Berlin (dpa) - Die Linke will möglicherweise die Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld gegen Joachim Gauck in das Rennen um das Bundespräsidentenamt schicken. Die 73-Jährige erklärte sich über ihren Mann zu einer Kandidatur bereit. Die Linke will morgen in einer Spitzenrunde über einen eigenen Personalvorschlag für das höchste Staatsamt entscheiden. Die Partei stellt rund 10 Prozent der Wahlleute in der Bundesversammlung, die am 18. März das Staatsoberhaupt wählt.
Buenos Aires (dpa) - Nach dem schweren Zugunglück in einem Bahnhof in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires rechnen die Behörden mit möglicherweise mehr als 40 Todesopfern. Die Zeitung „Clarin“ hatten zuvor von mindestens 20 Toten und rund 550 Verletzten berichtet. Ein Clarin-Reporter habe gesehen, wie die Leichname geborgen worden seien, berichtete das Blatt. Ein Nahverkehrszug war mit 26 Kilometern in der Stunde in den Bahnhof Once eingefahren und erst an einem Prellbock zum Stehen gekommen. Unglücksursache ist vermutlich ein Bremsenschaden.
Paris (dpa) - Nach zweitägigem Verhör-Marathon wegen seiner Beteiligung an illegalen Sex-Partys ist der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wieder ein freier Mann. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie er in einer Limousine die Gendarmeriekaserne der Stadt Lille verließ. Unklar blieb, ob die Behörden gegen ihn zu einem späteren Zeitpunkt ein Anklageverfahren eröffnen werden. Der 62-Jährige steht unter dem Verdacht, als regelmäßiger Kunde von Prostituierten an schwerer bandenmäßiger Zuhälterei beteiligt gewesen zu sein.
München (dpa) - Mit gegenseitigen Angriffen haben die Parteien beim politischen Aschermittwoch einen Vorgeschmack auf die anstehenden Wahlkämpfe gegeben. Kanzlerin Angela Merkel blieb dagegen betont sachlich. Die FDP, die sich mit Joachim Gauck als Kandidat für das Bundespräsidentenamt gegen Merkel durchgesetzt hatte, zeigte neues Selbstbewusstsein und feierte Parteichef Philipp Rösler. SPD, Grüne und Linke kritisierten das Verhalten der Koalition in der Affäre um den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff und das Tohuwabohu bei Gaucks Nominierung.
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Diese Angaben sind ohne Gewähr.
Buenos Aires (dpa) - Bei einem schweren Zugunglück in einem Bahnhof der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind mindestens 49 Menschen ums Leben gekommen und 600 verletzt worden. Diese Zahlen nannte ein Polizeisprecher. In dem Vorortbahnhof Once kam es nach dem Unglück zu verzweifelten Szenen. Der Nahverkehrszug fuhr mit etwa 26 Kilometern pro Stunde in den Kopfbahnhof ein und kollidierte mit dem Prellbock. Unglücksursache ist vermutlich ein Bremsschaden
Rom (dpa) - Bergungsteams haben weitere vier Leichen im überfluteten Teil der gekenterten „Costa Concordia“ gefunden. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld des Krisenstabes. Die vier Leichen seien nicht weit entfernt von den am Vormittag gefundenen Toten gesichtet worden. Sieben Passagiere und Crewmitglieder des Kreuzfahrtschiffes werden nun noch vermisst.
Berlin (dpa) - Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat sich in der Nacht in ein Berliner Krankenhaus begeben müssen. Wie zu erfahren war, soll es sich um eine Nierenkolik gehandelt haben. Das Präsidialamt teilte keine Details mit. Aus der Umgebung Wulffs hieß es, es gehe ihm gut. Heute habe Wulff bereits wieder private Termine in Berlin wahrgenommen. Die Ärzte im Berliner Bundeswehrkrankenhaus hätten ihm Medikamente verschrieben. Auslöser der Beschwerden sei ein Nierenstein. Vor einem Jahr habe Wulff schon einmal an ähnlichen Schmerzen gelitten.
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger weiter Gewinne mitgenommen. Der Dax ging mit einem Abschlag von 0,93 Prozent auf 6843 Punkte aus dem Handel, nachdem bereits tags zuvor moderate Gewinnmitnahmen die jüngste Aufwärtsbewegung gestoppt hatten. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3230 Dollar fest.
Demmin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich klar zum Kampf gegen Rechtsextremismus in der Gesellschaft bekannt. „Wir haben mit denen, die Rechtsextremisten sind, nichts gemein, da gibt es keine Toleranz“, sagte Merkel beim politischen Aschermittwoch der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Demmin. Die CDU-Chefin rief den Zuhörern zu: „Null Toleranz gegen jede Art von Extremismus!“ Dies gelte insbesondere für Rechtsextreme.
München (dpa) - Mit heftigen gegenseitigen Angriffen haben die Parteien beim politischen Aschermittwoch in Bayern einen Vorgeschmack auf den Bundestags- und Landtagswahlkampf 2013 gegeben. SPD, Grüne und Linke kritisierten vor allem das Verhalten der Koalition in der Wulff-Affäre und das Tohuwabohu bei der Kür von Joachim Gauck zum neuen Bundespräsidenten-Kandidaten. Die FDP, die sich dabei gegen Kanzlerin Merkel durchgesetzt hatte, zeigte neues Selbstbewusstein und feierte Parteichef Philipp Rösler. Bayerns Ministerpräsident CSU-Chef Horst Seehofer gab sich hingegen eher zahm.
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung macht den Autofahrern trotz Rekordpreisen an der Zapfsäule wenig Hoffnung auf eine höhere Pendlerpauschale. Eine Überprüfung sei im Augenblick nicht angedacht, sagte eine Sprecherin von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit Blick auf Forderungen nach einer Erhöhung der Pauschale von 30 auf 40 Cent je Kilometer. Die Steuerentlastung werde ohnehin verkehrsmittelunabhängig gewährt. Für eine Erhöhung macht sich der Automobilclub ADAC stark.
Nürnberg (dpa) - Das kalte Winterwetter hat im Februar die Zahl der Arbeitslosen bei rund drei Millionen verharren lassen - trotzdem präsentiert sich der Arbeitsmarkt weiterhin robust. Der leichte Anstieg um rund 10 000 auf 3,09 Millionen gehe im wesentlichen auf das Konto des teils klirrenden Frostes, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken und Konjunkturforscher in einer Umfrage der dpa. Im Vergleich zum Vorjahr gab es allerdings knapp 230 000 Arbeitslose weniger. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen will die Bundesagentur für Arbeit am kommenden Mittwoch veröffentlichen.
Brüssel (dpa) - Der Streit um die neue Klimaabgabe der EU für Fluggesellschaften eskaliert: Unter Federführung Russlands verabschiedeten Delegationen aus 29 Ländern einen Katalog mit Gegenmaßnahmen, sollten befürchtete Gebühren in Millionenhöhe nicht gekippt werden. Die EU-Kommission in Brüssel will aber nicht einlenken und hält an der seit Jahresbeginn geltenden Einbeziehung des Luftverkehrs in den Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten fest. Die deutsche Luftfahrt warnt vor massiven Wettbewerbsverzerrungen.
Bern (dpa) - Die Schweiz macht ernst mit der versprochenen „Weißgeldstrategie“ und sagt sich grundsätzlich von Geschäften mit ausländischen Steuerhinterziehern los. Dafür sollen Schweizer Banken künftig gesetzlich zu Maßnahmen verpflichtet werden, die den Zufluss von unversteuertem Geld unterbinden oder zumindest erheblich erschweren. Das erklärte die Regierung in Bern nach einer Beratung zur künftigen Finanzplatzstrategie der Alpenrepublik. Mit Deutschland und Großbritannien wurden bereits Steuerabkommen vereinbart.
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Kommentare
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JU fordert Internet in Bussen
Herr Peter, die Meldung ist eben nicht so eindeutig wie Sie das darlegen. Das sieht man schon allein an der Überschrift. Oder habe ich was an den Aug
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JU fordert Internet in Bussen
Ich schlage kostenloses Busfahren für alle vor und bitte den Landrat um Prüfung der Machbarkeit.
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Reichlich kalte Füße
Ich finde es gut, was Sie geschrieben haben. In der Beziehung ist Nordhorn echt auf dem Stand von vor ... .Jahre stehen geblieben. Ich gebe Ihnen voll
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JU fordert Internet in Bussen
Herr Klappköttel, die Meldung der Union ist da doch ziemlich eindeutig: Man wünscht sich (oder eben fordert) eine Prüfung der Machbarkeit. Das umfa
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Auf „Superjahr 2010“ folgt gutes 2011
Die deutschen Vobas und Sparkassen sind aufgrund ihrer besonderen regionalen Struktur und vorsichtigem Wirtschaften von der Krise weniger betroffen al
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