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Tierpark Nordhorn soll noch attraktiver werden

Nordhorn soll noch attraktiver werden
Falknervorführungen gibt es auch 2016 im Tierpark.
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  • Falknervorführungen gibt es auch 2016 im Tierpark.
  • Die Leopardenzucht ist dem Zoo ein Anliegen.
  • Die Vorarbeiter des Nordhorner Tierparks beim Arbeiten auf der Baustelle der Zooschule. Angrenzend entsteht das „Arten- und Naturschutznetzwerkcamp“.

Der Tierpark Nordhorn ruht sich nicht auf dem Besucherrekord von 2015 aus. Es stehen große Investitionen an. Die Zooschule wird eröffnet, das Borggreve-Gelände wird übernommen. Für die Besucher bleiben die Preise stabil.

gn Nordhorn. Mit einem neuen Besucherrekord endete das 65. Jubiläumsjahr im Tierpark Nordhorn. Trotz der vielen Besucher „bleiben wir auf dem Teppich, planen solide und verlieren vor allem unsere Zielgruppe nicht aus dem Auge“, so Zoodirektor Dr. Nils Kramer. Aus diesem Grund hat sich der Tierpark dafür entschieden, die übliche Preisanpassung zu Jahresbeginn einmalig auszusetzen und die Preise zunächst bewusst stabil zu halten.

Das Projekt „Zooschule“ befindet sich in der Umsetzung. Je nach Witterung und entsprechendem Baufortschritt soll das Gebäude um Ostern seiner Bestimmung übergeben werden und den außerschulischen Lernort Zoo stärken. Weit mehr als 10000 Personen nahmen im Jahr 2015 an den rund 700 Angeboten der Zooschule teil. Mit dem neuen Gebäude, das nach modernen Standards errichtet und mit neuer Technik ausgestattet ist, erhält der Familienzoo zahlreiche neue Möglichkeiten für seine pädagogische Arbeit. Es gibt erste Kooperationen, die einen Teil des regelmäßigen Unterrichts in der neuen Zooschule durchführen und damit das „lebende Klassenzimmer“ nutzen können.

Rund um die Zooschule entsteht unter dem bisherigen Arbeitstitel das „Arten- und Naturschutznetzwerkcamp“. Hier präsentieren sich zukünftig die Netzwerkpartner des Tierparks. „Zusammen mit unseren Partnern wollen wir dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit präsentieren“, sagt Kramer.

Aus diesem Grund führt der Tierpark zusammen mit seinen Partnern am 21. August 2016 einen „Arten- und Naturschutztag“ im Familienzoo durch. Hier präsentieren nicht nur die befreundeten Verbände ihre Arbeit, die Besucher können auch Informationen rund um die Erhaltungszucht erfahren. Ein Schwerpunkt ist dabei die Leopardenkampagne. Die sehr seltenen Nordpersischen Leoparden werden vom Zoo gezüchtet, um sie so vor dem Aussterben zu bewahren. Für die Großkatzen wird in den nächsten Jahren ein neues Zuhause geschaffen werden. Zusammen mit dem Förderverein sollen die Mittel für den Neubau der Leopardenanlage aufgebaut werden.

Neben den regionalen Traditionsveranstaltungen mit der „Vechtehoffamilie“ rund um den historischen Bauernhof können die Besucher beim „Schuhsohlenbacken“ mit den Freunden, Förderern und Nachbarn des Tierparks auch dieses Jahr alte Grafschafter Bräuche kennenlernen. Auch die Falknervorführungen, das Sommerfest, der „Zootag“, der Kinder- und Imkertag, der Vechtehoftag und der Weihnachtsmarkt finden wieder statt. Am 11. und 12. Juni wird es das „Grafschafter Gartenfest“ im Tierpark geben, sowie bereits vom 27. bis 29. Mai den Auftritt der Interessengemeinschaft Arbeitspferd mit ihren großen Kaltblütern. Am 3. September findet die „Stofftierklinik“ statt.

Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere neue Tierarten begrüßt werden konnten, konzentriert sich der Tierpark nun auf den Abschluss begonnener Projekte. „Die Erweiterung bietet sicherlich das Potenzial für neue attraktive Tierarten“, denkt der Tierparkleiter. „Wir setzen uns mit vorschnellen Äußerungen aber nicht selbst unter Druck. Aber so viel darf verraten werden: Wir fangen klein an.“ Mit den Jakobsschafen, einer Schafrasse mit vier Hörnern, wird es auf den Wiesenflächen Neues zu sehen geben.

Bis der Tierpark den ehemaligen Betrieb „Borggreve“ offiziell übernimmt, dauert es noch ein paar Wochen, auch wenn der Restaurantbetrieb bereits eingestellt wurde. Es gibt Ideen für die Nachfolgenutzung. Bevor es an die Realisierung von Projekten auf dem Gelände geht, müssen Vorarbeiten wie zum Beispiel die Einzäunung des Geländes, Reparatur und Instandhaltungsmaßnahmen getroffen werden. Auch das Leitungsnetz muss aufeinander abgestimmt werden. Hierfür geht allein aufgrund der Größe der Fläche noch einige Zeit ins Land.

Auch seine Rolle als Arbeitgeber will der Tierpark wie bisher gestalten. Im Zoo arbeiten pro Jahr rund 140 Personen. Darüber hinaus, so die Tierparkleitung, profitiert die heimische Wirtschaft von der Entwicklung des Zoos. So hat der Tierpark in den vergangenen Jahren weit mehr als 6 Millionen Euro in neue Gehege und Infrastruktur investiert.

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