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Moscheebau in Nordhorn: Einzug im Oktober

u in Nordhorn: Einzug im Oktober
Der Grundstein ist schon gelegt: An der Nordhorner Sachsenstraße entsteht die Sadiq-Moschee. Schon im Oktober möchten die Ahmadiyya-Gemeindemitglieder in ihrem Gotteshaus beten. Foto: Iris Kersten
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  • Der Grundstein ist schon gelegt: An der Nordhorner Sachsenstraße entsteht die Sadiq-Moschee. Schon im Oktober möchten die Ahmadiyya-Gemeindemitglieder in ihrem Gotteshaus beten. Foto: Iris Kersten
  • Beim Neujahrsempfang der Muslimgemeinde führte Daniel Garske durch das Programm.

Gegen die Angst vor dem Islam gibt es für die Ahmadiyya-Gemeinde nur eine Lösung: noch transparenter werden. Dafür wollen die Mitglieder auch ihre neue Moschee nutzen, diese soll bereits im Oktober fertig sein.

Nordhorn. Noch müssen die Muslime der Nordhorner Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde für ihren Neujahrsempfang auf der Grafschafter Bürgergemeinschaftshaus an der Großen Gartenstraße ausweichen. Doch schon bald werden sie ihr eigenes Gebetshaus beziehen. Im Oktober soll die Moschee der Gemeinde an der Sachsenstraße nach knapp einjähriger Bauphase fertig sein. „Wir hoffen, dass wir am 3. Oktober beim Tag der offenen Moschee mitmachen können“, sagte Daniel Garske, Moderator des Neujahrsempfangs der muslimischen Gemeinde am Mittwochabend. Spätestens aber zum Ende des Jahres sollen die Veranstaltungen der Ahmadiyya-Gemeinde in der neuen Sadiq-Moschee stattfinden können.

Daher blickten die Muslime voller Vorfreude beim Neujahrsempfang auf den Fortschritt des Neubaus. Mit einem Film und vielen Fotos erinnerten sie noch einmal an die Grundsteinlegung im vergangenen Jahr, zu dem das geistliche Oberhaupt der Gemeinde, Kalif Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, aus London angereist war. Mit der neuen Moschee wollen sie auch den Dialog mit den Nordhorner Bürgern weiterführen. „Nur Unwissenheit schürt die Angst vor dem Islam, die gerade nach den Pariser Anschlägen entstanden ist“, sagte Garske. Daher engagiere sich die Ahmadiyya-Gemeinde seit jeher besonders in der Kreisstadt mit Aufräumaktionen oder Übersetzungsarbeiten in den Notunterkünften.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in der gedruckten Version der Grafschafter Nachrichten, oder hier im E-Paper.

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Die Meinung unserer Leser

7 Leserkommentare

1. | Recherche | Dienstag, 02.02.2016 | 19:36 Uhr

Es ist mir unbegreiflich wie man eine "Religion", die sich als einzig wahre Religion sieht und keine weiteren neben sich duldet, so zu unterstützen. In allen Kriesenherden dieser Welt ist diese "Religion" zu finden. Da hilft auch kein "Dialog" das schön zu reden.

2. | Mo Mentmal | Mittwoch, 03.02.2016 | 06:59 Uhr

In allen Krisenherden geht es um Macht, Bodenschätze und Geld. Die "Religion" ist das was den Menschen noch bleibt. Da wir die Wortwahl bestimmen gibt es keine christlichen Terroristen, oder doch?

3. | Projekt Gold | Mittwoch, 03.02.2016 | 07:48 Uhr

@Mo Mentmal: Dann sind Ihnen offensichtlich ein paar Krisenherde in Nahost entgangen. Dort kämpfen Sunniten gegen Schiiten oder auch der IS gegen alle anderen Religionsgruppen. Wenn das keine religiös motivierten Konflikte sein sollten, klären Sie uns doch bitte über die wahren Beweggründe der Konfliktparteien auf.

4. | Eins A | Mittwoch, 03.02.2016 | 11:04 Uhr

Wie groß ist denn die muslimische Gemeinde in NOH (und Umfeld), daß sich so eine Moschee "lohnt"? Irgendwie muss das doch auch finanziert werden, oder?

5. | Bracke | Mittwoch, 03.02.2016 | 11:20 Uhr

Jede Religion spricht von einer Allmacht ihres Gottes und sieht sich als die einzig wahre an ( z.B. 1. Gebot der christlichen Religion: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“). Sonst würden sie sich selbst beliebig machen, was ihrem Alleinseeligmachungs-Anspruch entgegenstehen würde. Macht man einer Religion den Vorwurf, keine weiteren neben sich zu dulden, muss man ihn allen anderen auch machen. Alle Kriege waren mit nur ganz wenigen Ausnahmen religiös „legitimiert“. So schickte Präsident Bush seine Soldaten mit dem Segen seines Gottes: „God bless America“ in die Kriege gegen Afghanistan oder den Irak. Und stand nicht auf den Koppelschlössern der Wehrmacht „Gott mit uns“? Religionen lassen sich leider gut für die Legitimation von Terror, Krieg und Gewalt gebrauchen oder besser gesagt missbrauchen. Die wahren Motive für Kriege liegen aber eher in der unstillbaren Gier nach Macht und Ressourcen, ob es der Lebensraum im Osten oder die Erdölvorkommen im Nahen Osten sind.


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