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Stromausfälle die Folge alter Kabelnetze?

älle die Folge alter Kabelnetze?
Viele Bewohner ärgern sich derzeit über Stromausfälle in Nordhorn. Mancher vermutet als Ursache überalterte Kabelnetze. Symbolbild: dpa

Über häufige Stromausfälle ärgern sich die Einwohner im Westen von Nordhorn. Noch mehr ärgert viele, dass ihnen weder die NVB als Versorger noch die RWE-Tochter Westnetz als Netzbetreiber diese Störungen erklären.

Nordhorn. Mal ist frühmorgens plötzlich der Strom weg, mal abends beim Fernsehen. Mal dauert die Störung nur Sekunden, manchmal eine halbe Stunde. Allein in diesem Jahr, berichten erzürnte Anwohner, sei im Bereich beiderseits des Ootmarsumer Wegs schon mindestens vier Mal der Strom ausgefallen. Ein anderer will 18 Störungen in den vergangenen zwei Jahren gezählt haben. Betroffen ist der gesamte Westen der Stadt zwischen Grasdorfer Straße, Richterskamp, Denekamper Straße und Euregiostraße, aber auch die Baugebiete zwischen Euregiostraße und Grenze und Teile des GIP.

Die Ursache für diese Ausfälle liegt offenbar im so genannten 10-KV-Mittelspannungsnetz, also im regionalen Stromverteilungsnetz mit 10.000 Volt Spannung. Das wird bis Ende dieses Jahres noch von der RWE-Tochtergesellschaft Westnetz GmbH betrieben. Erst 2017 geht es in den Besitz der Nordhorner Versorgungsbetriebe über. Die NVB haben daher für die Störungen keine Erklärung.

Überdurchschnittlich viele Störungen

Bei Westnetz gibt man sich ahnungslos. „Es stimmt, wir haben in diesem Bereich überdurchschnittlich viele Störungen“, räumt Pressesprecherin Ruth Brand auf GN-Anfrage ein. Aber eine Erklärung hat sie nicht. Einmal sei eine Leitung bei Bauarbeiten beschädigt worden, ein anderes Mal fiel der Strom als Folge eines Brandes aus. Und einmal habe es einen Leitungsschaden an einer so genannten Verbindungsmuffe gegeben. „Man kann auch vielleicht von einer Häufung von Unfällen sprechen“, meint Brand. Und in den übrigen Fällen? „Wir haben noch keine allgemeine Lösung parat“, gibt die Pressesprecherin zu. „Bisher konnten wir nur die akuten Ursachen beheben und das machen wir sehr schnell.“

Anwohner spekulieren, ob die eigentliche Ursache der Schäden in der Qualität des Leitungsnetzes liegen könnte. Immerhin ist das 10-KV-Netz in diesem Bereich zum größten Teil als Erdkabelnetz verlegt – und liegt nicht erst seit gestern im Boden. An einer Modernisierung, so vermuten sie, habe Westnetz wohl kein Interesse mehr.

In die Modernisierung des Netzes investieren

Dem widerspricht Westnetz vehement. Unter anderem mit Leitungsmessungen werde zurzeit den Ursachen der Stromausfälle nachgespürt. Wenn nötig, werde auch in die Modernisierung des Netzes investiert, bevor es an NVB abgegeben wird.

Die NVB sind nach eigener Darstellung „im Kontakt mit Westnetz“. Auch am Nordhorner Gildkamp will man wissen, in welchem Zustand das Netz tatsächlich ist. Den Betroffenen reicht es. „Wir haben für die wiederholten Stromausfälle kein Verständnis“, schreibt ein zorniger Bürger den GN. „Geschweige denn, dass der Netzbetreiber das Problem seit mindestens zwei Jahren nicht in Griff bekommt.“

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