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WG für behinderte Menschen in Wietmarschen

hinderte Menschen in Wietmarschen
Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, sich vom Stand der Arbeiten im Matthiasstift zu überzeugen. Fotos: Münchow

Mit dem Besucherstrom bei den „Tagen der offenen Baustelle“ im Matthiasstift in Wietmarschen hatten die Beteiligten nicht gerechnet. Viele Wietmarscher und Lohner zeigten damit ihre Verbundenheit zu der Einrichtung.

Wietmarschen. Als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Wietmarscher Senioreneinrichtung Matthiasstift konnte der frühere Bürgermeister Alfons Eling über die bisherigen Vermietungszahlen gute Nachrichten vorlegen. Inzwischen steht auch fest, dass im Haus „Benedicta“ eine Wohngemeinschaft für behinderte junge Erwachsene eingerichtet wird.

Mit dieser Entscheidung wird für das Haus „Benedicta“ die bisher geplante Mischnutzung durch ältere und jüngere Bewohner aufgegeben. Die bisherigen Bewohner des Traktes sind einvernehmlich innerhalb des Hauses umgezogen.

Jetzt wird zum 1. April eine Wohngemeinschaft für behinderte junge Erwachsene eingerichtet. Über die Betreuung der Bewohner gibt es Gespräche mit der Lebenshilfe in Nordhorn. Eine Entscheidung wird in den nächsten Tagen erwartet.

In der Wohngemeinschaft sollen Menschen mit Behinderung im Haus „Benedicta“ Beratung, Unterstützung und Assistenz erhalten. In einem Schreiben des Matthiasstiftes heißt es hierzu: „Die Bewohner sollen ihr Leben so eigenständig wie möglich gestalten. Sie führen ihren Haushalt selbstständig und erhalten Hilfe, wenn es erforderlich ist.“

hinderte Menschen in Wietmarschen
Optimistisch zeigen sich Geschäftsführer Alfons Eling (rechts) und Paul Germer von der Aktionsgruppe, dass die eingepackte Küche noch schnell aufgebaut wird.

Zur wohnlichen Nutzung stehen im Erdgeschoss sechs Zwei-Zimmer-Appartements sowie im Obergeschoss zwei weitere Ein-Zimmer-Appartements zur Verfügung. Sämtliche Appartements verfügen über ein integriertes Duschbad und eine Wohnküche.

Im Obergeschoss des Hauses „Benedicta“ wird zudem wieder ein Schwesternkonvent eingerichtet. Dort sollen künftig vier oder fünf indische Schwestern in den vorhandenen Appartements wohnen. Nach Angaben des Hauses sollen die Schwestern sowohl in der Altenpflege im Matthiasstift als auch im Matthiashaus in Lohne tätig werden. Zudem werden sie in der Seelsorge der Pfarreiengemeinschaft Wietmarschen/Lohne mitarbeiten.

Im sogenannten „1997er-Gebäude“ des Matthiasstiftes sind jeweils acht Zwei-Zimmer-Appartements und einem Gemeinschaftsraum eingerichtet. Im gleichen Gebäude ist eine Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen entstanden. Zwei „Tage der offenen Baustelle“ stießen am Wochenende auf viel Interesse.

Einen Kommentar dazu von GN-Redakteur Manfred Münchow lesen Sie in den Grafschafter Nachrichten – auch hier im E-Paper.

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