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SPD: Bürgermeister Berling macht guten Job

ermeister Berling macht guten Job
Über eine positive Halbzeitbilanz darf sich Bürgermeister Thomas Berling freuen. Die SPD hat dem Rathauschef attestiert, „einen guten Job“ zu machen. Foto: Westdörp

Nordhorn bekommt ein Hallenbad, ein Kino, der SPNV kommt zurück in die Kreisstadt und der Schuldenberg schrumpft: Die Halbzeitbilanz, die Bürgermeister Berling vorweisen kann, löst bei den Sozialdemokraten Beifall aus.

gn Nordhorn. Schulden abgebaut, viel investiert – die Halbzeitbilanz, die Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling vor der Mitgliederversammlung der SPD im Restaurant Deters präsentierte, führte zu lang anhaltendem Beifall. Berling mache, so die SPD-Mitglieder, „einen guten Job“.

Berling erinnerte zuerst an den Wahlkampf 2011. Er habe damals, getragen von der SPD, klar das Ziel formuliert, dass keine neuen Schulden gemacht werden. Dank der guten Konjunktur, niedriger Zinsen und der von Rat und Verwaltung behutsam betriebenen Ausgabenpolitik brauchten nicht nur keine neuen Schulden gemacht werden, es konnten Schulden abgebaut werden – auf den niedrigsten Stand seit 1978.

Andererseits habe es keinen Stillstand gegeben. Viele Projekte kamen voran. Empfand Berling den Brand des Hallenbades am Stadtring als seinen schwärzesten Tag im Bürgermeisteramt, so steht dem entgehen der Neubau des „Delfinoh“ mit einem größeren Nutzen.

„Schulen sind gut in Schuss“

Der Schienenpersonenverkehr komme definitiv, das Stromnetz werde kommunalisiert, die Bautätigkeit bei Wohnungen und Betriebsgebäuden sei sehr stark und Nordhorn habe seine starke Position als Einzelhandelsstandort ausgebaut. „Unsere Schulen sind gut in Schuss, wir haben viele Plätze in Kindergärten und Krippen zusätzlich schaffen können.“

Noch fehle zwar der Spatenstich für das moderne Kinozentrum, aber alle Verträge seien unterschrieben, auch das Grundstück sei verkauft. Berling zeigte sich auch zufrieden, wie sich das in der Vergangenheit nicht immer einfache Verhältnis zum Landkreis entwickelt. Gemeinsam hätten Stadt und Landkreis die Tierparkerweiterung, den Schienenpersonenverkehr und den Bau eines Kreisarchivs auch für die kreisangehörigen Gemeinden gemeistert.

„Existenz der Eissporthalle ein Muss“

Berling hofft, dass der Landkreis auch zu seiner Verantwortung für einen weiteren Betrieb der Eissporthalle steht: „Wir investieren dort weiter als Stadt in die Umgebung, private Investoren haben sich mit dem Hostel dort angesiedelt, da ist die weitere Existenz der Eissporthalle doch ein Muss“, so Berling.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Will ergänzte, dass aus Gründen der Wirtschaftlichkeit die Eissporthalle zusätzliche Nutzungen vor allem im Sommer benötige. Da seien Ideen gefragt. Ingo Schliffke, stellvertretender SPD-Ortsvorsitzender, sah hier Möglichkeiten, denn es gebe immer mehr Indoor-Freizeit- und Sportaktivitäten wie Klettern oder Mini-Golf. Letztlich müsse das der Landkreis klären.

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Die Meinung unserer Leser

19 Leserkommentare

1. | Nachfragender | Donnerstag, 11.02.2016 | 11:00 Uhr

Wird diese Bewertung auch von den anderen Fraktionen im Stadtrat zu gesehen...??

2. | Jim-Bob | Donnerstag, 11.02.2016 | 11:04 Uhr

@ Nachfragender: Natürlich nicht. Aber das ist doch normal. Als Opposition ist man halt immer dagegen. Egal warum, hauptsache dagegen. Die sind schließlich noch immer im Schmollwinkel, konnten sie doch damals ihren Holländer nicht durchsetzen.

3. | NOH123 Teil 1 | Donnerstag, 11.02.2016 | 11:32 Uhr

Ist so ein bisschen wie Augsburger Puppenkiste, die Fäden sieht man nur nicht. Die Bahn wollten alle, da haben Hilbers und Will für gesorgt. Hallenbad hat sich Herr Berling schwer getan, und sich Zeit gelassen. Schulen sind gut im Schuss , weil die Elternvertreter und Frau Meier-Schinke sich damals schwer ins Zeug gelegt haben. Die SPD wollte damals noch nicht mal im Hauptschulbereich für vernünftige PC.-Räume sorgen. Der Abbau der Schulden ,war Konsens zwischen allen Parteien. Sind auch nur 1 % der Gesamtschulden . Die Zukunft schaut düsterer aus. Kino, ist auf Druck der CDU, und besonders der Jungen Union umgesetzt worden. In Personalfragen wirkt Thomas Berling unglücklich. ZB.bei Frau Lattka unsicher, und die Sache nicht in die Hand genommen. Besonders peinlich war dann die Rede an die betroffenen Schüler, die ihrer Schulleiterin, beistehen wollten. Brüning und Bosk na ja. Im Industriegebiet Klausheide passiert nicht genug. .

4. | NOH2123 Teil 2 | Donnerstag, 11.02.2016 | 11:35 Uhr

Der BM fängt an das Gebiet am Klausheider Gut an Kleinstbetriebe zu zerstückeln. Umgehungsstraße war Konsens der CDU/SPD und FDP. Ich finde da gar nicht so viel, was Herr Berling wirklich alleine gemacht hat.

5. | Jim-Bob | Donnerstag, 11.02.2016 | 11:58 Uhr

@ Nordhorn(2)123: Kenn Sie irgendeinen Bürgemeister der irgendetwas alleine macht. Es ist immer das Team (dem er vorsteht).


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