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Vier Bausteine für „Dorfgemeinschaft 2.0“

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Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wurde in Osnabrück der Startschuss für das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ gegeben. Foto: privat

Im Zimeliensaal der Osnabrücker Universität haben die neun Verbundpartner des Projekts „Dorfgemeinschaft 2.0“ zusammen mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

gn Nordhorn. Partner des Projekts „Dorfgemeinschaft 2.0“ sind damit der Verein „Gesundheitsregion Euregio“, die Euregio-Klinik, die Nordhorner Lebenshilfe, die Bentheimer Eisenbahn, die Hochschule Osnabrück am Campus Lingen, die Universität Osnabrück sowie die Firmen „ENO telecom“, „I.T. Out“ und „optadata.com“. Die Vertragsunterzeichnung war gleichzeitig Startschuss für das Pilotprojekt.

Die „Dorfgemeinschaft 2.0“ soll das Leben älterer Menschen in Stadt und Land vereinfachen. Dazu sind vier Bausteine geplant:

• Ein „virtueller Dorfmarktplatz“ orientiert sich am Bedarf der älterwerdenden Bevölkerung.

• Für die Dorfgemeinschaft sollen bedarfsorientierte Mobilitätskonzepte, die sich auf Informations- und Kommunikationstechnologien stützen, entwickelt werden.

• Die „digitale Pflege“ bietet ein multiprofessionelles und technologieorientiertes Konzept für die Betreuung alter oder behinderter Menschen zu Hause.

• Mit der „rollenden Praxis“ soll eine mobile Arztversorgung etabliert werden.

Insgesamt wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund fünf Millionen Euro gefördert. Das Projektvolumen liegt bei 5,82 Millionen Euro.

„Wir haben nun die große Chance, die traditionellen Errungenschaften gemeinsam innovativ und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln,“ sagte Thomas Nerlinger, Projektleiter der „Dorfgemeinschaft 2.0“ und Geschäftsführer des Vereins „Gesundheitsregion Euregio“.

Um das Projekt wissenschaftlich zu begleiten, werden die Hochschule Osnabrück sowie die Universität Osnabrück jeweils vier Mitarbeitende einstellen, der Verein Gesundheitsregion Euregio drei. Die „Dorfgemeinschaft 2.0“ hat eine Projektlaufzeit von fünf Jahren und soll am 31. Dezember 2020 enden.

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