Heute in Ihrer Tageszeitung

Landkreis

Entsetzen über Katzenhasser

Jungtiere in Uelsen ausgesetzt – Knochenbrüche durch Fallen

Innerhalb weniger Tage haben sich in Uelsen mehrere Fälle von mutmaßlicher Tierquälerei ereignet. Zwei Katzen wurden mit jeweils schwersten Knochenbrüchen gefunden, einen ganzen Wurf weißer Samtpfoten haben Unbekannte offensichtlich in der Nähe des Feriengebietes einfach ausgesetzt.

Von Rainer Müller - UELSEN/ITTERBECK. Blankes Entsetzen herrscht derzeit bei Tierfreunden in der Niedergrafschaft: So fand ein Anwohner in der Nähe seines Hauses eine Katze mit schweren Splitterbrüchen beider Vorderbeine und Vereiterungen am ganzen Körper. Er brachte sie zur Uelser Tierärztin Dr. Katrin Bartelt, die das Tier auf Grund der Schwere seiner Verletzungen nur noch einschläfern konnte.

Auch das eigene Kätzchen, das wochenlang verschwunden war, tauchte plötzlich wieder im Garten des T

Sport

Eintracht: Insolvenzverfahren ist eröffnet

Verein strebt Entschuldung an – Ralf Cordes soll im Sommer Trainerposten übernehmen

ml Nordhorn. Das Insolvenzverfahren gegen den Fußball-Oberligisten Eintracht Nordhorn ist am Mittwoch dieser Woche eröffnet worden. Damit steht der Traditionsverein vom Heideweg als Absteiger fest, hat auf dem Weg zu einem Neuanfang aber eine wichtige Hürde genommen. „Das ist eine große Chance für Eintracht“, sagte der Vereinsvorsitzende Gerd Treiber und fügte hinzu: „Wir werden einiges aufarbeiten, was in der Vergangenheit versäumt wurde.“

Der SV Eintracht strebt einen Neubeginn in der Landesli

Nordhorn

„Der Google, der Sauhund“

Herbert Knebel verwandelt die „Weberei“ in einen Lachkessel

Herbert Knebel, der volkstümliche Spaßmacher, gastierte am Donnerstagabend mit seinem neuen Soloprogramm „Ich glaub’ ich geh’ kaputt!“ in der voll besetzten „Alten Weberei“ – und verwandelte den Saal in einen prall gefüllten Lachkessel.

Von Bernd Durstewitz - Nordhorn. Als Herbert Knebel, angetan mit seinen Markenzeichen Hornbrille, Hosenträger und Seglermütze, auf die Bühne stokelte, brandete im ausverkauften Saal der „Alten Weberei“ bereits der Beifall auf. Ehe er den Mund zu seinen charakteristischen Einleitungsfloskeln „Höma“ und „Sama“ öffnen konnte, hatte er das lachbereite Publikum bereits auf seiner Seite. Knebel ist der wohl volkstümlichste Spaßmacher im deutschen Comedy-Geschäft, der vor allem die ältere und mittlere

Obergrafschaft

Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Viertes „Obergrafschafter Grünkohlessen“ mit Vorträgen und Spiel für guten Zweck

Zum 4. Grünkohlessen der Obergrafschafter Kaufmannschaften trafen sich am Donnerstag im Bad Bentheimer Kurhaus die Mitglieder der Gildehauser Werbegemeinschaft, der Bad Bentheimer Interessengemeinschaft (BBI) und des Schüttorfer Stadtmarketing-Vereins „Pluspunkt“.

ad Bad Bentheim. Als Treffpunkt für Gespräche unter den Kaufleuten, aber auch mit Vertretern von Politik, Verbänden, Verwaltungen und Banken hatten die drei Interessenvertretungen diese Veranstaltungsreihe 2009 ins Leben gerufen. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung von den Grafschafter Nachrichten, den Schüttorfer Stadtwerken, der Grafschafter Volksbank und der Kreissparkasse gesponsert.

Mit jeweils wechselnden Referenten steht vor dem Genuss der „Grafschafter Palme“ Inhaltliches auf dem Prog

Niedergrafschaft

„Ein guter Nährboden für die Schüler“

Förderschule auf dem Esch in Emlichheim jetzt offiziell in Betrieb – Leiterin eingeführt

Die Schule auf dem Esch in Emlichheim arbeitet bereits seit Schuljahresbeginn. Gestern ist sie im Rahmen einer Feierstunde offiziell in Betrieb genommen worden. Gleichzeitig ist Hannelore Schönrock als Schulleiterin eingeführt worden. Die Schüler und Schülerinnen ernteten für ihr buntes Rahmenprogramm viel Beifall der Festgäste.

Von Manfred Münchow - Emlichheim. Zur jetzigen Schule auf dem Esch sind die frühere Heinrich-Ernst Stötzner Schule Emlichheim und die Burgschule Neuenhaus zusammengelegt worden. An den beiden früheren Schulen war die geforderte Einzügigkeit nicht mehr gegeben und die Prognose der Schülerzahlen ließ weitere Rückgänge erwarten. Daher hatte der Landkreis als Schulträger die Zusammenlegung der beiden Schulen beschlossen. Die Wahl des Standortes fiel auf Emlichheim, weil es hier keinen zusätzlichen R

Region

„Hallo, mein Lebensretter“

Frau in Rheine findet Flaschenpost mit berührender Botschaft

Zuerst dachte Marietheres Rudolph-Meier an die Aktion eines Kindes, als sie beim Sonntagsspaziergang an der Ems in Rheine eine Plastikflasche mit einem Schriftstück am Ufer entdeckte.

pn Rheine. „Ich dachte, da hat ein Kind eine Flaschenpost aufgegeben und wartet jetzt sehnsüchtig auf Antwort“, sagte sie. Von daher nahm sie die Flasche an sich und öffnete sie zu Hause. „Was ich dann las, hat mich dann doch sehr berührt“, erzählte sie.

„Hallo mein Lebensretter“, begann der Brief, der ganz offensichtlich von einem Erwachsenen verfasst worden war. Der Autor habe sich entschieden diesen Brief zu schreiben, auch wenn er wisse, dass er den Adressaten nicht erreichen werde. „Weder D

GN-Jugendportal

Szene

„Tischlein, deck dich!“

Auszubildende bei Jugendmeisterschaften in gastgewerblichen Berufen

Von Christina Koormann - Nordhorn. Wohnen in einem schicken Hotel, schlafen in sauberen und frischbezogenen Betten, bedient werden von einem zuvorkommenden und netten Servicepersonal, tolle Gerichte essen und wohlverdiente Entspannung genießen – klingt gut, oder? In mehr als 30 Hotels, Gasthöfen und Pensionen in der Grafschaft Bentheim werden diese feriengleichen Genüsse tagtäglich möglich gemacht; da wird gekocht, geputzt, hergerichtet, serviert, weggeräumt, organisiert und dekoriert, damit

GN-Fotoservice

Weitere Themen in den GN

Vereine

„Heimatliebe“ ehrte seine Meister

Schüttorfer Brieftaubenverein hat mit Thorsten Schepers neuen 1. Vorsitzenden

Der Brieftaubenverein „Heimatliebe“ Schüttorf ehrte vor kurzem in der Gaststätte Venhaus in Samern seine diesjährigen Meister. 1. Vorsitzender Thorsten Schepers begrüßte alle Anwesenden fund wünschte ihnen für das neue Jahr alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Erfolg im Taubensport.

hd Schüttorf. Geschäftsführer Johann Heinen gab anschließend einen ausführlichen Bericht über das Geschäftsjahr 2011. Er konnte einen ausgeglichenen Bestand nachweisen. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine vorbildliche Führung der Geschäfte. Die beantragte Entlastung von Geschäftsführer und Vorstand erfolgte einstimmig.

Die Vorstandswahlen erfolgten ohne Probleme. Wahlobmann Reinhard Kerkhoff bedankte sich beim bisherigen Vorstand für die sehr gute Arbeit der letzten beiden Jahre. Der neue Vo

Leserservice

InteGra: Achtung und Respekt

BEZUG: GN-Artikel „Ich habe hier wieder laufen gelernt“ vom 25. Januar

Mit großem Interesse las ich vor einigen Tagen den Artikel von Manfred Münchow „Ich habe hier wieder laufen gelernt“. Mit einiger Verzögerung möchte ich hierauf reagieren. Jemand aus meinem näheren Umkreis nahm an einer Maßnahme für psychisch Beeinträchtigte Arbeitslose bei InteGra teil und hat dort „wieder laufen gelernt“. Dadurch habe ich gelernt, die Einrichtung InteGra überaus zu schätzen. Ich möchte hier etwas von meine

Wirtschaft

Euro-Experte setzt auf die EZB

Professor Dr. Wiegard: Politik kann die Währungskrise nicht lösen

Was bringt 2012? Das Ende der Schuldenkrise oder das Ende der Währungsunion? Für den Ökonomen Professor Dr. Wolfgang Wiegard weder das eine noch das anders. Der Euro werde bleiben, aber die Politik sei kaum in der Lage, die Währungskrise zu lösen, meinte der Euro-Experte beim Jahresauftakt der Wirtschaftsvereinigung: In einem beeindruckenden Vortrag vertrat Wiegard die Ansicht, gelöst werden könne die Krise nur durch massive Eingriffe der Europäischen Zentralbank EZB.

Von Rolf Masselink - Nordhorn. „Einen der beeindruckendsten Vorträge, die wir hier je gehört haben“ bescheinigte der Vorsitzende der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung, Dr. Wilfried Holtgrave, dem Gastredner der Jahresauftaktveranstaltung im NINO-Hochbau. Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, einer der herausragendsten Ökonomen in Deutschland, langjähriges Mitglied des Rates der „Wirtschaftsweisen“ und seit 1990 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats im Bundesfinanzministerium, präsentierte in eineinhal

Journal

Leben mit Sandmännchen und Kuller-Tränchen

Karl-Heinz Voss und Ursula Kreft wohnen inmitten ihrer privaten Spielzeugsammlung – Eintritt für Besucher fei

Von Frauke Schulte-Sutrum (Text und Fotos) - Wenn man die Wohnung von Karl-Heinz Voss betritt, dann verschlägt es einem erstmal die Sprache. Die vielen ineinander verschlungen Zimmer gleichen einem Museum. Vielmehr: Es ist ein Museum. Und Karl-Heinz Voss lebt mitten drin. Alte Teddybären und Blechtrommeln aus den 1920er Jahren stehen neben „Kuller-Tränchen“ und „Schildkröt“-Puppen. Hunderte alter Kinder- und Jugendbücher, Damenhaarklammern, Schnupftabakdosen und technisches Spielzeug finden sich

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