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Neues Kabel soll Nordhorns Stromnetz stabilisieren

el soll Nordhorns Stromnetz stabilisieren
Schluss mit den Stromausfällen soll ein neues Kabel machen, das am Libellenweg verlegt wird, versprechen Georg Enneking (links) und Jürgen Vrielink von Westnetz. Foto: Kersten

Mit dem Bau einer neuen Mittelspannungsleitung reagiert die RWE-Tochter Westnetz auf Stromausfälle in Nordhorn. Die 200 Meter lange Verbindung ersetzt ein altes Kabel im Westen der Stadt und stabilisiert das Stromnetz.

Nordhorn. Im Bereich Sonnenteich/Ootmarsumer Weg/Blumensiedlung war es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Stromausfällen gekommen. Erboste Anwohner hatten von bis zu 18 Störungen berichtet.

„Nach unseren Feststellungen hat es in den vergangenen zwei Jahren nicht 18, sondern acht Störungen gegeben, diese Störungen wurden jeweils innerhalb kurzer Zeit beseitigt“, erklärt jetzt der zuständige Netzbetreiber, die RWE-Tochter Westnetz. In drei Fällen habe es sich um echte Kabelstörungen an einem gut 40 Jahre alten 10-KV-Mittelspannungskabel gehandelt, in drei weiteren Fällen um Schäden an Verbindungsmuffen. Die übrigen Fälle seien auf Fremdeinflüsse zurückzuführen.

Georg Enneking, Regionalleiter Netzplanung bei Westnetz, räumt ein, diese Anzahl von Störungen entspreche „nicht dem Selbstverständnis der Westnetz GmbH für eine sichere Energieversorgung“. Er weist aber die Vermutung zurück, Westnetz könne an großen Sanierungen kein Interesse mehr haben, weil das Netz zum Jahresende an die NVB abgegeben wird: „Unsere Leute haben einen guten Job gemacht. Man tauscht nicht gleich bei einer Störung ein ganzes Kabel aus.“ Das 265 Kilometer lange Mittelspannungsnetz in Nordhorn sei „störungsarm“. Nach der dritten Störung am selben Kabel sei aber Ende 2015 entschieden worden, die Stromversorgung für den Westteil Nordhorns umzubauen.

Vom größten Teil dieser Umbauarbeiten bekommen die Stromkunden nichts mit: Schaltungen und Stromeinspeisepunkte werden verändert, um die betroffenen Stadtteile über weitere Leitungen zu versorgen.

Die Netzarbeiten sollen in wenigen Wochen abgeschlossen sein

Sichtbar sind hingegen die Leitungsbauarbeiten, die vor wenigen Tagen am Libellenweg begonnen haben. Zwischen einer Trafostation im Gebäude des K+K-Marktes Euregiostraße und einer gut 150 Meter entfernten Trafostation bei der Vechtetalschule wird ein neues 10-KV-Kabel gezogen. Es soll das störanfällige Kabel ersetzen.

Der größte Teil des neuen Kabelstrangs wird mit einem sogenannten Lenkbohrverfahren in die Erde gebracht. Ein Bohrgerät hat unter dem Libellenweg bereits einen 150 Meter langen Rohrkanal gebohrt, in den zunächst ein dickes Kunststoff-Leerrohr eingezogen wurde. Durch das wird demnächst das eigentliche Stromkabel gezogen.

„Mit Hilfe dieser Technik können wir Gewässer wie den Mittellandkanal oder sogar Autobahnen unterqueren“, sagt Jürgen Vrielink, Leiter des Netzbereichs Nordhorn. „Hier setzen wir den Lenkbohrer zur Unterquerung des Libellenwegs ein, denn mit dem Lenkbohrer sind keine umfangreichen Straßenbauarbeiten oder Sperrungen notwendig.“ Gebuddelt werden muss lediglich im Anschlussbereich der Trafostationen. Die Netzarbeiten sollen in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Westnetz setzt darauf, dass es dann nicht mehr zu Stromausfällen kommt.

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