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Übung: Autos bei illegalem Rennen verunglückt

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Zu einer Großübung bei Lohne rückten am Sonntag Feuerwehren aus der Grafschaft und dem Emsland aus. Foto: Iris Kersten

Zahlreiche Rettungskräfte haben am Sonntagmorgen bei Lohne den Ernstfall geprobt. Das Szenario: Nach einem illegalen Autorennen sind sechs Fahrzeuge verunglückt. Es gab mehrere Schwerverletzte.

Lohne. Gegen 7 Uhr sind am Sonntagmorgen die Freiwilligen Feuerwehren Emsbüren, Lohne, Schwartenpohl und Wietmarschen alarmiert worden. Sie wurden zu einem Verkehrsunfall zwischen Lohne und Elbergen gerufen. Es handelte sich um eine Großübung, bei der die Feuerwehr, das DRK und das THW aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim den Ernstfall probten.

Einsatzleiter Gemeindebrandmeister Reinhold Bramkamp (Wietmarschen) erläuterte die Ausgangslage der Großübung: „Genau auf der Kreisgrenze an der Brücke über dem Ems-Vechte-Kanal waren ein Kleinbus und sechs Autos in einen Verkehrsunfall verwickelt. Hier hatten sich einige Autos ein illegales Rennen geliefert. Zwei Fahrzeuge waren in Flammen aufgegangen. Insgesamt waren 14 Menschen leicht bis schwer verletzt worden.“ Bei dem Einsatz hatte die Feuerwehr die Aufgabe, die eingeklemmten Menschen zu retten und die Brände zu löschen. Das DRK kümmerte sich um die Verletzten, die von mehreren Notärzten versorgt wurden. Für die technische Unterstützung war das THW angefordert worden. Rund 100 Frauen und Männer waren bei der Kreisgrenze übergreifenden Übung im Einsatz. Sie wurden vom Verpflegungszug des DRK Ortsvereins Lohne versorgt.

Video

20.03.2016 100 Rettungskräfte proben den Ernstfall
Lohne: Brennende Autos und zahlreiche Verletzte zwischen Lohne und Emsbüren, so das Szenario, das die Retter am Morgen beschäftigte. Mehr dazu im Interview mit Regierungsbrandmeister Frank Knöpker.

Reinhold Bramkamp resümierte: „Wie bei jeder Übung gibt es einige Mängel, die wir aber erkannt haben und künftig abstellen werden. Wir haben neue Erkenntnisse gewonnen, die wir in die Aus- und Fortbildung mit einbringen werden.“ Probleme habe es mit dem Digitalfunk gegeben. Wegen eines Funklochs gestaltete sich die Kommunikation als sehr schwierig. Insgesamt sei die Zusammenarbeit aber gut gelaufen. Dies unterstrichen auch Emsbürens Bürgermeister Bernd Overberg und Wietmarschens Erster Gemeinderat Martin Osseforth.

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Übung: Großeinsatz bei Lohne

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