die Regimegegner bislang aus.

Tote bei Angriff von Taliban-Selbstmordkommando in Kabul

Kabul (dpa) - Erstmals seit Monaten hat wieder ein mehrköpfiges Selbstmordkommando der Taliban in Kabul zugeschlagen. Bei einem koordinierten Angriff wurden mindestens drei der Aufständischen getötet. Zunächst habe sich ein Attentäter in einem Auto vor einer Behörde des Innenministeriums in die Luft gesprengt, sagte ein Polizeisprecher. Anschließend hätten mindestens vier weitere Angreifer ein angrenzendes Gebäude der Internationalen Organisation für Migration gestürmt. Zwei Attentäter hätten sich dort in die Luft gesprengt.

Zwei Festnahmen nach Umleitung von pakistanischem Flugzeug

London (dpa) - Nach der Umleitung eines Flugzeug aus Pakistan in Begleitung von zwei Kampfjets der britischen Armee hat die Polizei in London zwei Männer an Bord festgenommen. Ihnen werde Gefährdung des Luftverkehrs vorgeworfen, teilte die Polizei mit. Das Flugzeug sei zuvor auf dem Flughafen London Stansted gelandet und auf dem Rollfeld isoliert worden. Nach Angaben des Flughafens wurde niemand verletzt. Der Vorfall in der Maschine der Fluggesellschaft PIA soll nach ersten Erkenntnissen keinen terroristischen Hintergrund haben.

Champions League: Deutschland im Finalfieber

München (dpa) - Heiß begehrte Freikarten für die Münchner Allianz Arena und eine Stadt in Schwarz und Gelb: Vor dem Finale in der Champions League zwischen Bayern München und Borussia Dortmund steigt die Spannung unter den Fußball-Anhängern in Deutschland. Vielerorts sind Fanmeilen eingerichtet, das Wetter trübt zwar die Vorfreude - doch die Vorkehrungen für die Fußball-Sause laufen. Längst vergriffene Freikarten für die Allianz Arena werden im Internet für Beträge um 100 Euro angeboten.

Europa-League-Sieger spielt künftig in Champions League

London (dpa) - Der Sieger der Europa League wird künftig ein automatisches Startrecht in der Champions League der folgenden Saison haben. Das beschloss die UEFA. Die Entscheidung des Exekutivkomitees wurde von Generalsekretär Gianni Infantino vor dem Kongress in London verkündet. Erstmals kommt der Gewinner der Europa League 2015 in den Genuss eines Platzes in der Fußball-Königsklasse 2015/2016.

Heathrow-Notlandung: Auch deutsche Fußball-Reisende betroffen

London (dpa) - Anreise zum Champions-League-Finale mit Komplikationen: Die Notlandung eines Flugzeugs in London Heathrow hat auch deutsche Fußball-Schlachtenbummler zum Warten gezwungen. Auf Deutschlands größtem Airport in Frankfurt wurden laut Fraport sieben Flüge gestrichen - drei nach London, vier aus der britischen Hauptstadt. Bei weiteren Verbindungen gab es Verspätungen von bis zu zweieinhalb Stunden. Am zweitgrößten deutschen Flughafen in München fielen zwei Verbindungen nach London aus.

Qualvoller Tod von Lea Sofie: Haftstrafen für Mutter und Ex-Freund

Köln (dpa) - Fünf Monate nach dem qualvollen Tod der zweijährigen Lea Sofie in Köln ist der frühere Lebensgefährte der Mutter zu zwölf Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Die 20-jährige Mutter des Mädchens erhielt nach Jugendstrafrecht wegen Totschlags durch Unterlassen eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren. Das Kölner Landgericht urteilte, dem geständigen 23-Jährigen seien trotz seines brutalen Vorgehens keine niedrigen Beweggründe nachzuweisen. Auch wenn die Schwere seiner Schuld außer Frage stehe, werde er nicht wegen Mordes verurteilt.

Patentschutz für Viagra läuft aus: Preiskampf erwartet

Berlin (dpa) - Bei der Potenzpille Viagra wird in Deutschland bald ein Preiskampf am Markt erwartet. Der Grund: Der Patentschutz für Viagra, den bisher der US-Pharmakonzern Pfizer hielt, läuft am 22. Juni aus. Das bestätigte ein Unternehmens-Sprecher. Pfizer will bereits Anfang Juni ein Nachahmer-Medikament auf den Markt bringen, das deutlich preiswerter ist als das Original. Viele Konkurrenten stehen bereits in den Startlöchern. 28 Firmen hätten eine Zulassung erhalten, bestätigte eine Sprecherin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Flugzeug aus Leipzig kommt in Bulgarien von der Landebahn ab

Sofia (dpa) - Ein Flugzeug der bulgarischen Gesellschaft Air Via ist aus Leipzig kommend in der Schwarzmeerstadt Warna von der Landepiste abgekommen. Die Maschine kam in einem Acker zum Stehen, wie das bulgarische Staatsfernsehen berichtete. Zwei Frauen, darunter eine Deutsche, seien verletzt worden. Die 172 Passagiere wurden in Sicherheit gebracht. Zum Zeitpunkt des Unfalls stürmte es im Raum Warna. Es ist aber unklar, ob das Flugzeug deswegen von der Piste abkam.

EU-Staaten streiten weiter über Waffen für syrische Opposition

Brüssel (dpa) - Knapp eine Woche vor dem Auslaufen der EU-Sanktionen gegen das syrische Regime von Präsident Baschar al-Assad streiten die EU-Regierungen immer noch über mögliche Waffenlieferungen an die Opposition. Vor allem Großbritannien verlangt, dass einzelne EU-Staaten künftig die Aufständischen mit Waffen beliefern dürfen. Österreichs Außenminister Michael Spindelegger lehnte dies in Wien jedoch nachdrücklich ab. Ohne Einstimmigkeit laufen sämtliche EU-Sanktionen gegen Syrien am 31. Mai aus.

Schwere Bombenexplosion in Kabul

Kabul (dpa) - Die afghanische Hauptstadt Kabul ist von einer schweren Bombenexplosion erschüttert worden. Zu der Detonation sei es im Stadtzentrum in der Nähe einer Sicherheitsbehörde gekommen, hieß es aus Polizeikreisen. Anwohner berichteten, nach der Explosion seien Schüsse zu hören gewesen. Gestern waren beim bislang schwersten Selbstmordanschlag in Kabul seit Jahresbeginn mindestens 16 Menschen getötet worden. Unter den Toten waren sechs Angehörige der Internationalen Schutztruppe Isaf.

Britische Regierung verteidigt nach Terrorattacke Arbeit der Polizei

London (dpa) - Morde wie der mutmaßliche Terroranschlag auf den 25-jährigen Soldaten in London werden nach Ansicht der britischen Regierung niemals ganz auszuschließen sein. In einer freien Gesellschaft sei es sehr schwer, jeden einzelnen ständig zu kontrollieren, sagte der für die Kommunen zuständige Minister Eric Pickles der BBC. Er verteidigte die Arbeit der Polizei und der Geheimdienste. Sie waren in die Kritik geraten waren, weil sie die 22 und 28 Jahre alten Hauptverdächtigen vorher gekannt hatten.

Merkel stellt sich hinter de Maizières Krisenmanagement

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich hinter das Krisenmanagement von Verteidigungsminister Thomas de Maizière in der Drohnen-Affäre gestellt. Die Aufarbeitung der Vorgänge rund um den „Euro Hawk“ seit bei Minister de Maizière in den besten Händen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. De Maizière hatte nach dem Scheitern des milliardenschweren Rüstungsprojekts „Euro Hawk“ eine 40-köpfige Arbeitsgruppe eingesetzt, deren Ergebnisse er aber erst am 5. Juni präsentieren will.

Nordkorea kündigt Rückkehr zu Sechs-Parteien-Gesprächen an

Peking (dpa) - Im Streit um sein Atomwaffenprogramm hat Nordkorea angekündigt, zu den Sechs-Parteien-Gesprächen zurückzukehren. Bei einem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping versprach der nordkoreanische Gesandte Choe Ryong Hae Gesprächsbereitschaft, wie chinesische Staatsmedien berichten. Damit macht Nordkorea Zugeständnisse an China, denn Peking hatte den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un gedrängt, die Gespräche wiederaufzunehmen. An den seit 2009 eingefrorenen Verhandlungen hatten auch die USA, Südkorea, Japan und Russland teilgenommen.

rss feedtwitterfacebook

Jugendmagazin

Ticketshop

Jörg Knör: Alles nur Show

13. September 2013,
Aula Schulzentrum, Emlichheim


1,50 € GN-CARD-Ermäßigung

Facebook

^ TOP