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Neue Sporthalle in Bad Bentheim eröffnet

thalle in Bad Bentheim eröffnet
An der Schlüsselübergabe nahmen teil (von links): Landrat Friedrich Kethorn, Architekt Hans Wenning, Architekt Bernd Schröder, Bauunternehmer Gerrit Büter und Schulleiterin Johanna Schute.
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  • An der Schlüsselübergabe nahmen teil (von links): Landrat Friedrich Kethorn, Architekt Hans Wenning, Architekt Bernd Schröder, Bauunternehmer Gerrit Büter und Schulleiterin Johanna Schute.
  • Freundlich und modern kommt die neue Halle daher.
  • Sportobmann Rüdiger Pretzlaff zeigte sich begeistert von der Größe des Gebäudes.

In Bad Bentheim ist die Freude über die Eröffnung der neuen Sporthalle am Burg-Gymnasium groß. Die Zweifeldhalle ist als erstes Projekt im Landkreis in „öffentlich-privater Partnerschaft“ verwirklicht worden.

hsb Bad Bentheim. Landrat Friedrich Kethorn sprach von einem „Prachtstück“, Schulleiterin Johanna Schute von einem Gebäude „mit freundlichem Gesicht“: Die Rede war von der neuen Sporthalle des Burg-Gymnasiums. Sie wurde am Dienstag im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und Verwaltung offiziell eingeweiht.

Bauunternehmer Gerrit Büter und Landrat Friedrich Kethorn würdigten beide das Modell der „öffentlich-privaten Partnerschaft“ (ÖPP), das für den Bau und die Finanzierung der Halle angewandt wurde. Die Zusammenarbeit von Landkreis und Privatunternehmen sei „reibungslos“ verlaufen und habe sich bewährt. Auch der zwischenzeitliche Wasserschaden, der die Fertigstellung verzögert habe, sei „im fairen Dialog“ behoben und aufgearbeitet worden.

Anders als bei konventionellen Bauvorhaben, plant, baut und finanziert der private Partner die Halle bis zur mängelfreien Übergabe weitgehend in eigenem Risiko. Erst nach der mängelfreien Übergabe wird der Kaufpreis – in diesem Fall über zwanzig gleiche Jahresraten – bezahlt. Beim Bau der Sporthalle kam das sogenannte „Inhabermodell ohne Projektgesellschaft“ zum Tragen. Eine Besonderheit dieses Modells ist es, dass der Landkreis Grafschaft Bentheim von Anfang an Eigentümer der Halle ist und das Eigentum nicht erst nach zwanzig Jahren auf ihn übergeht.

„Besonders erfreulich ist die Tatsache,“ so Landrat Kethorn, „dass nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren und Teilnahmewettbewerb letztlich ein Grafschafter Unternehmen den Zuschlag zum Bau der Halle erhalten hat, was für die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit des Grafschafter Handwerks und der Architektenschaft spricht.“ Rund drei Millionen Euro werden in die Sporthalle investiert.

Zu den Gästen gehörten auch die beiden Bürgermeister Dr. Volker Pannen (Bad Bentheim) und Manfred Windhaus (Schüttorf). Pannen bedankte sich für das Engagement des Landkreises in der Burgstadt und lobte den Einsatz der Lehrkräfte. Diese hätten Erfolge in mehreren Wettbewerben erzielt, darunter bei „Jugend trainiert für Olympia“. Dabei dürfe man die Unterstützung durch die Obergrafschafter Sportvereine nicht vergessen.

Sportobmann Rüdiger Pretzlaff zeigte sich begeistert von der Größe der neuen Halle. Dadurch habe man mehr Platz für Ballspiele und nicht zuletzt für Badminton, unterstrich der Oberstudienrat. Einige Schülerinnen und Schüler führten Turnübungen und Trampolinsprünge vor und zeigten tänzerisches Geschick.

Auch wenn die barrierefreie Zweifeldsporthalle in erster Line auf die Bedürfnisse der Schule abgestimmt wurde, „kann sie gleichwohl hervorragend durch den Bentheimer Vereinssport genutzt werden“, sagte Landrat Kethorn.

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Die Meinung unserer Leser

7 Leserkommentare

1. | ÖPP | Mittwoch, 28.01.2015 | 10:04 Uhr

Win-Win Situation für ALLE, super Sache!!!

2. | Bracke | Mittwoch, 28.01.2015 | 10:38 Uhr

Ob das wirklich eine Win-Win-Situation ist, kann man doch erst beurteilen, wenn man weiss dass die Kosten für diese Sporthalle durch die öpP für die öffentliche Hand geringer ausfallen als bei einer rein öffentlichen Finanzierung. Da hätte man doch gerne mal konkrete Zahlen gesehen, bevor man anfängt zu jubeln. Bisher haben öpP kaum Anlass zur Freude gegeben.

3. | Ein_Niedergrafschafter | Mittwoch, 28.01.2015 | 17:06 Uhr

Da man dies ja vorher schon geklärt hat und die Kosten für den Landkreis festgeschrieben waren ist es gegenüber einer anderen Baut und Finanzierung schon sicherer für den Landkreis gewesen. Insoweit kann man jetzt schon den Schlussstrich drunter ziehen. Pauschal ÖPP negativ darzustellen ist nicht ok, dann entweder Beispiele aus der Grafschaft nennen oder besser nichts sagen!

4. | Bracke | Mittwoch, 28.01.2015 | 22:22 Uhr

Da diese Halle "das erste(s) Projekt im Landkreis (ist, dass) in 'öffentlich-privater Partnerschaft* verwirklicht wurde, ist es wohl sehr schwierig Beispiele aus der Grafschaft zu nennen. Ich kann also den Niedergrafschafter damit nicht erhellen. Aber vielleicht kann der ja mal Butter bei die Fische tun: In die Halle wurden 3 Mio. Euro investiert, die jetzt in 20 Jahren abgezahlt werde. So der Bericht. Wie teuer wäre die Halle denn gewesen, wenn die Bauvorhaben "traditionell" nur mit öffentlicher Hand realisiert wurde. Der Niedergrafschafter muss es doch wissen, sonst hätte er sich hier nicht so weit aus dem Fenster gelehnt. Also, bitte mach mich schlau. Danke

5. | Ein_Niedergrafschafter | Freitag, 30.01.2015 | 18:43 Uhr

Mein Kommentar vom 29.1. wurde wohl 'verschluckt'. Ich bat darum die Pauschalieren bzgl. "Bisher haben öpP kaum Anlass zur Freude gegeben." erst zu erläutern bzw. uns mit Infos dazu zu erhellen.


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