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Ohne Vertrauen geht nichts in der Sportakrobatik

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Beweglichkeit ist gefragt: Nathalie Kasakovski zeigt wie‘s geht. Foto: Jürgen Lüken

Die Kunststücke in der Sportakrobatik sind nicht nur schön anzusehen, sie erfordern auch echte Höchstleistungen. Deutlich wurde dies wieder beim Neujahrscup des VfL Weiße Elf Nordhorn.

Nordhorn. Der Körper ist angespannt. Jetzt ist der Moment da, jetzt zählt’s. Hand in Hand geht es raus auf die Wettkampfmatte, ein letztes Mal Mut zusprechen, durchatmen. Stille. Für diesen Augenblick haben Ylvie Lensker und Lina Skwirblies in den letzten Monaten jeweils drei Mal in der Woche trainiert. Vor dem heimischen Publikum und den stolzen Eltern soll alles nach Plan laufen.

Die zwei Nordhornerinnen sind begeisterte Sportakrobatinnen. Seit einiger Zeit sind sie zusammen als Team bei den Sportlern des VfL Weiße Elf aktiv. Es ist der erste Wettkampf für die Schülerinnen im neuen Jahr. Die Trainerinnen der Sportakrobatinnen um Rebecca Haase haben zum vereinseigenen Neujahrscup eingeladen. Das Turnier ist für die erfahrenen Sportler sowohl die Generalprobe für die Wettkampfsaison 2016, die ihren ersten Höhepunkt mit der Landesmeisterschaft im März ebenfalls in Nordhorn findet, als auch für die Neulinge eine Möglichkeit, die Trainingsfortschritte zum ersten Mal einem größeren Publikum vorzuführen.

Alle Positionen sind eingenommen, warten auf das Signal. Musik erklingt aus der Anlage, für Ylvie und Lina ist dies der Startschuss. In ihrer Klasse „W2 A Dynamik“ geht es unheimlich schnell zu. Anders als im Bereich „Balance“ kommt es hier weniger auf die Hebefiguren an, sondern vielmehr auf die Flugphase während der ganzen Saltos und Flickflacks. Die Abstände zwischen den Akrobatinnen müssen stimmen, sonst folgt ein Punktabzug der Jury. Auch die Ausführung und der Abgang werden genau unter die Lupe genommen.

Sportakrobatik ist ein Höchstleistungssport. Die einzelnen Elemente erfordern viel Kraft und Körperbeherrschung. Aus diesem Grund wird beim VfL Weiße Elf auch drei Mal in der Woche trainiert. Je nachdem, in welcher Klasse angetreten wird, kommt es auf verschiedene Schwerpunkte an. Beim Teamwettkampf stehen Synchronität und das Vertrauen in den Partner im Vordergrund. Einzelwettkämpfe leben vom schauspielerischen Ausdruck und der Durchführung einzelner Elemente.

Bildergalerie

Neujahrscup der Sportakrobatinnen

Sportakrobaten und ihre Kunststücke sind nicht nur schön anzusehen, sie erfordern auch Höchstleistungen. Deutlich wurde dies einmal mehr beim Neujahrscup des VfL Weiße Elf Nordhorn.

Bei Ylvie und Lina gibt es an diesem Tag nicht viel zu kritisieren: Die Sportlerinnen können zufrieden sein. Sie zeigen eine tolle Leistung – die Landesmeisterschaft im März kann kommen. Wenn es nach Ylvie geht, dann möchte sie auch dort eine gute Rolle spielen: „Mein Ziel ist, mal bei den deutschen Meisterschaften dabei zu sein“, erklärt die talentierte Achtjährige selbstbewusst, die damals den Weg zur Sportart über ihre Freundin gefunden hat.

Etwas anders sieht es bei Alexandra Kazakovskaya aus: Im November vergangenen Jahres hat sie in Düsseldorf an der deutschen Meisterschaft teilgenommen. Erfolgreiche Wettkämpfe auf Landes- und norddeutscher Ebene ermöglichten die Qualifikation. Der Weg dorthin war lang. Angefangen beim Kinderturnen kam die heute 14-Jährige mit sieben Jahren zur Sportakrobatik. Mit der jeder Trainingseinheit wurden die einzelnen Elemente besser. Und so zeigt Alexandra schon heute spektakuläre Figuren.

Doch nicht nur den erfahrenen Sportakrobatinnen des VfL Weiße Elf gehörte beim Neujahrscup das Rampenlicht, sondern auch den Neulingen. „Jeder hat irgendwann mal angefangen“, erklärt Trainerin Rebecca Haase. „Das Vereinsturnier ist eine perfekte Gelegenheit, die Anfänger an Wettkämpfe heranzuführen“, sagt sie. Außerdem sei es immer etwas Besonderes, das Können vor Publikum und den Eltern zu präsentieren.

Ein Neuling ist zum Beispiel das Flüchtlingskind Arenza Trimi; für sie ist der Neujahrscup wohl das letzte schöne Erlebnis in Deutschland. Seit zwei Monaten trainiert das Mädchen mit der Trainingsgruppe des VfL Weiße Elf. Nun steht der Familie die Abschiebung bevor. Doch die Sorgen treten während des Auftrittes in den Hintergrund. Und so genießt Arenza wie die anderen Neulinge ihren ersten Auftritt vor einem größeren Publikum.

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