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Privatrösterei Hotfilter meldet Insolvenz an

terei Hotfilter meldet Insolvenz an
Die Privatrösterei Hotfilter aus Nordhorn, hier die Filiale in der Hauptstraße, hat Insolvenz angemeldet. Foto: Westdörp

Der Betrieb in den sieben Filialen wird zunächst weitergeführt. Wie lange noch, soll bis 1. April entschieden werden. Das Unternehmen mit dem Stammsitz in Nordhorn hat 17 Vollzeitkräfte und 20 geringfügig Beschäftigte.

gn Nordhorn. Die vorläufige Insolvenzverwalterin Tanja Kreimer macht für die aktuelle Entwicklung bei dem Traditionsunternehmen mit Stammsitz in Nordhorn „alte Strukturen und Verträge“ verantwortlich. Die Zentrale der 1929 gegründeten Privatrösterei sei sehr kostenlastig, teilte die Rechtsanwältin aus Stadtlohn in einer Stellungnahme mit. „Es gibt alte Arbeits- und Mietverträge sowie Pensionsverpflichtungen.“ Geschäftsführerin Kathrin Hotfilter habe versucht, die Kostenstruktur anzupassen, heißt es. Dies sei ihr jedoch nicht gelungen. Daher habe sie die Insolvenz beantragt.

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27.01.2016 Nordhorner Traditionsbetrieb meldet Insolvenz an
Nordhorn:
Die Kaffeerösterei, die sieben Filialen in der Region betreib musste Insolvenz anmelden.

Die Filialen in Lingen, Osnabrück, Rheine, Nordhorn, Leer, Emsdetten und Ibbenbüren werden zunächst weiter betrieben. Von den insgesamt 17 Vollzeitkräften und 20 geringfügig Beschäftigten sei daher bislang niemand gekündigt worden. Lediglich die im Unternehmen intern „Eismädchen“ genannten Saisonkräfte, unter ihnen viele Schülerinnen, die im Sommer vor den Filialen Eis verkaufen, sei jetzt vorsorglich gekündigt worden. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Filialen solle bis zum 1. April fallen.

„Der Geschäftsbetrieb in den Filialen ist eigentlich nicht das Problem“, betont die Insolvenzverwalterin. Daher werde dieser auch fortgeführt. „Das Ostergeschäft wird ganz normal laufen“, kündigt Kreimer an. Die Beratung in den sieben Filialen und der Verkauf hochwertiger Süßwaren dort werde weitergehen. Beides komme, ebenso wie das Angebot an Geschenkpackungen, bei den Kunden sehr gut an.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in den Grafschafter Nachrichten – natürlich auch hier im E-Paper

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