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Neuer Stellplatz für Wohnmobile in Uelsen

llplatz für Wohnmobile in Uelsen
In der zweiten Jahreshälfte soll zwischen Hallenbad (rechts, mit Rutsche) und Freibad (im Rücken) ein Stellplatz für insgesamt 13 Wohnmobile angelegt werden. Die Gemeinde Uelsen erwartet dafür eine finanzielle Förderung in Höhe von 75 Prozent der Kosten. Foto: Iris Kersten

Im Feriengebiet von Uelsen soll ein Stellplatz für 13 Wohnmobile gebaut werden. Das hat der Rat beschlossen und verknüpft mit dem Angebot große Hoffnungen. Die Gemeinde erwartet von EU und Landkreis eine hohe Förderung.

Uelsen. Wer mit dem Wohnmobil in Uelsen Station oder Urlaub machen möchte, der soll bald im Feriengebiet einen Stellplatz für sein Fahrzeug finden. Zwischen Hallenbad und Freibad will die Gemeinde eine 3000 Quadratmeter große Anlage für bis zu 13 Wohnmobile bauen. Der Stellplatz soll auf einer Wiese neben den Tennisplätzen entstehen, direkt gegenüber den Parkplätzen des Freibads. Die Zufahrt erfolgt über die Straße „Am Feriengebiet“, die nördlich der Wiese liegt.

Die Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft (BNN), die bereits die beiden Bäder betreiben, sollen auch den Stellplatz verwalten. Die Nutzung wird Geld kosten, nähere Angaben liegen dazu aber noch nicht vor, erklärte der stellvertretende Gemeindedirektor Ludwig Epmann auf GN-Anfrage. Der neue Stellplatz wird in Ergänzung zur bestehenden Anlage am Festplatz angelegt. Dort können bereits zehn Wohnmobile geparkt werden. Das Angebot im Feriengebiet soll mit Anlagen zur Müll- und Abwasserentsorgung versehen werden, auch eine Zapfstelle für Trinkwasser ist geplant. Weil Wohnmobile in der Regel über eigene Toiletten und Waschmöglichkeiten verfügen, werden keine sanitären Anlagen errichtet.

Die Gemeinde rechnet mit Baukosten von 190.000 Euro. Die genaue Summe stehe jedoch erst nach der Ausschreibung fest, berichtete Ludwig Epmann weiter. Die Gemeinde erwartet, dass sich die EU mit 50 Prozent an den Kosten beteiligt. Aus der Tourismusförderung des Landkreises sollen weitere 25 Prozent kommen, sodass die Gemeinde selbst nur 25 Prozent zu tragen hat. Weil die Gemeinde für den Stellplatz ein Stück Natur in Anspruch nimmt, hat sie sich dazu verpflichtet, am Linnenweg im Ortsteil Höcklenkamp eine Reihe von Obstbäumen zu pflanzen.

In zehn Minuten zu Fuß im Dorf

Gemeindedirektor Herbert Koers ist sicher, dass der neue Stellplatz schnell angenommen wird. Die Lage zwischen den beiden Bädern in unmittelbarer Nähe zum Hotel, zu den Sportanlagen und auch zum Blekker-Hof und dem Bronzezeithof sei sehr reizvoll. Auch seien Urlauber von dort aus zu Fuß in zehn Minuten im Dorf. Der neue Stellplatz sei in der Samtgemeinde lange vermisst worden und gehöre in die Zentralgemeinde Uelsen, meinte Herbert Koers.

Lob kam auch aus der Politik. „Wir freuen uns, dass wir den Tourismus weiterentwickeln können“, meinte Jutta Gommer für die SPD-Fraktion im Gemeinderat. Für Wilfried Segger von der CDU-Fraktion ist der Stellplatz an diesem Standort „gut aufgehoben“. Er freute sich auch, dass zum Ausgleich für den Bau die Obstbäume gepflanzt werden sollen. „Davon profitieren die Bürger, das ist eine ganz tolle Sache“, betonte er. Der Gemeinderat verabschiedete die für das Vorhaben erforderliche Änderung des Bebauungsplans ohne Gegenstimme und machte somit baurechtlich den Weg frei.

Ludwig Epmann hofft nun, dass die EU-Förderung aus Meppen im April oder Mai in Uelsen eintrifft, sodass in der zweiten Jahreshälfte mit dem Bau begonnen werden kann: „Im Herbst sollte die Anlage fertig sein. Richtig genutzt wird sie dann voraussichtlich aber erst im nächsten Jahr.“

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Die Meinung unserer Leser

1 Leserkommentar

1. | Nurmalso | Mittwoch, 23.03.2016 | 17:31 Uhr

Werden die Plätze denn jetzt im Feriengebiet oder doch wie neuerdings seitens des Rates genanntem "Wochenendhausgebiet" gebaut? Und dürfen dann auch Wohnmobile an Wochentagen dort campieren?


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