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Lohne feiert den Internationalen Frauentag

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Ein unterhaltsames Programm gab es beim Internationalen Frauentag verschiedener Frauenverbände in Lohne. Foto: Hesebeck
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  • Ein unterhaltsames Programm gab es beim Internationalen Frauentag verschiedener Frauenverbände in Lohne. Foto: Hesebeck
  • Viele Interessierte waren in die Mehrzweckhalle nach Lohne gekommen. Foto: Hesebeck

Rund 300 Frauen jeden Alters haben am Freitagabend an einer Veranstaltung der Lohner Frauenverbände anlässlich des Internationalen Frauentages in der Mehrzweckhalle in Lohne teilgenommen.

Lohne. Das Programm stand unter dem Motto „Alles erlaubt, aber mit Hut“, einem dementsprechenden Aufruf der drei Verbände (bestehend aus der Katholischen Frauengemeinschaft, den Landfrauen und der Frauenunion), mit einem Hut zu erscheinen, folgten viele Frauen aus dem Publikum.

Los ging das Programm mit der „Schulklasse 3c“ unter der Leitung von Eva-Maria Jessing, die das Publikum mit einem Lied samt einer kleinen Choreographie begeisterte und für den ersten kräftigen Applaus des Abends sorgte. Nach einem kurzen Grußwort von Moderatorin Francis Möllers gab Monika Wassermann einen kritischen Überblick auf die Lage der Frauen in Deutschland und der Welt: So verdienen Frauen im Durchschnitt noch immer 22 Prozent weniger Geld als Männer in vergleichbaren Berufen. „Damit ist Deutschland eines der Schlusslichter in der EU“, sagte Wassermann.

Um auf dieses Missverhältnis aufmerksam zu machen, gibt es jährlich den „Equal Pay Day“. In Hinblick auf die Übergriffe an Silvester in Köln wies Wassermann darauf hin, dass eine Reform des Sexualstrafrechts dringend nötig sei, was seitens des Publikums mit lautem Applaus quittiert wurde.

Auch eine Fahrradwerkstatt ist geplant

Zum erfreulichen Teil des Abends ging es mit einer Spende von 500 Euro an den Arbeitskreis „Solidarität mit Flüchtlingen“, die stellvertretend für 30 Ehren- und vier Hauptamtliche von Barbara Keuter entgegengenommen wurde, die in Begleitung von mehreren Flüchtlingsfrauen auf der Bühne stand. „Das Geld werden wir unter anderem für die Anschaffung von Materialien für die Sprachförderung nutzen“, berichtete Keuter. Geplant sei auch eine Fahrradwerkstatt in Wietmarschen und Lohne unter Mitwirkung von Flüchtlingen, wofür noch Räumlichkeiten und Menschen mit entsprechenden handwerklichen Kenntnissen gesucht werden.

Das eigentliche Programm begann mit einem unterhaltsamen Sketch auf Plattdeutsch der Theatergruppe Wietmarschen, in dem, passend zum Motto des Abends, Hüte das Thema waren. Musikalisch überzeugen konnte im Anschluss der Gitarrenkreis um Andre Flint, gespielt wurde unter anderem „Take Me Home, Country Roads“ – sehr zur Freude des Publikums, das das Lied mit Klatschen begleitete und stellenweise auch mitsang. Obligatorisch, das auch die sechs Gitarristinnen auf der Bühne „wohlbehütet“ waren. Der darauffolgende Auftritt führte ins „Pflegeheim Hugo“, wo betagte Damen und Herren beim Einsetzen von Musik wieder zu neuem Leben erwachten. Kein Wunder, dass das Publikum eine Zugabe von den „Hugoretten“ forderte und sich bestens unterhalten fühlte.

2017 findet der Frauentag in Lohne zum 15. Mal statt

Nach einer kurzen Pause begeisterte der Projektchor um Eva-Maria Jessing die Frauen mit seinen Liedern. So wurde zum Beispiel ein humorvoller Blick auf die Pubertät der eigenen Kinder geworfen. „Wie die gesamte Veranstaltung sind auch die Texte des Chores „Marke Eigenbau“, freute sich Moderatorin Francis Möllers über die Darbietung.

Ein ganz besonderes Rezept hat Maria Bregen von der Theatergruppe Wietmarschen dem Publikum in einem Sketch präsentiert: Mit der Hauptzutat, einer Flasche Whisky, gab es anstatt des versprochenen „kfd“-Kuchens eine beschwipste Bäckerin, sehr zur Freude der Frauen.

Seinen Abschluss fand der unterhaltsame Abend schließlich in einer kleinen Modenschau. Im kommenden Jahr laden die drei Frauenvereine zum 15. Mal zum Frauentag nach Lohne. „Das wollen wir natürlich entsprechend feiern und ein besonderes Programm bieten“, sagte Francis Möllers.

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