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Langlet leitet künftig das Gymnasium Nordhorn

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Direktorin Fenni Brink-Straukamp verabschiedete ihren Stellvertreter Andreas Langlet. Foto: Hensen

Das Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus hat drei Lehrer verabschiedet. Während Ute Krumpipe-Crönlein und Regina Bornemann in den Ruhestand gehen, übernimmt Andreas Langlet die Leitung des Gymnasiums Nordhorn.

mp Neuenhaus. Andreas Langlet tritt mit Beginn des neuen Halbjahrs Anfang Februar seine Stelle als Schulleiter am Gymnasium Nordhorn an. Er wird Nachfolger von Monika Woltmann. In seiner Abschiedsrede hob der scheidende stellvertretende Schulleiter am Montag den Teamgeist hervor, den er in seinen Leitungsfunktionen überall erlebt habe – sei es die Unterstützung der ehemaligen Schulleiter Gerhard Herrenbrück und Silvia Pünt-Kohoff oder auch die Zusammenarbeit in der derzeitigen Schulleitung. Dabei habe er sich oft mehr als Sprachrohr eines Teams, denn als eigentlicher Entscheidungsträger empfunden.

Direktorin Fenni Brink-Straukamp, die sich in der Vergangenheit bereits zweimal mit Langlet in einer direkten Konkurrenzsituation bei der Bewerbung um Leitungsfunktionen befunden hatte (Emlichheim und Neuenhaus), hob hervor, in welch freundschaftlicher Kollegialität sie von Langlet unterstützt wurde, als sie sich 2015 in ihre neue Leitungsfunktion in Neuenhaus einzuarbeiten hatte. Schon früh, spätestens ab 2009, als er das Amt des stellvertretenden Schulleiters von Heinz-Peter Platen übernommen habe, hätte Langlet sein Organisationstalent unter Beweis stellen können sowie seine Gabe, in Stresssituationen gelassen und besonnen zu reagieren.

Auch die Zusammenarbeit mit den vielen Kooperationspartnern der Schule habe er erfolgreich gepflegt. Langlet, der auch als Ratsherr in Neuenhaus und Kreistagsabgeordneter aktiv ist, bekundete, dass er sich bei Antritt seiner Lehrerstelle im Jahr 2004 sicherlich nicht hätte träumen lassen, so schnell in das Amt eines Schulleiters hineinzuwachsen. Er verlasse die Schule nun mit ein wenig Wehmut, freue sich aber auch ungemein auf die neue große Herausforderung.

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In den Ruhestand gehen (von links) die beiden Lehrerinnen Ute Krumpipe-Crönlein und Regina Bornemann. Foto: Hensen

Das Lise-Meitner-Gymnasium vermeldet zudem noch zwei weitere Abgänge. Kunstlehrerin Ute Krumpipe-Crönlein und Sportlehrerin Regina Bornemann gehen in den Ruhestand.

Fenni Brink-Straukamp hob in ihrer Ansprache „den exquisiten Geschmack, den Sinn für Farbe, die Liebe zum Detail und die Stilsicherheit“ Ute Krumpipe-Crönleins hervor. Auch im Lehrerzimmer an ihrem Einsatzort Uelsen habe sie zur Oster- und Adventszeit für eine besondere Atmosphäre gesorgt. Dass der Kunstsinn von Ute Krumpipe-Crönlein, die nach Ausbildungen im Bereich Industriedesign, Kunstgeschichte, Archäologie, Denkmalpflege und Museumspädagogik erst auf Umwegen in den Schuldienst fand, auch auf einige ihrer Schüler abgefärbt habe, hätte sich an vielen Ausstellungen von Arbeiten in der Schule, aber auch an einem ersten Preis auf Bundesebene gezeigt.

Nach stolzen 43,5 Dienstjahren wurde auch die Sportlehrerin Regina Bornemann in den Ruhestand entlassen. Die gebürtige Northeimerin und begeisterte Turnerin war sich schon unmittelbar nach Abschluss ihrer Schulausbildung sicher, dass sie Sportlehrerin werden wollte. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung an der deutschen Turnschule in Frankfurt fand sie ein Angebot aus Neuenhaus. Und ihre erste feste Lehrerstelle stellte sich dann auch als ihr letzter Arbeitsplatz heraus. An der Schule arbeitete sie sich in das Gebiet der Sporttheorie ein und setzte Schwerpunkte in den Bereichen Tanz, Turnen und Gymnastik.

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