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Vechtetalschule: Umzug bald abgeschlossen

schule: Umzug bald abgeschlossen
Ein Pflasterweg wird in wenigen Tagen die mobilen Klassenzimmer mit dem Hauptgebäude verbinden. Foto: Kersten

Der Außenstandort der Vechtetalschule an der Von-Behring-Straße ist Geschichte, wie Schulleiterin Ursula Hertrampf-Müller erklärt. Die betroffenen Klassen ziehen an den Mückenweg um.

Nordhorn. Wo bis vor Kurzem noch eine Schaukel stand, stehen nun graue sogenannte mobile Klassenzimmer samt eines Sanitärmoduls. In den Klassenzimmern werden ab dem 1. Februar vier der sieben Klassen unterrichtet, die bislang in der Anne-Frank-Schule untergebracht waren. Die drei anderen Klassen werden im Haupthaus unterrichtet.

„Es ändert sich derzeit vieles bei uns an der Schule. Die Schaukel wird an einer anderen Stelle aufgestellt. Wir verlegen einen Pflasterweg, der die mobilen Einheiten mit dem Haupthaus verbindet und lassen die Umgebung der Module neu bepflanzen. Zudem kommen jeden Tag neue Kisten mit Inventar aus der Anne-Frank-Schule an“, erklärt Schulleiterin Ursula Hertrampf-Müller. Nötig war der Umzug, da die ehemalige Anne-Frank-Schule zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut wird. Verärgert ist die Schulleiterin nicht über den unfreiwilligen Umzug. „Wir hatten bislang drei Außenstandorte. Den Betrieb aufrecht zu erhalten, war mit enormen Aufwand verbunden. Aber durch die vielen Umzüge in den vergangenen Jahren sind wir mittlerweile bereits Umzugsprofis. Das jetzt ein Standort wegfällt, ist gut für die Zukunft der Schule. Wir freuen uns auf die Rückkehr der Klassen.“

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Schritt für Schritt werden die Module zu normalen Klassenräumen. Im Februar beginnt der Unterricht. Foto: Kersten

Jens Kelmer, Abteilungsleiter Innerer Service des Landkreises, ist für den Ablauf verantwortlich. Er ist überzeugt davon, dass die Schüler in den Modulen keine schlechteren Unterrichtsbedingungen haben, als ihre Mitschüler im Haupthaus. „Es handelt sich bei den mobilen Klassenzimmern nicht um umfunktionierte Baucontainer, sondern um speziell für Schulen hergestellte Module. Sie haben Isolierglas, eine gute Schall- und Wärmedämmung. Darüber hinaus wird das ganze Inventar, dass in der Anne-Frank-Schule zur Verfügung stand eins zu eins in die Module gebracht.“ Im Sanitärmodul gibt es zwei Toiletten. Da keine Schüler im Rollstuhl in den Modulen unterrichtet werden, mussten die Klassenzimmer nicht behindertengerecht umgestaltet werden.

Die Eltern haben den Umzug überwiegend konstruktiv mitgestaltet, sagt Hertrampf-Müller. „Einige haben Fahrdienste organisiert, andere trainieren mit den Schülern den neuen Schulweg.“ Es wird zudem überlegt, die Klassenzimmer außen farblich zu gestalten. „Wir haben die Module für zwei Jahre von einem Privatunternehmen gemietet. Danach müssen wir sie zurückgeben. Deshalb können wir nicht einfach Graffitis darauf sprühen“, erklärt Kelmer. Möglich seien jedoch Farbfolien.

„Momentan läuft aber alles nach Plan.“

Wie es nach den zwei Jahren weitergeht, steht noch nicht endgültig fest. Eine Rückkehr der Vechtetalklassen in die Anne-Frank-Schule ist jedoch nicht angedacht.

Dass der Umzug im Zeitplan liegt, war nicht selbstverständlich. „Wir hatten nur fünf Wochen Zeit, den Umzug der Anne-Frank-Schule ins Gymnasium Nordhorn, der Vechtetalschulklassen an den Mückenweg und der Flüchtlinge an die Von-Behring-Straße zu organisieren. „Momentan läuft aber alles nach Plan“, sagt Jürgen Hartmann, Sprecher des Landkreises.

Durch die Umnutzung des Anne-Frank-Schulgebäudes musste auch deren Inventar ausgelagert werden. Die Vechtetalschule hat davon profitiert, wie Hertrampf-Müller sagt: „Wir konnten dadurch einen zusätzlichen Werkraum schaffen.“

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