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Schüler haben Freude am Lernen mit Tablets

aben Freude am Lernen mit Tablets
Caner und Aksana arbeiten konzentriert mit den Mini-Computern. Foto: Sebastian Hamel
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  • Caner und Aksana arbeiten konzentriert mit den Mini-Computern. Foto: Sebastian Hamel
  • Die Arbeit mit den Tablets macht Collien und den anderen EMA-Schülern viel Spaß. Foto: Hamel
  • An der EMA-Grundschule in Nordhorn sind seit Anfang des Schuljahres Lern-Tablets im Einsatz. Foto: Hamel

An die Tablets, fertig, los! Seit Beginn des Schuljahres werden die flachen Lerngeräte an der EMA-Grundschule in Nordhorn im Unterricht verwendet. Bei den Schülern sind sie sehr beliebt.

Nordhorn. Es ist Dienstagvormittag an der Ernst-Moritz-Arndt-Schule – abgekürzt EMA-Schule – in Nordhorn. Die Mädchen und Jungen der Klasse 3b sind gerade mit dem Wochenplan beschäftigt. Das Thema: wörtliche Rede. Doch Hefte und Stifte verwenden die wenigsten: Die Kinder lösen ihre Aufgaben mit dem Lernprogramm „Snappet“ auf Tablet-Computern.

Bei Collien taucht folgende Aufgabe auf: Opa fragt: „Wo ist denn Oma ( )“. In die Lücke am Ende muss sie das passende Satzzeichen eintippen. Sie braucht nicht lange nachzudenken und wählt ein Fragezeichen am Bildschirm aus. Richtig! Sofort erscheint ein großes grünes Häkchen. Diese schnelle Rückmeldung gefällt Collien: „Dann weiß ich gleich Bescheid, ob ich richtig oder falsch liege.“

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An der EMA-Grundschule in Nordhorn sind seit Anfang des Schuljahres Lern-Tablets im Einsatz. Foto: Hamel

Mit einer Probephase im Juni 2015 hatte der Einsatz der Tablets im Unterricht begonnen. Danach waren alle von den Mini-Computern überzeugt. Für das aktuelle Schuljahr wurde ein Klassensatz der Geräte besorgt. Insgesamt 25 Stück stehen bereit, die nun reihum durch die Klassen der EMA-Schule wandern. Die Kinder der 3b arbeiten also nicht täglich damit, sondern etwa einmal pro Woche. So bleibt es auch etwas Besonderes, und die Freude ist groß, wenn die Lehrerin den Raum betritt und den großen Koffer mit den Tablets dabei hat.

Die Geräte sind speziell für den Unterricht in der Grundschule gemacht worden. Sie sind etwas kleiner als gewöhnliche Tablets und haben eine dicke Schutzhülle. Auch wenn die Apparate mit dem Internet verbunden sind, können die Kinder nicht einfach machen, was sie wollen: Die Lehrerin hat an ihrem Laptop alles im Blick und sieht sofort, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält.

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Bei Fragen hilft Lehrerin Simone Scholz. Foto: Hamel

Bei Fragen und Schwierigkeiten kommen die Mädchen und Jungen mit ihren Tablets – ganz wie mit einem Arbeitsblatt – nach vorne zum Lehrerpult. Dass die Schüler mit den kleinen Computern mehr Lust aufs Lernen bekommen, davon ist Klassenlehrerin Simone Scholz überzeugt: „Die Kinder finden das richtig spannend!“

Übrigens: Das Wort „Tablet“ hat nichts mit dem deutschen Wort „Tablett“ zu tun und auch nichts mit der „Tablette“. Es kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Notizblock“ oder „Schreibtafel“.

Dieser Artikel erscheint am Dienstag auf der GN-Kinderseite in der gedruckten Ausgabe der Tageszeitung und hier im E-Paper.

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