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Schülerspenden für „Brotkorb“ und „Herzenswünsche“

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Eine Schule, zwei Schecks: Zur Spendenübergabe kamen (von links) die Schülerinnen Maren Nyhof und Lena Klokkers mit Schulseelsorger Alfons Meyer, Dini Evers vom „Brotkorb“ Neuenhaus, die Schülerinnen Maren Brink, Eva Bosch, Lorina ten Bosch und Lena Oostergetelo sowie Schulleiterin Fenni Brink-Straukamp. Foto: Sebastian Hamel

Jedes Jahr veranstalten die Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums einen Basar vor Weihnachten. Die Einnahmen spenden sie für einen guten Zweck. Diesmal konnten sie mehr als 3500 Euro weitergeben.

Neuenhaus/Uelsen. Mit einer ansehnlichen Spende in Höhe von insgesamt mehr als 3500 Euro haben Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums zwei wohltätige Einrichtungen unterstützt. Die Jugendlichen vom Standort Neuenhaus geben 2439,96 Euro an den „Brotkorb“, die Uelsener Schüler widmen ihre Spende – sie beträgt 1152 Euro – der Aktion „Herzenswünsche“ aus Münster. Das Geld war bei einem Adventsbasar im Dezember zusammengekommen, der an beiden Standorten stets am letzten Tag vor den Weihnachtsferien veranstaltet wird.

Basar hat Tradition

Der Basar hat beim Lise-Meitner-Gymnasium bereits Tradition: In Uelsen ist die Schülervertretung für die Organisation zuständig, in Neuenhaus die Jahrgangsstufe 12. In beiden Fällen liegt die Hauptverantwortung somit bei den Schülern, Lehrer sind kaum beteiligt. Für die jungen Veranstalter ist es dabei Ehrensache, nicht nur einen schönen Tag mit Plätzchen, Punsch und Basteleien auf die Beine stellen. Auch Bedürftigen wollen sie eine Freude bereiten und lassen daher die Einnahmen einem guten Zweck zukommen. Weil neben den Schülern selbst auch Bekannte und Verwandte den Basar besuchen, ist einiges an Geld zusammengekommen.

Für den guten Zweck

In Uelsen hat man sich dazu entschieden, die Aktion „Herzenswünsche“ zu unterstützen. Der bundesweit tätige Verein mit Sitz in Münster erfüllt schwerkranken Kindern lang ersehnte Wünsche – von der Geburtstagsfeier bis zur Ballonfahrt. Die Neuenhauser Schüler hatten den Gedanken, das Geld für die Menschen vor Ort einzusetzen und den „Brotkorb Neuenhaus“, betrieben vom reformierten Diakonischen Werk, als Empfänger ausgewählt. Dort wurde das Geld dankend angenommen: Auch aufgrund der in Neuenhaus lebenden Flüchtlinge hat die Zahl der Bedürftigen in der vergangenen Zeit stark zugenommen – während das Warenangebot sich nicht vergrößert, wie Dini Evers vom Diakonischen Werk berichtet. Zwar könne nach wie vor jeder versorgt werden, doch bisweilen sei es problematisch. Das Geld wird unter anderem für die Beschaffung der Waren, die Verpackung, Fahrtkosten sowie für den Unterhalt der Räumlichkeiten, zum Beispiel Kühlhaus, verwendet.

Für den „Brotkorb“ wird weiter gesammelt

Beim Lise-Meitner-Gymnasium will man sich auch weiterhin für den Brotkorb einsetzen, teilt Schulseelsorger Alfons Meyer mit. Im Zuge einer Aktion während der christlichen Fastenzeit sollen in den kommenden Wochen Lebensmittel für den Brotkorb gesammelt werden. Mit dem ökumenisch ausgelegten Projekt erhalten die Schüler zudem Informationen über die „Brotkorb“-Arbeit.

Schulleiterin Fenni Brink-Straukamp ist mit Blick auf die Spendenübergabe stolz auf das Engagement ihrer Schüler: „Das ist eine großartige Sache. Es zeigt, dass die Schüler nicht nur an sich, sondern auch an andere denken.“

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